Triple Barrel – Runner Runner, Ivey auf Bracelet-Kurs, Deutsche im Finale

triple auspuff

Auch hier dreht sich heute alles um Las Vegas. Ein Film mit Justin Timberlake, ein Finaltisch mit Phil Ivey, und wieder ein zweiter Platz für einen deutschen Spieler.

1) Runnner Runner – ein Trailer wie ein Kurzfilm

Die Kunst der Vorschauproduktion ist heute in hollywood fast so aufwändig wie das Filmemachen selbst. In den letzten Jahren ist eine komplette Industrie um die kurzen Vorstellungen entstanden, die früher im Kino nur die Eiskonfektverkäuferin ankündigten.

Runner Runner ist das neue Projekt der Macher von Rounders, dem beliebtesten und meistüberschätzten Pokerfilm der Welt.

Aber Runner Runner ist nicht der zweite Teil von Rounders, man kann ehrlich gesagt nicht mal mit Sicherheit behaupten, dass es ein Pokerfilm ist.

Schauen Sie sich den Trailer in Ruhe an. Er ist ein gutes Beispiel für die oben genante Vorschauindustrie. Mit anderen Worten, er ist so gut, dass man das Gefühl bekommt, sich den Film beinahe schon sparen zu können.



2) Man sagt, sein Blick kann Menschen töten

Ähnlich martialisch lautete einer der Werbesprüche von Full Tilt Poker, zu der Goldenen Zeit, als Phil Ivey noch zu den dortigen TeamPros gehörte und sich mit Dwan, Antonius und Isildur1 legendäre Duelle lieferte.

Phil Ivey1

Aber das war gestern. Heute ist WSOP, und Ivey ist auf dem besten Weg, einen weiteren Schritt auf dem Weg in Richtung Hellmuth-Rekord zu machen.

Sie erinnern sich vielleicht? Hellmuth hatte Ivey scherzhaft vorgeschlagen, darauf zu wetten, dass er als erster 20 Bracelets gewinnen würde. ivey hatte trocken geantwortet, dann wäre er der erste mit 30.

In Event Nr. 18, $1k NLHE liegt Ivey vor dem dritten Spieltag bei noch 14 von ursprünglich 2071 Spielern mit 285.000 Chips auf Platz acht.

Spitzenreite ist derzeit Spiegelsonnenbrillen-Spezialist und EPT-Dauergast Taylor Paur.

Wir drücken Ivey für heute Nacht die Daumen, denn Ivey ist einer der Spieler im PokerZeit.com Fantasy Poker Team!

3) Finaltische für Mutke und Kubat

Wieder verpasste ein deutscher Spieler denkbar knapp das erste Bracelet! Manuel Mutke erreichte das Heads-up in Event Nr. 17, $1500 NLHE.

Manuel Mutke
Ein Coin Flip entscheidet das Turnier gegen Manuel Mutke.

2103 Spieler konnte Mutke hinter sich lassen, aber an Athanasios Polychronopoulos brach er sich nicht nur die Zunge, sondern biss sich auch die Zähne aus.

Rigged? In der letzten Hand ging P. mit     all-in,

Mutke bezahlte mit    

Da beide Spieler fast gleich viele Chips hielten, hatte Mutke eine 73% Chance darauf, sich den entscheidenden Vorteil zu sichern.

Auf dem Flop       wurden daraus 87%.

Nach dem Turn   lag Mutke bei 93%.

Dann fiel die  

Bumm! Trotzdem, toll gespielt, Manuel! Siegprämie für ihn: $322.000.

In Event Nr. 14, $1500 NLHE konnte Patrick Kubat von 1819 Spielern den sechsten Platz belegen und erhielt dafür $76.000.

Kubat schied nach einem verlorenen Coin Flip mit Pocket Fünfen gegen J-T aus.

Dominik Nitsche machte sich gestern noch große Hofnungen, neben Ivey am Finaltisch von Event 18 sitzen zu können. Leider musste er ebenfalls nach verlorenem Coin Flip dier Segel streichen und wurde 16.

Uns erzählte er in einer Turnierpause auch, was er von der ISPT-Veranstaltung hält. Außerdem ist auch Nitsche Teil des PokerZeit.com Teams in der Fantasy Poker League!

Hier finden Sie alle Ergebnisse der deutschen Spieler bei der WSOP 2013.

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