USA verschieben Treffen zu Online Gambling mit EU

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Eine Reihe von Quellen berichten, dass die Vereinigten Staaten Gespräche mit der Europäischen Union über das Online-Glücksspiel verzögern.

Das Treffen zwischen den beiden globalen Wirtschaftsriesen hätte nächste Woche in Washington D.C. stattfinden sollen. Es geht um den „Unlawful Gambling Enforcement Act" (UlGEA) der USA, welcher europäische Glücksspiel Betreiber als diskriminierend bezeichnen, weil er Anbieter außerhalb der USA benachteiligt.

Laut den Europäern sie das Gesetz heuchlerisch, da es Offshore-Unternehmen aus dem Markt ausschließt, während lokale Glücksspiele, insbesondere Pferderennen, weiterhin erlaubt sind.

Die Beschwerden gingen von der Remote Gambling Association (RGA) und anschließend von der Europäischen Union aus; die EU sandte an die US-Abgeordnete Susan Schwab, die für Handel zuständig ist, einen formellen Fragebogen. Schwab bestritt unverzüglich jegliche Form von Diskriminierung der europäischen Betreiber und sagte, dass die Auflagen in keiner Weise mit der Nationalität der Betreiber in Verbindung stehen.

In den letzten paar Jahren mussten sich die USA einige Kritik in Bezug auf das Anti-Gambling Gesetz UlGEA gefallen lassen. Ein Höhepunkt war der Entscheid der Welthandelsorganisation WTO, welche zugunsten von Antigua und Barbuda entschied, wo zahlreiche Online-Glücksspiel Betreiber zuhause sind.

Anstatt die Gesetze ändern, um sich diesem Urteil zu fügen, haben die USA sich entschieden, eine Entschädigung an Antigua und Barbuda zu zahlen. Zudem stiegen die Vereinigten Staaten aus dem Online-Glücksspiel Vertrag der WTO aus.

Die EU hatte zuvor zu einem Abkommen mit den USA über solche Handelszugeständnisse abgeschlossen. Nach einer Beschwerde der Remote Gambling Association RGA wurde die Sache jedoch wieder aufgenommen und das Gespräch mit den USA gesucht. Die USA forderten nun, dass die Gespräche auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Der Grund für die Verzögerung ist nicht bekannt. Gambling bleibt weiterhin ein heißes Eisen und die beiden Wirtschaftsmächte bemühen sich um die Wahrung ihrer Pfründe.

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