Ritan Bogdanov gewinnt WPT Venedig

Bogdanov

Die italienische Ausgabe der WPT ist vorbei, und Ritan Bogdanov aus Russland war der letzte Spieler am Tisch. Er gewinnt den Titel und den Siegerscheck in Höhe von $302.000.

Bogdanov setzte sich in einem Feld von 155 Spielern durch. Fünf Tage dauerte das Turnier im Casinos di Venezia, und erst im Heads-up verloren die Italiener mit Alessandro Longobardi den letzten Einheimischen und damit die Hoffnung auf einen italienischen Titelträger.

Das Hedas-up dauerte exakt zwei Hände.

Bogdanov ist kein Üprofi, sondern arbeitet im normalen Leben als Händler an der Börse. Es war sein erster WPT-Event.

Bisher konnte Bogdanov nur drei Cashes bei kleinen Turnieren auf Zypern vorweisen. Sein größter Gewinn lag bei knapp $11.000.

Am Finaltisch saß außer Bogdanv nur ein weiterer Spieler nicht-italienischer Herkunft: Simon Ravnsbaek aus Dänemark.

Dato und Ravnsbaek dominieren

Zu Beginn des Finaltisches war Andrea Dato der eindeutige Chipleader. Dato hatte schon bei der letzten WPT Venedig am Finaltisch gesessen und war bestrebt, seinen vierten Platz zu verbessern.

Zunächst lief es hervorragend für den Italiener. Er nahm Ravnsbaek einen großen Pot ab und schickte Andrea Carini mit einem Paar Achten gegen dessen A-3 vom Tisch.

Ravnsbaek erholte sich von seinem Rückschlag und wechselte sich mit Dato mehrfach als Chipleader ab.

Auf dem fünften Platz landete dann Gianluca Trebbi, der seinen Shorstack mit T-7 riskierte und von Longobardi mit Pocket Buben abefangen wurde.

Bogdanov rollt das Feld auf

Rinat Bogdanov stand mehrmals kurz vor dem Ausscheiden. Mit Q-9 trat er schließlich gegen Datos Pocket Zweien an und traf tatsächlich eine Dame auf dem River.

Damit hatte Bogdanov wieder genug Chips. Sein erstes Opfer wurde Simon Ravnsbaek.

Damit hatte Dato sein Ergebnis vom letzten Mal tatsächlich übertroffen. Es wurde allerdings nur ein Platz besser, denn Dato wurde Dritter.

Das letzte Duell war dann schneller vorbei, als man „Shuffle up and deal“ sagen kann. Schon in der zweiten Hand wanderten die Chips aller ursprünglich 155 Spieler in die Mitte.

Auf dem Flop hatte Bogdanov Bottom Pair getroffen, Longobardi Top Pair. Auf dem Turn traf Bogdanov ein zweites Paar, und es hieß „all-in“.

Auf dem River geschah nichts mehr, und das Turnier war beendet.

Payouts am Finaltisch:

1. Rinat Bogdanov - $302.065
2. Alessandro Longobardi - $146.826
3. Andrea Dato - $95.003
4. Simon Ravnsbaek - $69.095
5. Gianluca Trebbi - $56.134
6. Andrea Carini - $42.319

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