WPT Venedig – Isaia sorgt für italienischen Sieg

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Im längsten Heads-up der WPT-Geschichte setzte sich der Lokalmatador Alessio Isaia gegen den Ungarn Szabolcs durch und gewann €380.000.

Acht Stunden und 20 Minuten saßen sich die beiden Finalisten gegenüber, bevor die letzte Hand endlich entschieden war. In der letzten Stunde gaben sie das Spiel komplett auf und gingen in jeder Hand all-in.

Der 24-jährige Italiener hatte von Tag 1 an eine Spitzenposition im Chipcount inne und konnte schließlich den größten Erfolg seiner noch jungen Karriere landen.

Danach waren beide Duellanten so erschöpft, dass sie kaum in der Lage waren, die Interviewfragen zu beantworten. Mike Sexton und Kara Scott – die Repräsentanten des Hauptsponsors PartyPoker – taten ihr Bestes, um dem Gewinner einige zitierwürdige Aussagen zu entlocken.

„Ich habe seit drei oder vier Jahren versucht, ein großes Turnier zu gewinnen. Ich war schon nahe dran, aber jetzt hat es endlich geklappt.“

Isaia erreichte Platz 13 bei der EPT Deauville 2009 sowie zwei Finaltische bei der WSOP 2008. Letzten Sommer wurde er Elfter bei der $10.000 PLO Championship.

„Das Geld erlaubt es mir, mehr große Turniere zu spielen, aber Titel und Bracelet bedeuten mir mehr.“

„Ich bin besonders glücklich, weil ich den Titel in meinem Heimatland gewinnen konnte. Aber ich bin auch sehr müde. Mayer war ein guter Gegner.“

Isaia ist außerdem der erste Italiener, der ein WPT Main Event gewinnen konnte. In der letzen Hand hielt Mayer Q-6. Iasaia starrte eine kleine Ewigkeit auf seine Hand, realisierte schließlich, dass es sich um ein Ass und eine Dame handelt, und annoncierte den Call. Das Board verlief dem Finale unangemessen unspektakulär, und Isaia gewann mit Ass hoch.

Auf dem dritten Platz landete David „Edinburgh Ace“ Vamplew, der damit kurz vor dem Ziel seine Hoffnung, seinem EPT/UKIPT-Sieg im September 2010 – er gewann im Oktober auch das Turnier der UKIPT-Champions – einen WPT-Titel hinzuzufügen.

WPT Venedig Final Table Payouts:

  1. Alessio Isaia, €380.000
  2. Szabolds Mayer, €228.990
  3. David Vamplew, €149.910
  4. Emmanuel Rodrigues, €101.960
  5. Adrien Camille Garrigues, €73.180
  6. Luca Fiorini, €57.830

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