WPT Championship – Rettenmaier ausgeschieden

Daniel Negreanu
Derzeit auf der Welle des Erfolgs - Daniel Negreanu.

24 Spieler kämpfen noch um die Krone der World Poker Tour. Amir Bahakbani führt das hauptsächlich aus Amerikanern bestehende Feld an.

Eine Titelverteidigung durch Vorjahressieger Marvin Rettenmaier wird es bei der WPT Championship also leider nicht geben.

Nicht, dass man ernsthaft damit gerechnet hätte. Das Feld ist bei diesem Event zu stark, der Glücksfaktor zu groß, als dass es realistisch wäre, ein solches Event zweimal in Folge zu gewinnen.

Dabei hatte Rettenmaier am späten Nachmittag noch 75 BBs, bevor er dann einen vorentscheidenden Pot gegen Sam Goldman verlor.

Das Board lag       ---   ---  

Goldman war all-in und zeigte ein Paar Dereien zum Full House. Rettenmaier hatte bezahlt und verloren. Er schob seine Karten in den Muck.

Kurz danach riskierte er seinen Reststack mit J-2, wurde von A-J bezahlt und schied aus.

Damit kann Rettenmaier auch nicht mehr den Titel „WPT-Spieler des Jahres“ erringen. Dafür hätte er in diesem Turnier mindestens Dritter werden müssen.

Hoher Favorit ist bereits seit Längerem der Fernsehproduzent und leidenschaftliche Pokerspieler Matt Salsberg. Allerdings gibt es noch zwei Spieler, die ihn noch überholen können: Amir Bahakbani und Jonathan Roy.

Jeder von beiden müsste das Turnier allerdings gewinnen, um Salsberg noch abzufangen. Immerhin sind beide momentan unter den besten fünf, während Salsberg nicht mehr in das Geschehen eingreifen kann.

Er schied als letzter Spieler an Tag 3 aus.

Negreanu, Lindgren, Mercier sorgen für Glamour

Große Turniere brauchen große Namen, und das Finale der WPT strotzt davon nur so. Zwei der verbliebenen 24 Spieler haben in letzter Zeit eine von diesen Phasen, in denen man einfach nichts falsch machen kann.

Daniel Negreanu und Jason Mercier sind in den letzten Wochen so oft in einem Atemzug mit dem Wort „Finaltisch“ genannt worden, dass man schon den Eindruck hat, sie hätten dort reserviert.

Auch jetzt haben beide noch die Chance, wieder einen Platz im Finale zu erreichen. Daniel Negreanu liegt mit 329.000 Chips auf Platz 19, Jason Mercier ist 13. mit 583.000 Chips.

erick lindgren
Kann Erick Lindgren sein ramponiertes Image aufbessern?

Erick Lindgren hat in den letzten Monaten wenig gute Presse bekommen.

Viel war von Spielsucht und mangelnder Zahlungsmoral die Rede. Vielleicht schafft er es ja in diesen Tagen in Las Vegas, sein Bankkonto etwas aufzubessern.

Allerdings ist nach den Ereignissen der jüngerern Vergangenheit davon auszugehen, dass ein Großteil seiner 25.000 Dollar Startgeld nicht aus seiner eigenen Tasche kommt. Trotzdem, gut für sein Image wäre ein Erfolg in jedem Fall.

Europäische Spieler sind inzwischen zu Außenseitern im Bellagio geworden. Das heißt aber nicht, dass wir nicht mit einem von ihnen im Finale rechnen können.

Über Jake Cody (18., 365.000) braucht man nicht mehr viel zu sagen, Rocco Palumbo aus Italien (11., 666.000) ist seit seinem WSOP-Titel im vergangenen Jahr in einer Hochphase, und der junge Emil Olsson aus Schweden (14., 573.000) war schon kürzlich bei der EPT Berlin erfolgreich.

An Tag 3 ausgeschieden: Faraz Jaka, David Sands, John Hennigan, Ben Lamb, Antonio Esfandiari, Dan O’Brien, Brian Rast, Jewgeni Timoshenko, Tom Marchese, Scotty Nguyen, Phil Hellmuth, Noah Schwartz, Will Failla, Matt Giannetti.

Top Ten Chipcount:

  • 1. Amir Bahakbani, 1.220.000
  • 2. Brandon Steven, 1.091.000
  • 3. Matt Hyman, 1.042.000
  • 4. Hyon Kim, 891.000
  • 5. Alex Phahurat, 878.000
  • 6. Jonathan Roy, 824.000
  • 7. Andy Frankenberger, 811.000
  • 8. Steven Silverman, 749.000
  • 9. Jeffrey Ishbia, 705.000
  • 10. Dan Shak, 698.000

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