Wer gewinnt das WSOP Main Event 2014? – Der große Favoritencheck

Die November Nine 2014

In wenigen Stunden beginnt mit dem Final Table des WSOP Main Event das Pokerhighlight des Jahres, und noch nie war die Spannung vor dem Finale so groß wie dieses Mal. Ein bunt gemischtes und internationales Feld mit einigen sehr starken Spielern und recht ausgeglichene Stacks versprechen Anfang ein besonders heißes Rennen um die Pokerkrone. Wer die besten Karten hat, die Siegprämie von $10 Millionen abzukassieren und Nachfolger von Ryan Riess zu werden, erfahrt ihr hier!


Wir haben euch die November Nine ja schon ausführlich vorgestellt.

Nun sagen wir euch, wer unserer Meinung nach der Favorit auf den Sieg beim heute beginnenden WSOP Final Table ist:

Profis gegen Amateure

Beim Main Event geht es nicht nur um eine Menge Geld, sondern auch um den Wettstreit Profi gegen Amateur. Bei keinem Turnier mit einem so hohen Startgeld ($10.000) spielen so viele Freizeitspieler mit, und das wiederum sorgt, abgesehen vom generellen Nimbus des Main Event, dafür, dass sich kaum ein Profi die „Mutter aller Turniere“ entgehen lässt.

Diese Zusammensetzung des Feldes sorgt während des gesamten Turnierverlaufs für interessante Konstellationen zwischen Amateur und Profi und führt stets zu spannenden Besetzungen des Finaltisches.

Billy Pappas Foosball Poker RakeTheRake
Kann der Kicker-Profi Billy Pappas für eine Überraschung sorgen?

Mit Spielern wie Darvin Moon (Chipleader 2009) oder Jay Farber (Zweiter 2013) erreichten immer wieder blutige Freizeitspieler das Finale, während die absoluten Top-Stars der Szene wie Phil Ivey (2009), Michael Mizrachi (2010), Ben Lamb (2011) oder JC Tran (2013) nur selten am Finaltisch landen.

Amateure und Mid-Stakes-Profis

Beim diesjährigen Finale sind mit Billy Pappas und Bruno Politano zwei absolute Amateure mit dabei, und sie sind zweifellos auch die großen Außenseiter. Angesichts ihrer Stacks von 20 Mio. (Pappas, Rang 5) bzw 12. Mio. (Politano, Rang 9) wäre durchaus noch alles möglich, denn selbst Politano hat mit 30BB noch einen gut spielbaren Stack, doch letztlich sollte der Spielstärkeunterschied den Ausschlag geben.

Ziemlich unbeschriebene Blätter sind auch Felix Stephensen, (Platz 2 mit 32,8 Mio.), Andoni Larrabe (Platz 4 mit 22,5 Mio.), Dan Sindelar (Platz 5 mit 21 Mio.) und William Tonking (Platz 7 mit 17,5 Mio.), doch sind sie allesamt mehr oder weniger erfolgreiche Pokerprofis.

Felix Stephensen1
Der Norweger Felix Stephensen ist für uns, trotz des zweitgrößten Stacks, kein Topfavorit.

Der Norweger Stephsensen lebt in London und verdient sein Geld mit Online-PLO-Cashgames, während Larrabe schon einige gute Turnierresultate vorzuweisen hat. Die beiden Amerikaner Sindelar und Tonking sind typische Vertreter amerikanischer Mid-Stakes-Profis, die seit Jahren auf den großen Wurf hoffen und ihn nun mit mindestens $730.000 Preisgeld schon gelandet haben.

Bei diesen vier Spielern wird viel davon abhängen, welches Ziel sie sich setzen. Jeder Preisgeldsprung  beträgt mindestens $250.000 und damit kann es sich lohnen, im Zweifelsfall auch mal vom Gas zu gehen und zu warten, dass jemand anders ausscheidet.

Wer von diesen vieren jedoch aggressiv und furchtlos zu Werke geht, der könnte eine ähnliche Rolle spielen wie Jay Farber im Vorjahr.

Die Favoriten

Und dann gibt es noch die heißen Sieganwärter Jorryt van Hoof (Platz 1 mit 38 Mio.), Mark Newhouse (Platz 3 mit 26 Mio.) und Martin Jacobson (Platz 8 mit 15 Millionen). Diese drei haben einiges an Meriten vorzuweisen und außer Jacobson auch noch gewaltige Stacks. Der Niederländer van Hoof ist ein erfolgreicher Highstakes-Cashgame-Spieler, Mark Newhouse der erste Spieler, der zum zweiten Mal (und das noch hintereinander) die November Nine erreichte, und Martin Jacobson ist schlicht einer der erfolgreichsten und besten Turnierspieler der Welt mit Gewinnen von über 8 Millionen Dollar.

Mark Newhouse WSOP Main Event 2014 Feature Table Tag 7e
Back-to-back November Niner Mark Newhouse ist unser Favorit auf den Sieg beim WSOP Main Event.

Der Verdacht, dass einer dieser drei Spieler den Titel gewinnen wird, ist naheliegend, denn alle drei schneiden bei den wichtigen Faktoren Spielstärke, Erfahrung und Nervenstärke sehr gut ab.

Jacobson hat den zweitkleinsten Stack, mit 37 BB ist dieser aber durchaus spielbar, und bei Newhouse und van Hoof kommt zu den genannten Faktoren auch noch ein großer Stack dazu.


Prognose

Im Gegensatz zu allen Wettanbietern, die gemäß Chipstand van Hoof vor Stephensen und Newhouse in der Favoritenrolle sehen, glauben wir, dass der Führende einmal mehr nicht gewinnen wird. Nur Jonathan Duhamel konnte die Chiplead in einen Sieg ummünzen, und er hatte 2010 den größten Stack, den je ein Spieler ins Finale brachte.

Unsere Prognose für das Endergebnis des WSOP Main Event 2014 sieht so aus:

1

Mark Newhouse

USA

2

Felix Stephensen

Norwegen

3

Dan Sindelar

USA

4

Jorryt van Hoof

Niederlande

5

Martin Jacobson

Schweden

6

Andoni Larrabe

Spanien

7

William Tonking

USA

8

Billy Pappas

USA

9

Bruno Politano

Brasilien

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