Rekordverdächtiger Vienna Poker Grand Slam

ccc wien

Sowas wie den Vienna Poker Grand Slam hat es noch nie zuvor gegeben. Fünf Card Casinos taten sich zusammen und es gab fünf Starttage, von denen jeder ein anderes Buy-In und eine andere Startdotation hatte.

Man konnte also selbst wählen wie viel man investieren wollte. Am Ende setzte sich Andreas Heissenberger gegen ein Feld von sage und schreibe 1274 Spielern durch.

Gelungener Auftakt

Es war ein sehr ehrgeiziges Vorhaben einen Preispool von €100.000 bei einem durchschnittlichen Buy-In von €60 zu garantieren. Um dieses auch in die Tat umzusetzen waren nicht weniger als fünf starke Starttage notwendig.

Der Startschuss fiel bereits am vergangenen Montag. Das Ganze ließ sich nicht schlecht an, denn bei 310 Spielern und 187 Second Chances kam man auf stolze 497 Entries. Allerdings war der erste Starttag mit €30+10 auch der günstigste und so wanderten „nur“ €14.910 in den Pot.

Mäßige Tage 1B und 1C

Logo Grand Slam
Verschiedene Buy-in-Levels für jede Bankroll.

Am zweiten Starttag wurde das Buy-In auf €40+10 erhöht und es wurde in vier verschiedenen Card Casinos gespielt. 187 Teilnehmer fanden sich an den Tischen ein und 100 davon machten von der Möglichkeit der Second Chance Gebrauch. Mit 287 Entries blieb man etwas hinter den Erwartungen zurück und so flossen gerade mal €11480 in den Preispool.

Der dritte Starttag war dann wieder etwas stärker. 320 Entries bei einem Buy-In von €50+10 ließen den Preispool auf insgesamt €41.700 anwachsen. Somit war bereits abzusehen, dass an den letzten beiden Starttagen eine sehr starke Beteiligung erforderlich war, um die Garantiesumme von €100.000 zu erreichen.

Es kommt zu einem Overlay

Am Donnerstag fanden sich 226 Spieler im Montesino und im CCC Wien-Simmering ein. 101 Re-Entries wurden getätigt und so bestand wieder große Hoffnung, dass der garantierte Preispool, doch noch geknackt werden könnte.

Am letzten Starttag gab es mit 21.000 die meisten Chips und das für ein Buy-In von €70+10. 245 Spieler generierten durch 113 Re-Entries ein Preisgeld von €34.580. Das reichte aber leider nicht ganz, denn am Ende lagen €96.200 im Pot und es kam zu einem Overlay von €3.800.

Das lag aber unter anderem auch daran, dass man sich mehrmals für das Finale qualifizieren konnte, den größten Stack mitnahm und für die kleineren jeweils 400 Euro bekam. Dennoch sind 1932 Entries schon beeindruckende Zahlen.

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Overlay trotz Andrang in den Concord Card Casinos.

200 Plätze wurden bezahlt und 96 Spieler qualifizierten sich für das große Finale im CCC Wien-Simmering. Chipleader nach den fünf Starttagen war Momcilo-Momo Malesevic mit unglaublichen 940.000 Chips vor Rudolf Wagner mit 842.500.

Das große Finale

Gestern kam es dann zum großen Showdown im CCC Wien-Simmering. 96 Spieler waren noch im Rennen um die Siegprämie von €20.190.

Obwohl die Blinds zu Beginn des Tages zurückgesetzt wurden, ging es Schlag auf Schlag und so war der Final Table in Rekordzeit besetzt. Dann schlug die große Stunde von Andreas Heissenberger.

Er arbeitete sich immer weiter nach vorne und konnte schließlich auch die Führung übernehmen. Die letzten sechs Spieler einigten sich dann schnell auf einen Deal und damit sicherte sich Heissenberger den Sieg und den größten Anteil am Preispool.

Hier noch einmal das Endergebnis auf einen Blick:

Platz

Name

Preisgeld

1

Andreas Heissenberger

€ 11.200

2

Jonathan Amerer

€ 8.960

3

Jürgen Molnar

€ 8.700

4

Nemanja Ivetic

€ 6.700

5

Christian Eisenstein

€ 6.530

6

Gerhard Kadlec

€ 5.700

7

Ibrahim Mohammed

€ 2.200

8

Yang Wang

€ 1.800

9

Bashir Farah

€ 1.400

 

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