WPT Prag live Tag 2

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Tag 2 des größten WPT-Turniers in Europa aller Zeiten - live und direkt aus Prag.

Es ist Samstag. Draußen vor dem Hotel Corinthia strömen die Prager aus zum Spaziergang durch die Sonne oder Richtung Warenkaufhaus Centrum. Und drinnen im zweiten Stockwerk, im Pokerroom des Kings Casino Prague hat Tag 2 der WPT Praha begonnen.

Tag 2, 15.20 Uhr

Mittlerweile sind noch 183 Spieler im Rennen. 120 davon müssen noch ihre Sachen packen, damit die Preisgelder ausgezahlt werden können.

Momentaner Chipleader ist immer noch überlegen der in Slowenien lebende Amerikaner Casey Kastle. Ganz vorn dabei auch die Deutschen Steven Thompson, Stanislav Kretz und Tobias Wagner.

Ihre Chance bewahrt auf das Siegerpreisgeld von 450.000 Euro haben außerdem Tobias Reinkemeier, Moritz Kranich, Florian Langmann, Julian Herold und Jonas Gutteck. Insgesamt sind noch 27 Deutsche im Feld, was bedeutet, dass die deutschsprachige Beteiligung am Final table sehr wahrscheinlich ist.

Böse erwischt hat es in einer der ersten Hände, Ivo Donev. Er musste am River einen Pot aufgeben, in den er schon 25.000 Chips investiert hatte. Runter auf 32.000 Chips ist Julian Herold. Ausgeschieden ist mittlerweile WSOP Main Event Runner up und Lokalmatador Martin Staszko.

Hier erstmal interessante Chipcounts:

  • Casey Kastle, Slovenien, 356.800
  • Nikola Sears, USA, 262.800
  • Karen Saruisyan, Russland, 252.900
  • Stephen O'Dwyer, USA, 241.000
  • Jan Ramik, Tschechien, 209.300
  • Martins Adeniya, UK, 205.000
  • Steven Thomsen, Deutschland, 199.200
  • Paul Pires-Trigo, Frankreich, 196.400
  • Stanislav Kretz, Deutschland, 196.400
  • Julius Sepman, Russland, 182.300
  • Jan Bendik, Slovakei, 180.400
  • Eron Malkin, Israel, 169.200
  • Yury Gulyy, Russland, 160.900
  • Tobias Wagner, Deutschland, 158.200
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  • Tobias Reinkemeier, Deutschland, 109.700
  • Jonas Gutteck, Deutschland, 83.800
  • Julian Herold, 57.600
  • Dominik Nitsche, Deutschland, 45.700
  • Florian Langmann, Deutschland, 32.800

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Steve O'Dwyer

Tag 2, 17.20 Uhr

Noch 135 Spieler sind dabei und jetzt rollen langsam auch die Köpfe der Deutschen. Der Berliner Jonas Gutteck verlor seine letzten Chips mit Pocket Jacks gegen A 9. Der Flop brachte T 6 3, der Turn 5 und auf dem River erschien das böse A. Schon in der nächsten Hand musste Dominik Nitsche dran glauben. Mit Ax 8x schob er seine verbliebenen Chips in die Mitte und trat chancenlos gegen die Rockets seines Opponenten an.

Ebenfalls an den Rails ist Chessmaster Ivo Donev. Erst verlor er einen 350.000er Pot mit AK gegen die Queens. Dann blieben ihm noch 5.000 und die sind nun auch weg. Ebenfalls nicht mehr am Platz: Florian Langmann.

Richtig heiß läuft hingegen Steve Thomsen, der hier nur unter Steve O. firmiert. Mit nun fast 350.000 Chips wird er als Dritter des Chipcount geführt. Auch in den Top 10 der Deutsche Stanislav Kretz. Langsam auf dem Vormarsch ist wieder 770-Pro Julian Herold. Nachdem er einen schwachen Start erwischt hatte, ist er nun wieder bei 170.000 Chips und kratzt damit ebenfalls an den oberen Rängen.

