Video der Woche – Traumhaftes dreifaches All-In mit bitterbösem Ende

Share:
11. Dezember 2016, Von: Rainer Vollmar
Geposted in: Video der Woche
Video der Woche – Traumhaftes dreifaches All-In mit bitterbösem Ende

Langfristig gleicht sich beim Poker vieles aus, doch gelegentlich gibt es auch einzelne Situationen, in denen die Karriere eines Pokerspielers entscheidend beeinflusst wird. Der Argentinier Juan Manuel Pastor etwa stand beim EPT Grand Final in Monte Carlo vor dem ganz großen Wurf und wurde dann extrem unsanft ausgebremst.

Wer, wann, wo

Wir beobachten die Schlussphase eines der wichtigsten Turniere des Jahres 2015. Beim EPT Grand Final in Monte Carlo sind noch zwölf Spieler im Rennen und es geht darum, sich die optimale Ausgangslage für den Kampf um die Siegprämie von über 1 Million Euro zu sichern.

Das Feld ist etwa ausgewogen mit erfahrenen Profis wie Ole Schemion, Pokerlegende John Lodden und WSOP Europe-Sieger Adrian Mateos sowie Amateuren und Gelegenheitsspielern wie Koichi Nozaki, Hady Asmar oder Muhyedine Fahes besetzt.

Gespielt wird an zwei Tischen mit je sechs Spielern, und alle Teilnehmer haben bereits €66.500 sicher.

Pastors große Chance…

Wir bekommen gerade noch mit, wie am Außentisch der Deutsche Christopher Frank und der Argentinier Juan Manuel Pastor bereits All-In sind und WSOP Europe Champion Adrian Mateos kurz über seine Entscheidung nachdenkt, ehe auch er callt.

Nettes Set up
Nettes Set-up

Kein Wunder, dass der Spanier sich zum Call entschlossen hat, hält er doch mit Pocket Damen die drittbeste Starthand, die das Pokerspiel überhaupt zu bieten hat.

Und doch ist Mateos hier nur klarer Außenseiter, denn seine beiden Gegner haben mit Assen bzw. Königen noch ein kleines bisschen mehr als er.

…und das böse Erwachen

In bester südamerikanischer Emotionaliät erlebt Juan Manuel Pastor die folgenden Sekunden.

Na klar, er hat die einmalige Chance, seinen Stack fast zu verdreifachen und das Kommando in diesem hochdotierten Finale zu übernehmen.

Pastor bangt
Pastor bangt

Mit dem Sieg in dieser Hand würde er Mateos überholen und hätte auf einmal beste Chancen auf den ganz großen Wurf.

Doch schon den Flop mag sich Pastor, der hier 66%iger Favorit ist, gar nicht recht ansehen, als ahnte er, was wenig später passieren würde.

Und tatsächlich: Gemeinsam mit Christopher Frank muss er kurz darauf seinen Stuhl räumen und sich mit gut €78.000 Preisgeld begnügen, während Adrian Mateos sich anschließend souverän Titel und Siegprämie von €1.082.000 sichert.

So knapp kann es beim Poker zugehen…

Share:

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder korrekt aus.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Sie müssen drei Minuten warten, bevor sie einen weiteren Kommentar abgeben können.

Noch keine Kommentare