Was kommt, was war - Poker Boulevard

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Annette Obrestad vergreift sich mal wieder im Ton, dafür andere gleich zum Revolver, Titan Poker Fußball Promotion für Daheimgebliebene, Lizenzvergabe in Frankreich, CAPT in Velden

Sommermärchen bei Titan Poker

Hat es doch irgendwie nicht geklappt, eine Eintrittskarte für die Fußball-WM online zu gewinnen? Wie wäre es als Trostpflaster mit einem Trikot und ein bisschen Taschengeld? Irgendwie muss ja das Bier finanziert werden für die kommenden Abende vor dem Fernseher.

Titan Poker bietet dafür zwei Möglichkeiten: Pro Turniergruppe wird ein Freeroll ausgetragen, in dem es neben einem $1000-Preispool auch ein Trikot der in diesen Gruppen vertretenen Mannschaften zu gewinnen gibt. Das erste Freeroll, also für die Gruppe A, läuft am 18. Juni. Danach geht es täglich mit den anderen Gruppen weiter. Teilnahmebedingung: ein Account bei Titan Poker und eine Einzhahlung in beliebiger Höhe bis spätestens vier Stunden vor Turnierbeginn.

Zusätzlich und ausschließlich für deutsche Spieler gibt es eine Serie von Turnieren ausschließlich für Spieler aus Deutschland (sorry, liebe Schweizer und Ösis), in der vom 13. Juni bis zum 11. Juli jeden Tag ein Deutschland-Trikot ausgespielt wird. Insgesamt also 29 Trikots. Das Buy-in für die Turniere liegt mit €0,1 + €0,01 gerade noch so im erträglichen Bereich, und extra einzahlen muss man auch nix. Die Turniere findet man in der Lobby unter „Special Offers".

Annette Obrestad
Prost Ihr Idioten!

Alle Mädchen doof, außer ich

Annette Obrestad, Gewinnerin des ersten WSOPE Main Events im Jahr 2007 und nach Kathy Liebert und Annie Duke dritterfolgreichste Turnierspielerin aller Zeiten, vergreift sich nicht zum ersten Mal im Tonfall. Nun erklärte sie in kürzlich in einem Interview auf ESPN Frauen für prinzipiell unterlegen. „Ich habe immer schon gesagt, dass Frauen schlecht pokern. Ich sage das, weil es eben so ist. Vielleicht sind sie einfach nicht so ehrgeizig und lernen nicht aus ihren Fehlern."

Und weil sie schon dabei, erläuterte sie auch noch, warum Live-Spieler Online-Spielern nicht das Wasser reichen können: „Online-Spieler verarbeiten Informationen viel schneller und müssen auch nicht ihr Ego überwinden, ständig der beste sein zu wollen. Ich möchte nicht respektlos gegenüber Doyle [Brunson] sein, aber da spiele ich doch lieber gegen ihn." So wie in der NBC Heads-up Championship, vielleicht, als sie von Brunson mal eben vom Tisch genommen wurde? Frauen lernen nicht aus ihren Fehlern? Kann schon sein, Annette.

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Keine Gnade für die Kirche.

Der Besuch der alten Dame

Chicago gilt traditionell als heißes Pflaster, doch dachte man bisher am ehesten an finstere Mafiosi, die mit Schnellfeuerwaffen aus fahrenden Autos auf Abtrünnige oder säumige Schuldner schossen. Inzwischen erschießen sich schon Pokerspielerinnen fortgeschrittenen Alters gegenseitig. Sogar Priesterinnen werden nicht verschont.

Bei einem Homegame einiger älterer Damen kam es nach mehrstündigem Spiel zum Streit zwischen der 46-jährigen Rosie Morris und der 51-jährigen Priesterin Patricia Clark, nachdem letztere ihre Gegnerinnen um eine Handvoll Dollar erleichtert hatte. Morris beschuldigte die Geistliche des Betrugs und geriet so in Wut, dass sie viermal auf ihre Freundin schoss, in den Rücken, die Brust und den Kopf. Morris wurde inzwischen festgenommen. Die Zahl der Morde ist in Chicago im Vergleich zum Vorjahr um 4% gestiegen.

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Die ersten Lizenzen sind vergeben.

Frankreich nimmt Fahrt auf

Die Regulierung von Online-Gaming nimmt in der Grande Nation langsam Form an. In dieser Woche erhielten bwin und Everest Poker offizielle Lizenzen und dürfen nun z. B. Sportwetten im Internet anbieten.

„Ein guter Tag für den Staat und ein schlechter für die Anwälte", erklärte Vorstand Teufelberger. Schließlich zahle man lieber Steuern als Gerichtskosten. Mangas Gaming, wozu u. A. Everest und BetClick gehört, äußerten sich nach dem Erhalt der Lizenz ähnlich. Es sei „ein gewaltiger Schritt für Gaming in Frankreich und ganz Europa".

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CAPT bald in Velden.

CAPT kommt nach Velden

Vom 10.-18. Juli können sich wir Europäer, die es dieses Jahr (noch) nicht geschafft haben, einer der November Niner zu werden, bei ähnlich guten Bedingungen in Österreich messen. Neben den Texas Hold'em und Omaha Events findet dort am 13. Juli mit der Wörtherseetrophy das größte Seven Card Stud Turnier Europas statt.

Das Buy-in liegt bei €1500,-, für das Main Event sind €2000,- auf den Tisch zu legen. Es sei denn natürlich, man ist Österreicher und hat's gut, denn dann kann man sich auch auf win2day.com qualifizieren.

 

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