Die beste Wahl – 3:0 für Online-Poker

Warum das Ergebnis der amerikanischen Präsidentschaftswahl in den USA für Online-Poker nicht hätte besser ausfallen können.

Lassen wir mal die wichtigen, weltpolitischen Dingen beiseite.

Der von den Senatoren Reid und Kyl eingebrachte Gesetzentwurf zur Legitimiserung von Online-Poker zumindest in einzelnen Bundesstaaten der USA hat nach Ansicht der amerikanischen Poker-Community nur unter drei Bedingungen eine Chance:

1. Präsident Obama wird wiedergewählt.
2. Die Demokraten behalten mit Harry Reid an der Spitze die Mehrheit im Senat.
3. Der Republikaner Dean Heller wird als Senator von Nevada wiedergewählt.

Zum Glück für die Pokerbranche sind alle drei Bedingungen eingetroffen. Obama holte 332 Wahlmännerstimmen – 62 mehr als notwendig – im Senat haben die Demokraten jetzt drei Sitze mehr, und Dean Heller gewann mit gerade mal 15.000 Stimmen gegen seinen Gegner Shelley Berkley.

las vegas nachts
Nevada - Online-Poker ftw!
 

Wie das alles zusammenpasst? Nun, eigentlich ist Poker ja kein Thema, das im Kongress vordringlich behandelt wird. Damit es ein solches Thema wird, muss es an ein wichtiges Projekt angekoppelt werden. Arbeitslosigkeit, Steuererhöhungen, so etwas in der Art.

Wäre ein neuer Präsident gewählt worden, hätte dieser zunächst grundlegende Änderungen vorgenommen, Personalwechsel, Ämtervergabe u. Ä. hätten eine Menge Zeit in Anspruch genommen.

Stattdessen blieb der Präsident im Amt und geht damit in seine zweite, „lame duck“ genannte Legislaturperiode. „Lame duck“, also lahme Ente wird diese genannt, weil der Präsident an Einfluss (und wohl auch Motivation) verliert, wenn er sich dem Ende der zweiten Amtszeit nähert.

Eine dritte ist in der amerikanischen Gesetzgebung nämlich nicht vorgesehen.

Dafür hat Obama die Möglichkeit, begonnene Projekte tatsächlich zu Ende zu führen. Das vergrößert die Chance für den Reid/Kyl-Act, Zugang zum Kongress zu finden.

Und dass ausgerechnet die Wahl eines Republikaners für Online-Poker positiv sein soll, obwohl sich Romney doch dagegen ausgesprochen hat, erklärt sich folgendermaßen:

Senator Heller muss die Interessen Nevadas vertreten, und Online-Poker gehört nunmal dazu. Er wird also die sturen Republikaner zwingen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Und da nun Obamas zweite Amtszeit beginnt, werden einige weitere republikanische Senatoren im Kongress keine reine Blockadeposition mehr einnehmen.

Heller hat bereits vor der Wahl angkündigt, danach mit Reid zusammenarbeiten zu wollen.

Die erste Sitzung des Kongresses findet im Januar statt.

Quelle: Pokerfuse


 

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Igor Soukharyev 2012-11-10 16:21:57

Welche psychisch Kranke spielen immer noch online-Poker? Wer glaubt, dass mit lebendigen Organismen pokert? Ich weiß nicht... Alles, was die Spielsüchtige "deponieren" fliegt ins Niergendwo - in die Taschen und Koffern der Inhaber des betrügerischen Businesses und der die Erlaubnisse ausgeteilten Geschäfte, das Innenministerium einschließlich.
Mit Wetten - genau so. Gelder riechen nicht. Milliarde der nicht verdienten Gelder. Und dann man denkt sich und beißt sich Ellbogen - was für die finanzielle Krise zerstört diese verrückte-verrückte Welt?