Level: 1200/2400/400, Average Chips: 128.000

Das sind nach vorläufigem Stand die Top 10:

  • Steve O'Dwyer, 500.000
  • Casey Kastle, 390.000
  • Steve Thomsen, 339.000
  • Martins Adeniya, 310.000
  • Karen Sarkisyan, 271.000
  • Arvi Vainionkulma, 210.000
  • Adria Balaguer, 205.000
  • Agris Klaise, 200.000
  • Stanislaw Kretz, 196.400
  • Marco Bognanni, 180.000

Tag 2, 19.55 Uhr

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Die Dinnerbreak ist vorbei und die Tische wurden wieder belegt. Es läuft Level 15, die Blinds liegen bei 1.500/ 3.000 (mit Ante 500). Der Average-Chipstack liegt bei 180.000. Noch 95 Spieler sind dabei.

Ungefähr in diesem Bereich liegen Tobias Reinkemeier (166.000) und Julian Herold (170.000). Henrik Uverricht liegt sogar bei deutlich über 200.000 Chips. Immer noch ganz vorn dabei ist Steve „O.“ Thomsen mit zirka 370.000. Everest Poker-Pro Tobias Wagner, der den Tag als Vierzehnter im Gesamtchipcount  begonnen hatte, ist inzwischen unter den Durchschnitt gerutscht und liegt mit etwas über 100.000 im roten Bereich.

Trotz sehr guter Ausgangssituation heute ausgeschieden: Moritz Kranich. Mit Pocket 4er investiert er nach 3-Bet seine verbliebenen 22 Big Blinds, um in die Könige seines Gegners zu rennen.

Aus der Spitzengruppe verschwunden ist Casey Kastle, der die Hälfte seines 390.000er Chipstacks einbüßte. Richtig aufgeforstet hat hingegen Steve O`Dwyer, der sich im August den Sieg beim ersten $1.500 Pro/Am Event der Epic Poker League sichern konnte.

Der Amerikaner häuft einen gewaltigen Chipstapel vor sich. Mit 640.000 dominiert er das übrige Feld inzwischen klar.

Soeben beendet: das Media-Tournament. And the winner is: DIRK OETZMANN von pokerzeit. Im Duell der letzten Drei, eliminierte er zunächst „EMU“ von hochgepokert und zum Schluß mit Q-J gegen TT den pokernews-Vertreter aus Ungarn. Der Bube fiel übrigens auf dem River.


Tag 2, 23.15 Uhr

Eoghan O'Dea
Eoghan O'Dea.

Soeben hat Level 18 begonnen und es geht mit großen Schritten Richtung erstem Geldrang. Noch drei Spieler müssen ausscheiden.

Nicht mehr dabei ist der einstige Chipleader Steve O´Dwyer. Bereits vor der entscheidenden Hand gegen Landsmann Mike Watson musste der Amerikaner kräftig Federn lassen. Dann kam es zur bisher teuersten Hand des Turniers.

Watson raiste UTG den Big Blind von 5.000 auf 11,000 und Steve O'Dwyer callte im Highjack. Mike „Timex“ McDonald, der im Cutoff saß, squeezte auf 31.000 bevor Watson mit einer 4-Bet auf 51.000 erhöhte. O'Dwyer machte dem Raise-Gewitter dann ein Ende und schob seine restlichen 250.500 Chips über die Linie.

Mc Donald schüttelte ungläubig den Kopf und warf seine Karten unwillig weg. Watson sagte „Ich schätze mal du hast die Asse, aber ich calle trotzdem.“ Und das war der wirkliche epische Showdown mit einem Pot weit über 550.000 Chips.

Watson: K K

O'Dwyer: A K

Board: T 8 3 6 K

O'Dwyer war danach mit 75.000 crippled und verließ schon wenig später völlig konsterniert den Pokerroom.

Ebenfalls nicht mehr dabei sind James Akenhead und der November Niner Eoghan O`Dea.

Verdoppelt hat dagegen Tobias Reinkemeier. Mit  Pocket 4en behielt er die Oberhand gegen AK und ist nun bei über 200.000. Ausgeschieden ist hingegen Julian Herold. Auf einen Flop von 2x 2x 3x schob der einstige donkr-Chef all in. Er zeigte 6er sein Gegenspieler 7er. Keine Hilfe vom Board und die deutsche Gruppe war um eine Hoffnung ärmer.

Busted ist auch Joachim Hein. Tobias Wagner stagniert mit 120.000 mittlerweile weit unter Average.

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