WPT Wien - Nastrovje!

dimitri gromov

Zwei Russen gewinnen, Isaia scheitert, und Tony G. kündigt Radrennen von Wien nach Bratislava an.

Er hat es also doch nicht geschafft. Alessio Isaia hätte zwei WPTs in Folge gewinnen können, wurde am Ende aber „nur“ Siebter. Vielleicht ist ihm der Erfolg ja ein bisschen zu Kopf gestiegen. Anders ist das – sagen wir mal - barocke Auftreten des Italieners eigentlich kaum zu erklären.

Isaia wollte sich Respekt verschaffen und ging zur Unzeit mit Q-9 all-in. Unzeit, weil Stroiescu Asse hielt. Das kostete den Italiener eine Million Chips. Mit dem Rest und Pocket Vieren riskierte er in der Folgehand sein Turnierleben und verlor.

alessioft isaia
Wolfgang Amadeus Isaia

Die russische Spielweise gilt als aggressiv, teilweise sogar verwegen. Zumindest, wenn man es positiv ausdrücken will. Gromov erhöhte beispielsweise mit 6 2 gegen Q T  von Noll. Auf einem Board T 4 J 3 T gelang es dem Österreicher irgendwie, nicht seine ganzen Chips zu verlieren.

Kolosov bezahlte ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken mit J T einen Über-Raise des Rumänen Stroiescu (A 9). Der Flop T 6 8 fiel für den Russen  aber so gut, dass Stroiescu nicht mehr kontern konnte. Ein weiteres Kreuz auf dem Turn beendete sein Turnier.

Der sympathische Adolfini verabschiedete sich auf Platz vier, Online-Qualifikant Simon Ravnsbaek aus Dänemark verlor am Ende einen Coin Flip in einem fünf Millionen Chips Pot und wurde Dritter.

Das Heads-up dauerte nur wenige Hände. Bedächtiges Spiel war nicht die Sache dieser beiden Finalisten. Gromov (A T) und Kolosov (8 8) suchten die schnelle Entscheidung. Gromov traf die Zehn und wurde WPT-Titelträger.

Nach dem Erfolg in Wien mit einer Rekordbeteiligung geht es nun schon heute in Bratislava, hierzulande auch als Pressburg bekannt weiter.

Tony G. hat ein Radrennen von Wien aus in die nur 70 km slowakische Hauptstadt angeregt. Der Sieger erhält die €2400 + 220 direkt aus der Tasche des Litauers-Australiers. James Akenhead versuchte offenbar zu später Stunde im Casino einen Frühstart hinzulegen, wie Tony G. in seinem Blog auf Party Poker schreibt, aber das könne auch daran gelegen haben, dass Akenhead „etwas in seine Drinks gemixt hat“.

WPT Wien Final Table Payouts:

  1. Dimitri Gromov, €447.840 + €25.000 WPT World Championship Ticket
  2. Maxim Kolosov, €241.180
  3. Simon Ravnsbaek, €169.690
  4. Mario Adinolfi, €115.420
  5. Valentin Stroiescu, €83.550
  6. Maximilian Noll, €65.460
  7. Alession Iasia, €49.100
  8. Markus Jenisch, €36.180
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