WSOP Tag 39 – Skender is back, Hellmuth fast schon raus

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Michael Skender.

An Tag 1C des WSOP Main Events explodierten die Spielerzahlen geradezu. 2181 Spieler traten an, darunter ein merkwürdig bescheidener Phil Hellmuth.

Nach den ersten beiden eher enttäuschenden Starttagen war Tag 1C ein echter Durchbruch. Veranstalter und Medien zeigten sich gleichermaßen überrascht von dem plötzlichen Spieleransturm. Zwar wurden auch gestern die Zahlen des Vorjahrs nicht erreicht (2314 Teilnehmer), aber mit jetzt schon 4056 Spielern gibt es keinen Zweifel mehr, dass die 6000er Marke durchbrochen wird. Laut Organisatoren haben sich bereits mehr als 2000 Spieler für Tag 1D registriert.

Zahlreiche Profis wählten den dritten zu ihrem Starttag, darunter Daniel Negreanu, Jason Mercier, Gavin Griffin, David Benyamine, Dennis Phillips, Vicky Coren, Phil Gordon, Daniel Cates und Chris Moneymaker.

Auch Phil Hellmuth, momentan Spitzenreiter der Wertung zum Player of the Year, nahm an einem der Tische Platz. Sein Auftritt war überraschend unauffällig. Keine Mädchen, keine Verkleidung, kein Pomp. Hellmuth erschien im schwarzen Anzug, nahm ein paar Clips mit ESPN auf und blieb ansonsten ruhig und zurückhaltend. Als möglicher Spieler des Jahres möchte er wohl nicht in römischer Toga an der Wand des Rio hängen.

Hellmuth hatte einen schlechten Tag und fiel zwischenzeitlich auf 5700 Chips zurück. Er rettete sich jedoch mit 11.000 Chips in Tag 2. Ganz anders PokerZeit-Mitarbeiter und Strategieautor Daniel Skolovy, der sich ganz weit oben in der Tabelle platzieren konnte.

Einige deutsche Spieler wurden ebenfalls gesichtet, z. B. Mohsen Tayfeh, Bodo Sbresny und Michael Skender. Skender war im letzten Jahr der beste Deutsche. Der damalige Supernova-Spieler erreichte Tag 7 und Platz 31. Auch in diesem Jahr erwischte der frühere Basketballprofi einen guten Start. Mit knapp 100.000 Chips liegt er weit oben in der Chiptabelle.

Noch besser stehen aber Christopher Kolla aus Wuppertal (16., 118.000) und Thomas Pohke aus Rostock, der mit 135.900 Chips sogar in den Top Ten der 1360 verbliebenen Spieler zu finden ist.

Tag 2A wird mit den Spielern von Tag 1A+C gespielt. Das Feld wird an diesem Tag 2030 Spieler stark sein. Lukas Baumer, Tim Kahlmeyer, Benny Spindler, Philipp Gruissem und Sebastian Ruthenberg gehören dann ebenfallls zu den Kandidaten, die noch an den ganz großen Wurf glauben dürfen.

Nicht mehr dabei: Chris Moneymaker, James Akenhead, Liz Lieu, Hoyt Corkins, David Singer, Nenad Medic.


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