WPT Paris – Darcourt führt, Rettenmaier in Reichweite

MarvinRettenmaier
Marvin Rettenmaier erwischte einen guten Tag 1 in Paris.

Tag 1B des Grand Prix de Paris ist beendet, und an der Chiptabelle steht ein Spieler, der auch im WSOP Main Event lange für Furore sorgte.

Guillaume Darcourt ist dank seiner (derzeitigen) Haarfarbe recht einfach zu erkennen. Sein pink leuchtender Haarschopf ist von jedem Punkt des Spielsaals leicht zu finden. An Tag 1B erstürmte die Chiptabelle wie an seinem besten Tag im WSOP Main Event und stand am Ende auf Platz 1.

Im Gegensatz zum Turnier im Sommer wurde Darcourt allerdings nicht gezwungen, einem Kameramann seine Karten zu zeigen.

1399 Guillaume Darcourt
Guillaume Darcourt.

Noch besser als Darcourt machten es an Tag 1A Mikko Sundell und Yann Dion, die mit dem Franzosen vor Tag 2 die Podestplätze belegen. Alle drei gehen mit rund 200k Chips in den heutigen Spieltag.

Bester Deutscher ist einmal mehr Titan Poker Pro Marvin Rettenmaier, der seinen Höhenflug scheinbar fortsetzen kann. Nicht allzu weit dahinter: Fabian Quoss. Dominik Nitsche ist ebenfalls noch im Feld, hat aber weniger als den Startstack und braucht deshalb heute ein bisschen Glück.

Der PartyPoker Event ist bemerkenswert gut und prominent besetzt: In Tag 2 treffen u. A. die November Niner Sam Holden und Joseph Cheong, Freddy Deeb, Sorel Mizzi, Max Lykov, Johne Eames, Praz Bansi, Per Linde, Juha Helppi, David Vamplew, Tony Dunst, Jason Mercier, Mike Sexton, Martin Jacobson, Ludovic Lacay und McLean Karr am Start, dem es inzwischen gelungen ist, Tatjana Pasalic vom Markt zu nehmen. In privater Hinsicht.

Von den Pokerladies konnte auch Kara Scott Tag 2 nicht erreichen. Ganz im Gegenteil zu Natalia Nikitina, die schon den letzten Event in Paris im Februar dieses Jahres gewinnen konnte.

Unter den bereits Ausgeschiedenen finden sich mit Phil Collins, Antoine Saout und James Akenhead gleich drei weitere November Niner, aber auch Jean-Robert Bellande, Lukas Berglund und Roberto Romanello.


natalia nikitina
Natalia Nikitina.

312 Spieler nahmen insgesamt am Main Event teil. Der Großteil der Spieler ist auch auf EPT-Turnieren und bei der WSOPE regelmäßig vertreten und zeigt, dass die WPT ihren Marktwert in Europa in den letzten zwei Jahren deutlich steigern konnte.

Dafür spricht auch die Entwicklung der Tourstopps in Europa. Noch in der Saison 2008/09 war die WPT Barcelona der einzige europäische Event. Im Jahr darauf folgten mit Venedig, Bratislava, Zypern, Bukarest und dem Afrika-Event in Marrakesch einige Experimente. Inzwischen kristallisieren sich einige erfolgversprechende Turniere heraus, und Paris ist zweifellos eines davon.

Die EPT hat Konkurrenz bekommen.

 

 

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