WPT Rolling Thunder – JC Tran gewinnt, Rettenmaier scheitert nach Achterbahnfahrt

WPT Siegerfoto

JC Tran war schon vor der WPT Rolling Thunder eine lebende Legende. Im November ging er als Chipleader an den Final Table des WSOP Main Events, musste sich dann aber mit Platz 5 begnügen. Dieses Mal machte er es besser und steigt mit seinem zweiten WPT-Titel in den Olymp der Turnierspieler auf.

Marvin Rettenmaier erwischt es kurz vor dem Geld

Marvin Rettenmaier war der einzige deutsche Starter bei der $3500 WPT Rolling Thunder in Sacramento. Sein Auftakt war recht vielversprechend, denn er schloss den Tag nach einer wahren Achterbahnfahrt mit 122.000 Chips im vorderen Mittelfeld ab.

191 der 465 Spieler waren nach den beiden Starttagen noch im Rennen, Chipleader war zu diesem Zeitpunkt Joe Serock mit 261.800.

Tag 2 begann für Marvin so wie der erste aufgehört hatte. Zunächst verlor er fast alle seine Chips als er das All-In von Andrew Rakhmanin mit Pocket Jacks callte. Rakhmanin hielt A T und traf das Ass.

Nach dieser Hand blieb Rettenmaier nur noch ein einziger Big Blind, doch er gab nicht auf und startete ein großartiges Comeback.

MarvinRettenmaier2
Marvin schied nach einem grandiosen Comeback aus.

Marvin kämpfte sich zurück auf 150.000 Chips, nur um dann doch noch kurz vor dem Geld auszuscheiden.

Kurz darauf platzte dann auch die Bubble, als Jordan Christos mit A Q den Kürzeren gegen A K von Ken Jorgensen zog.

Somit hatten alle verbleibenden 54 Spieler schon mindestens $6.770 sicher. Bis zum Ende des Tages wurde noch auf 24 Spieler heruntergespielt.

Starker Final Table

Am dritten Tag wurde dann die Besetzung des Final Tables gesucht. Auf einem Board von

       

kam es zur letzten Hand des Tages.

Ryan D’Angelo check-raiste mit     All-In

und wurde von Benjamin Zamani mit     gecallt.

Der River änderte nichts mehr und so waren die sechs Finalisten gefunden. Darunter befanden sich mit JC Tran, Benjamin Zamani und Ken Jorgensen einige sehr starke Spieler.

Das große Finale

Die Chipverteilung zu Beginn des Final Tables sah folgendermaßen aus:

  • Platz 1: Preston Harwell – 4.425.000 (147 bb)
  • Platz 2: Mimi Luu – 735.000 (24 bb)
  • Platz 3: Benjamin Zamani – 1.990.000 (66 bb)
  • Platz 4: Ken Jorgensen – 510.000 (17 bb)
  • Platz 5: J.C. Tran – 710.000 (23 bb)
  • Platz 6: Quoc Pham – 5.580.000 (186 bb)

Pham und Harwell hatten sich also bereits recht deutlich vom Rest des Feldes abgesetzt, während Jorgensen, Tran und Luu schon mächtig unter Druck waren.

Letztere konnte schnell gegen den Chipleader, Quoc Pham, verdoppeln und kurz darauf nahm dann JC Tran Ken Jorgensen mit K Q gegen dessen A 3 vom Tisch, als das Board einen König brachte.

jc tran
JC Tran feierte seinen zweiten WPT-Titel.

Nun hatte der wohl stärkste Spieler am Tisch Chips, mit denen er arbeiten konnte, und er setzte sie in der Folgezeit klug ein. Er schickte sowohl Zamani, als auch Luu und den ehemaligen Chipleader Quoc Pham an die Rails.

Dennoch hatte der Amateur Preston Harwell zu Beginn des Heads-Ups einen Chipvorteil von 8.415.000 gegenüber der 5.535.000 von Tran.

Doch diesen machte der zweifache Bracelet-Gewinner schnell wett und wandelte ihn in einen Vorsprung um.

Tran war Harwell im Eins gegen Eins einfach zu überlegen und baute die Führung weiter aus. Preston war irgendwann so short, dass er mit 8 5 pushen musste und Tran mit K 4 callte.

Das letzte Board von 6 4 2 T 9 verfehlten beide und so stand JC Tran als Sieger der WPT Rolling Thunder fest. Damit steigt Tran in den eltären Club der Spieler auf, die sowohl zwei Bracelets als auch zwei WPT-Titel gewonnen haben. Seine Livegewinne belaufen sich mittlerweile auf unglaubliche $11.214.000.

Das Endergebnis auf einen Blick:

  • 1st: JC Tran - $302.750
  • 2nd: Preston Harwell - $200.030
  • 3rd: Quoc Pham - $127.140
  • 4th: Mimi Luu - $100.240
  • 5th: Benjamin Zamani - $80.130
  • 6th: Ken Jorgensen - $60.180 

Zu guter Letzt gibt es noch das Siegerinterview:


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