Morten Christensen shippt den Main Event der WPT Wien

morten christensen

In den vergangenen beiden Wochen war Wien das Zentrum der Pokerwelt. Innerhalb von nur zwölf Tagen fanden dort die PartyPoker Premier League, das Big Game und zu guter Letzt auch noch das Main Event der WPT Wien statt.

2011 feierte die WPT ihre Premiere mit Sponsor PartyPoker im Montesino Wien. Damals übertraf man alle Erwartungen und konnte gleich auf Anhieb einen neuen Teilnehmerrekord aufstellen. Zwar schaffte man es in diesem Jahr nicht ganz daran anzuknüpfen, dennoch konnten sich 396 Spieler und ein Preispool von €1.267.200 durchaus sehen lassen. Kein Wunder, dass sich das Who is Who der internationalen Pokerszene zum Main Event versammelte.

Auf der Startliste fanden sich so bekannte Namen wie Vanessa Selbst, Bertrand „ElkY“ Grospellier, Chris Moorman, Yevgeniy Timoshenko, Max Lykov und Fabrice Soulier, um nur ein paar zu nennen.

An den ersten beiden Starttagen gab es jede Menge Action und so waren danach gerade einmal 179 Spieler übrig. Die meisten Chips konnte der Franzose Darko Stojanovic mit 320.000 eintüten. Bester Deutscher war zu diesem Zeitpunkt der „Hamburger Jung“ Jan Jachtmann auf einem ausgezeichneten dritten Platz.

Das Motto des zweiten Tages lautete: Überleben. Doch das war einfacher gesagt, als getan und so blieben weitere 113 Spieler auf der Strecke. Als die Uhr gestoppt wurde waren somit nur noch 66 Spieler im Turnier. Die Bustout-Liste war lang und darauf befanden sich u.a. auch Faraz Jaka, Jonathan Duhamel, Steve O’Dwyer und Ludovic Lacay.

Die Führung konnnte unterdessen der Däne Morten Christensen mit 483.000 Chips übernehmen, gefolgt von der englischen Onlinelegende Chris „moorman1“ Moorman (411.500) und dem Amerikaner Tristan Wak (395.500).

Am dritten Tag ging es dann endlich um die bezahlten Plätze und natürlich wollte jeder der verbleibenden Spieler ein Stück vom Kuchen abhaben. Allerdings waren nur 45 Plätze bezahlt und so gingen weitere 21 Spieler mit leeren Taschen nach Hause.

Aus deutschsprachiger Sicht lief es aber ganz hervorragend und es schafften fünf Deutsche sowie fünf Österreicher unter die letzten 21. Doch damit nicht genug, denn der Deutsche Goswin Siemsen war am Ende sogar ganz oben im Chipcount zu finden.

Zu Beginn des vierten Tages sah noch alles sehr vielversprechend aus, doch es sollte nicht der Tag der Deutschen werden. Einer nach dem anderen musste die Segel streichen und zwischenzeitlich musste man schon das Schlimmste befürchten. Goswin Siemsen, der als Chipleader in den Tag gegangen war, rettete aber schließlich die deutsche Ehre und durfte am Final Table Platz nehmen, wenn auch als Shortstack.

Der Serbe Ognjen Sekularac ging mit 3.430.000 Chips in Führung liegend ins Finale, doch der Däne Morten Christensen (2.540.000) und der Gewinner der EPT Berlin 2011, Ben Wilinofsky (2.210.000), waren ihm dicht auf den Fersen.

Gestern um 13 Uhr Ortszeit kam es dann zum heißerwarteten Showdown. Als Erster musste der Ungar Norbert Szecsi gehen. Wenig später erwischte es dann auch den letzten Deutschen Goswin Siemsen, der für seinen fünften Platz aber immerhin schon €62.680 bekam. Ihm folgten Ognjen Sekularac und Ben Wilinofsky und damit war das Heads-Up auch schon erreicht.

Zu Beginn lagen der Däne Morten Christensen und der Russe Konstantin Tolokno fast gleichauf und es versprach einen spannende Angelegenheit zu werden. Aber Morten, der sich online auf PartyPoker qualifiziert hatte übernahm von Beginn an die Kontrolle und baute seine Führung kontinuierlich aus. Tolokno hatte nicht den Hauch einer Chance und schlussendlich fand die WPT Wien in Morten Christensen einen verdienten Sieger.

Das Endergebnis auf einen Blick:

Platz

Name


Land

Preisgeld

1

Morten

Christensen

DEN

€ 313.390

2

Konstantin

Tolokno

RUS

€ 191.740

3

Ben

Wilinofsky

CAN

€ 122.910

4

Ognjen

 Sekularac

SRB

€ 84.810

5

Goswin

Siemsen

GER

€ 62.680

6

Norbert

Szecsi

HUN

€ 49.100

 

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