WSOP Tag 20 – Drei Bracelets und ein Wiederholungsfall

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Sam Stein feiert sein erstes Bracelet.

Ein ereignisreicher Tag bei der WSOP 2011 ist soeben zu Ende gegangen. Im derzeit laufenden Championship Event steuern Erik Seidel und Phil Hellmuth auf den nächsten Finaltisch zu.

Chris “Genius28” Lee und Sam Stein waren die bekanntesten Spieler, die sich in der Nacht einen Titel sichern konnten. Lee gewann den erstmals ausgetragenen 10-Game Event, Stein nach einem wahren Marathon das 3000er PLO.

Event Nr. 29, 6-max 10-Game, Finale

Eigentlich auf drei Tage angesetzt, mussten die drei Finalisten aufgrund der Zehn.Level-Regel eine weitere Nacht anhängen, um ihren Sieger auszuspielen.

Chris Lee setzte sich am Ende gegen seine Konkurrenten Travis Pearson und Brian Haveson durch und schnappte sich das Premieren-Bracelet sowie $254k.

Wann immer wir in den letzten Tagen von „aussichtsreich im Mittelfeld“ liegenden Deutschen berichtet haben, schieden diese irgendwo in den 20er-Rängen aus. Tore Spannenberg, Andreas Krause, Thorsten Schäfer – keinem gelang bisher der Sprung an den Finaltisch.

Dieser Trend setzte sich gestern Nacht fort. Tsubasa „Tsubi“ Manabe wurde als bester Deutscher 25. für $12.510.

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Bodo Sbrzesny.

Event Nr. 30, $1k NLHE Seniors Event, Finale

James Hess heißt der Gewinner des größten Seniors Events, das bei der WSOP jemals gespielt wurde. Im Vergleich zum Vorjahr meldeten sich über 600 Spieler mehr an und sorgten für ein Rekordfeld von 3752 Teilnehmern.

Es war fast vier Uhr morgens, als die letzte Hand im Heads-up gegen Richard Harwood gegeben wurde. Es war ein klassisches Set-up: Hess hielt T-6, Harwood T-9, Flop: 6-9-6. Ein Suck-out für $557.435, das sind immerhin knapp $120k mehr, als der Gewinner der $10k Stud Hi-Lo Championship erhält.

Der erste Nicht-Amerikaner war der Brite Gary McDonald auf Platz 18. Hans-Werner Pfister aus Zürich erreichte einen respektablen 35. Platz. Bester Deutscher – und einziger im Geld - war Manfred Heinold aus Nürnberg auf Platz 292. Dafür gab’s immerhin noch $2k.

Event Nr. 31, $3k PLO, Finale

Nach einem Finale von epischer Länge konnte Sam Stein seinen ersten WSOP-Titel feiern. Schon zu Anfang der WSOP 2011 hatte er bei der PLHE Championship den dritten Platz erreicht, jetzt stieg er ganz oben auf das Treppchen.

Im Heads-up saß Stein Lokalmatador Ben Lamb gegenüber, der 2009 am vorletzten Tisch des Main Events saß.

Stein schließt damit nahtlos an sein erfolgreiches Jahr 2010 an. Im Januar war er bei den Aussie Millions bereits Vierter im Main Event, jetzt fügte er seiner Statistik weitere $420k hinzu.

Event Nr. 32, $1,5k NLHE, Tag 2

Am Ende des zweiten Tages finden sich erfreulicherweise gleich zwei Deutsche unter den letzten 35 Spielern: David Pishfavar (11.) und PartyPoker-Pro Bodo Sbrzesny (26.) könnten für Aufatmen unter den deutschen Fans sorgen.

Eigentlich sollte bis zum Finaltisch gespielt werden, aber nach zehn Levels waren wir noch ein ganze Stück davon entfernt. Keine Diskussion also darum, ob eventuell weitergespielt wird.

Das Turnier wird heute Nacht mit den letzten vier Tischen weitergeführt.

Event Nr. 33, $10k Seven Card Stud Hi-Lo Championship, Tag 2

Ein spannendes Finale verspricht das aktuelle Championship Event. Von den ursprünglich 168 Spielern haben es 18 in den dritten Tag geschafft, und die sind mehrheitlich jedem Pokerfan aus dem Fernsehen bekannt.

David Benyamine, Phil Hellmuth, John Racener, Ted Forrest, Phil Laak, Erik Seidel und Cyndy Violette sind alle noch im Rennen um das Finale. Damit sitzen umgerechnet über 20 Bracelets an den letzten beiden Tischen. Chipleader ist für den Moment Eric Rodawig.

Dem Sieger winken $440k und das zwölfte (Hellmuth) bzw. neunte (Seidel) Bracelet.

Event Nr. 34, $1k NLHE, Tag 1

 Ein neuer Tag, ein neues Donkament, und wieder kamen deutlich über 3000 Spieler.

Die meisten wählten eine aggressive Alles-oder-nichts-Strategie, und nur 323 haben nun noch die Aussicht auf „alles“. Für alle anderen heißt es „nichts“.

Nächstes Championship Event:

-          $10k HORSE, 21. Juni

 


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