Ungarn dominieren bei den Poker Akademia Open

Sandor Korodi
Sandor Korodi.

Wien ist derzeit das Zentrum der Pokerwelt. Ein interessantes Event nach dem anderen, und man kann schon etwas neidisch auf unsere Nachbarn in der Alpenrepublik werden. Letztes Wochenende feierten nun die Poker Akademia Open ihre Premiere im Montesino. Eine sehr gute Struktur und €100.000 warteten auf die Teilnehmer.

Klein aber fein

Der Startschuss fiel bereits am vergangenen Freitag. Für ihr Buy-In in Höhe von €550 bekamen die Teilnehmer mit 30.000 Chips und 40-minütigen Levels einiges geboten.

Noch dazu garantierte das Montesino einen Preispool von €100.000 und das bedeutete, dass sich mindestens 200 Spieler einkaufen mussten, um die Garantiesumme zu erreichen. Diese Ziel verfehlte man knapp und so kam es zu einem kleinen Overlay.

Zwar blieb man mit 185 Spielern etwas hinter den Erwartungen zurück, aber dafür war das Feld umso stärker besetzt.

So fand man an fast jedem Tisch bekannte Gesichter wie z.B. Jamila von Perger, Adrian Apmann, Niki Kovacs, Gerald Karlic, Andrej Bogdanov, Balazs Szomodi, oder Pavel Chalupka.

Es war der Tag der Ungarn, denn am Ende gab es eine ungarische Dreifachführung. In Führung lag zu diesem Zeitpunkt Peter Arvai, vor seinen Landsleuten Csabe Miklos und Gabor Kresco.

Die Ungarn dominieren auch Tag 2

66 Spieler nahmen am zweiten Tag den Kampf um die zwanzig bezahlten Plätze wieder auf. Lange Gesichter waren also vorprogrammiert, denn mehr als zwei Drittel der Starter mussten mit leeren Taschen nach Hause gehen.

Pokerakademia

Der Min-Cash lag bei €1320 und alle verbleibenden Spieler hatten ihn sicher, nachdem ein Spieler mit Pocket Kings pushte und von einem anderen mit Queens gecallt wurde.

Eigentlich die perfekte Situation für ein Double-Up, wenn nicht der Turn eine dritte Dame gebracht hätte.

Acht Level waren für diesen Tag angesetzt und als die Uhr gestoppt wurde waren noch 12 Akteure übrig. Wie schon am Tag zuvor bestimmten die Ungarn erneut das Geschehen, dieses Mal aber zwei andere.

Sandor Korodi übernahm die Führung, vor Viktor Katzenberger. Die Dominanz der Ungarn war frappierend, denn sie brachten sieben Spieler unter die letzten Zwölf.

Korodi gewinnt, Deutscher Lanszki auf Platz 3

Gestern sollte dann die Entscheidung fallen. Für alle Pokerfans wurde das große Finale sogar live im Internet übertragen.

Auch wir hatten mit Zoltan Lanski noch ein heißes Eisen im Feuer. Er schaffte es letztlich nicht nur an den Final Table, sondern sogar unter die letzten vier. Nachdem sich der Slowake auf Platz 4 verabschieden musste, wurde über einen Deal diskutiert, aber man konnte sich nicht einigen.

Final Table Akademia
Der Finaltisch.

Leider erwischte es als nächsten den letzten Deutschen, Zoltan Lanszki, auf Platz 3 für €9.590.

Das Heads-Up war also eine rein ungarische Angelegenheit. In der entscheidenden Hand pushte Viktor Katzenberger mit Kx 8x All-In und Sandor Korodi callte sofort mit Ah Kd.

Das Board änderte nichts mehr und Korodi stand als Sieger der Akademia Open fest.

Das Endergebnis auf einen Blick:

Platz

Name

Nation

Preisgeld

1

Sandor Korodi

HUN

€ 25.390

2

Viktor Katzenberger

HUN

€ 15.850

3

Zoltan Lanszki

GER

€ 9.590

4

Zdenko Slavik

SVK

€ 7.030

5

Mark Korom

HUN

€ 5.220

6

Gabor Kresco

HUN

€ 4.270

7

Martin Lechner

AUT

€ 3.700

8

Andrej Cintula

SVK

€ 3.180

9

Redmond Toth

HUN

€ 2.690

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