WSOP Tag 25 – Lakhitow führt Wertung zum „Player of the Year“ an

Mikhail Lakhitov WSOP Winner
Mikhail Lakhitow - Spieler des Jahres?

Drei Spieler sicherten sich in der Nacht ihre Bracelets. Jan Collado erreicht Platz 3. Men „The Master“ wird A...loch des Tages.

Das war die Nacht im Rio Bellagio in Las Vegas:

Event Nr. 36, $2,5k NLHE, Finale

Der Russe Mikhail Lakhitow war einer von 1734 Spielern in diesem Event, aber er war auch der letzte, der vom Tisch aufstand.

Der Sieg war $749.610 wert, verschaffte Lakhitow sein erstes Bracelet und brachte ihn an die Spitze in der Wertung zum WSOP-Spieler des Jahres. Er verdrängte damit keinen Geringeren als Phil Hellmuth.

Lakhitow feierte bereits seinen vierten Cash bei der WSOP 2011. Er liegt jetzt bei fast einer Million Dollar Turniergewinne.

Event Nr. 37, $10k HORSE, Finale

Es kam wie erwartet: Fabrice Soulier gewann sein erstes WSOP-Bracelet. Im Heads-up setzte er sich gegen Shawn Buchanan durch. Der Siegerscheck beläuft sich auf $609.130.

Der Franzose ging mit einem 7:1-Chipvorsprung ins Finale und verlor keine Zeit, den Kanadier uas dem Feld zu räumen.

Es ist bereits das vierte Bracelet, das in diesem Jahr nach Frankreich geht.

Event Nr. 38, $1,5k NLHE, Finale

2192 Spieler hatten das Turnier begonnen, nach drei Spieltagen sind nur noch zwei davon übrig.

Arkadiy Tsinis liegt gegen Michael Banowski mit einem 7:3 Chiplead vorn. Der Sieger wird heute Nacht über $540.000 kassieren.

Jakob Wojtas aus Emsdetten war der beste deutsche Spieler. Er erreichte Platz 128.

Event Nr. 39, $2,5k PLHE/PLO, Finale

30 Levels mussten gespielt werden, bis aus den 606 Spielern ein Sieger ermittelt werden konnte.

Mitch Schock ist der Mann, dem dieses Kunststück gelang, und der damit $310.000 gewann. Nach einem über zweistündigen Heads-up setzte er sich gegen Rodney Brown durch.

Jan Collado belegte den dritten Platz für $135.921 und sorgte damit für das bisher beste Ergebnis eines deutschen Spielers bei der WSOP 2011. Er doppelte am Finaltisch gegen den früheren Chipleader David Lestock auf (Asse gegen Könige) und sicherte sich damit einen großen Chipstack, der ihn bis zu den Podestplätzen führen sollte.

Wilfried Harig und Carsten Joh beendeten das Turnier auf den Plätzen 16 und 17. Ein Klasseergebnis, das für die letzten Events hoffen lässt.

Event Nr. 40, $5k 6-max NLHE, Tag 2

Gerade einmal 20 Spieler verteilten sich am Ende von Tag 2 auf die letzten vier Tische. Phil Hellmuth wird in diesem Event keinen weiteren Finaltisch erreichen. Er schied auf Platz 36 aus.

Das Finale wird trotzdem spannend. Hinter dem mit großem Abstand führenden Justin Filtz tummeln sich neben Daniel Negreanu auch zwei November Niner des Vorjahres: Matthew Jarvis und Champion Jonathan Duhamel.

Event Nr. 41, $1,5k LHE Shoot-out, Tag 1

538 Spieler wollten bei diesem Event dabei sein. In der Nacht wurde die erste Runde komplett ausgespielt, sodass nun noch 60 Spieler übrig sind.

Zu den Spielern, die ihre Tische gewinnen konnten, gehören Thomas Schulze, Ivo Donev, Victor Ramdin, Eugene Katchalow, Hoyt Corkins und Noah Boeken.

Event Nr. 42, $10k PLO Championship

Das größte unter den Omaha-Events hat unter den Spielern einen extrem hohen Stellenwert. 361 der weltbesten Spieler registrierten sich und bildeten damit einen Preispool von $3.393.400.

Tom Dwan, gerade erst Fünfter im HORSE-Event, hat sich in der Chiptabelle schon wieder weit nach oben gespielt. In den Top 20 finden sich u. A. auch Sami Kelopuro, Ben Lamb, Max Pescatori, Vanessa Selbst, Tom Marches, Mike McDonald und Daniel Negreanu.

Florian Langmann ist ebenfalls unter den 170 Spielern, die heute zu Tag 2 wieder zusammenkommen.

Daniel Negreanu zeigte einmal mehr seine Live-Skills beim Multi-Tabling, während Men Nguyen erneut den Nachweis dafür lieferte, warum er nicht zu den beliebtesten Spielern der Welt gehört.

Er erklärte Vanessa Selbst ohne Aufforderung, dass sie keine Frau sei. Selbst beantwortete dies mit ihrer Auffassung davon, was Nguyen sei: ein Arschloch. Nguyen konnte nicht umhin, dem zuzustimmen. Der herbeigerufene Floorman forderte Mguyen schließlich dazu auf, die form zu wahren, woraufhin dieser seinen gesamten Chipstack an Mike McDonald verlor.

Alles in allem: ein interessanter Tag bei der World Series of Poker.

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