WPT – Rettenmaier als Chipleader am Finaltisch

Marvin Rettenmaier
"Mad Marvin."

Der Deutsche dominiert die $25k WPT Championship in Las Vegas, Michael Mizrachi und Steve O’Dwyer haben das Finale ebenfalls erreicht.

Der letzte Spieltag war ein besonders kurzer. Von gerade mal neun wurde auf die letzten sechs Spieler heruntergespielt. Rettenmaier begann den Tag bereits als Chipleader, gewann dann aber Pot um Pot und verschaffte sich für das Finale einen mächtigen Vorsprung.

„MadMarvin“ steht bei 6,7 Mio. Chips, das ist mehr als das Doppelte des momentan Zweitplatzierten Michael „The Grinder“ Mizrachi, Pokerfans noch bestens in Erinnerung vom WSOP Main Event Finaltisch im Jahr 2010.

Rettenmaier hat gerade erst seinen Sponsor gewechselt. Nachdem Titan Poker sich entschloss, sein Profiteam aufzulösen und stattdessen verstärkt auf Promotionen für Hobbyspieler zu setzen. hat der neue Geldgeber PartyPoker die Rückeroberung der Marktführung noch immer im Hinterkopf.

Mit Rettenmaier scheint man ein glückliches Händchen gehabt zu haben. Gleich im ersten Event erreicht das neue Teammitglied den letzten Tisch im teuersten Turnier des Jahres, das nicht als High Roller Event deklariert ist. Das nennt man einen Auftakt nach Maß.

michael mizrachi
Michael "Grinder" Mizrachi.

Mizrachi, Schulman und O’Dwyer

Wenn hier jemand einen Rückstand von vier Millionen Chips aufholen kann, ist das Michael Mizrachi. Steuerliche Probleme hin oder her, der „Grinder“ hat sich über 14 Mio. Dollar erspielt und damit schon alles gesehen, was einem in einem Turnier so passieren kann.

Es gehört zu seinem Spielstil, jetzt keineswegs nachzulassen, sondern zu versuchen, den Rückstand auf Rettenmaier unter allen Umständen zu verkürzen, und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Auch nicht auf eigene.

Steve O’Dwyer hat in diesem Jahr einen Lauf, der seinesgleichen sucht. Er scheint eine Art Abonnement auf Finaltische zu haben. Über ein Dutzend hat er in den letzten zwölf Monaten erreicht. Er wird am Finaltag ebenso zu beachten sein wie Nick Schulman, der bereits einen WPT-Titel gewinnen konnte und die nötige Turnierhärte besitzt, um sich in einer langen Session durchzusetzen.

Joe Serock
WPT Spieler des Jahres Joe Serock.

Spieler des Jahres der WPT und damit Nachfolger von Matthew Frankenberger wird Joe Serock. Er wurde 10. der Championship und erreichte im Lauf der Saison zwei dritte Plätze. Serock reiht sich damit in eine Phalanx von Spielern ein, zu der auch Daniel Negreanu, Gavin Smith und Bertrand Grospellier gehören.

Finaltisch am Samstag mit Live-Stream

Da am heutigen Freitag der High Roller Event ausgespielt wird, findet das Finale der letzten sechs der WPT Championship erst am Samstag statt.

Um 16 Uhr Ortszeit beginnt der Finaltisch, kommentiert wird der Live-Stream von Tony Dunst und Dan O’Brien.

Chipcount vor dem Finale:

1. Marvin Rettenmaier – 6.715.000
2. Michael Mizrachi – 2.560.000
3. Steve O’Dwyer – 2.035.000
4. Nick Schulman – 1.555.000
5. Trevor Pope – 1.480.000
6. Philippe Ktorza – 895.000

Payouts:

1. $1.196.858
2. $805.310
3. $424.618
4. $256.235
5. $192.176
6. $155.571

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