WSOP Tag 21 – Hellmuth wieder Zweiter, Deutsche im Aufwind

1827 Eric Rodawig Wins
Eric Rodawig schlug Phil Hellmuth im Finale.

Gleich mehrere Deutsche konnten sich in Nacht in den Geldrängen platzieren. Die Schlagzeilen beherrscht aber einmal mehr „Poker Brat“ Phil Hellmuth.

Am Ende bekam Eric Rodawig einfach die besseren Karten. Trotzdem bewies Hellmuth seine Allroundfähigkeiten. Derweil pirschen sich die Deutschen langsam nach vorn.

Event Nr. 32, $1,5k NLHE, Finale

Kirk Caldwell behielt in einem Feld von 2828 Spielern letztlich die Oberhand und konnte sein erstes Bracelet gewinnen.

Caldwell erhielt $668.276 für den Sieg in diesem 1500er Event und darf sich nun als offiziellen WSOP-Bracelet-Träger bezeichnen.

Mit den Plätzen 12 für David Pishfavar, 17 für Pham Kimphuk und 22 für Bodo Sbreszny zeigten die deutschen Spieler die bisher beste Leistung bei einem WSOP Event 2011. David Pishfavar erhielt für seine Leistung stolze $38.445 und feierte sein bisher bestes internationales Ergebnis.

Mit Buben schied Pishfavar gegen A-Q von Gabriel Morin aus. Ein Coin Flip verhinderte einen möglichen Finaltisch mit deutscher Beteiligung.

Event Nr. 33, $10k Seven Card Stud Hi-Lo, Finale

Phil Hellmuth gelang einmal mehr ein sagenhafter Lauf, der erst im Heads-up endete. Wieder war es ein $10k Championship Event, und wieder war es kein NLHE-Turnier. Denkbar knapp scheiterte Hellmuth damit am Gewinn seines zwölften Bracelets.

1779 Phil Hellmuth and Eric Rodawig
Fairer Verlierer - Hellmuth und Rodawig beim Handschlag.

Ein kleiner Trost: Hellmuth schob sich damit vor John Juanda auf Platz 1 in der Tabelle „WSOP Player of the Year 2011“.

Der Mann, der Hellmuth seinen Triumph verweigerte, heißt Eric Rodawig, einer der wenigen unbekannten Spieler in diesem Turnier –erst recht am Finaltisch, an dem auch David Benyamine und John Racener saßen. Rodawig gewann das Championship Bracelet und $442.183.

Phil Hellmuth zeigte sich von seiner fairen Seite und gratulierte Eric Rodawig per Handschlag zum Sieg. Damit behält Hellmuth den Rekord mit elf Bracelets, aber nur mit einem Bracelet Vorsprung.

Endergebnis

Event Nr. 34, $1k NLHE, Tag 2

Vorgestern begannen 3144 Spieler das aktuell laufende 1000er Event, heute sind noch 27 davon übrig.

An der Spitze der Chiptabelle liegen Michael Souza und Robbie Verspui. Au fden Sieger dieses Turniers warten fast $500.000.

Bester Deutscher war der Duisburger Student und PokerZeit-Mitarbeiter Christoph Breitbach!

Event Nr. 35, $5k 6-max PLO, Tag 1

Eine weitere Premiere stand gestern im Rio an. Ein 5000er shorthanded PLO-Event hat es zuvor nie bei der WSOP gegeben. Dementsprechend groß war das Interesse vor allem der Profispieler. 507 von ihnen meldeten sich an und generierten damit $2,38 Mio. Preispool.

Die Chiptabelle strotzt erwartungsgemäß nur so vor großen Namen. Auf den Plätzen 1-3 stehen Vanessa Selbst, Erick Lindgren und Shaun Deeb.

Insgesamt erreichten 110 Spieler Tag 2, darunter auch Dave Ulliott, Tom Dwan, Joe Hachem und Jason Mercier.

Bereist ausgeschieden sind dagegen Spieler wie Annette Obrestad, John Juanda, Daniel Negreanu und Bertrand Grospellier.

Auch 14 deutsche Spieler hatten sich in das Abenteuer 6-max PLO gestürzt, darunter Thorsten Schäfer, Benny Spindler und Andreas Krause. Keiner von ihnen konnte Akzente setzen. Die vollständigen Chipcounts liegen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht vor. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob einer der Deutschen Tag 2 erreicht hat.

Nächstes Championship Event:

- $10k HORSE, 21. Juni


Alles Wissenswerte über die WSOP lesen Sie täglich in unseren Nachrichten und im PokerZeit Blog.

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder korrekt aus.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Sie müssen drei Minuten warten, bevor sie einen weiteren Kommentar abgeben können.

Noch keine Kommentare