Triple Barrel – Ivey triumphiert, Yang reagiert, Full Tilt liefert

Phil Ivey Wins aussie millions high roller
Zwei HR-Titel in zwei Jahren - Phil Ivey.

Einer der ganz Großen der Pokerwelt holt sich den Sieg bei der AU$250.000 Challenge der Aussie Millions, Joe Hachem bekommt wegen seines Interviews noch mehr Ärger, und Full Tilt Poker ermöglicht seinen Spielern nun auch unterwegs das volle Vergnügen des Rush Poker – das sind die Themen der heutigen Triple Barrel.

1) Phil Ivey holt letzten Sieg bei den Aussie Millions 

Mit einem Paukenschlag endeten gestern die Aussie Millions 2014. Mit der AU$250.000 Challenge hatten sich die Veranstalter den absoluten Höhepunkt traditionell bis zum Ende aufgehoben.

Die Fans auf der ganzen Welt wurden nicht enttäuscht, mit Phil Ivey, Daniel Negreanu, Erik Seidel, Tom Dwan und Patrik Antonius waren die renommierten Stars genauso vertreten wie die junge Elite um Philipp Gruissem, Tobias Reinkemeier, Igor Kurganov und Viktor Blom.

Wer glaubte, die Re-Entry-Ambitionen der Spieler wären angesichts des enormen Buy-Ins von umgerechnet 164.000 Euro eher gedämpft, sah sich getäuscht. Schon am ersten Tag machten 11 Spieler von dieser Möglichkeit Gebrauch, wobei Igor Kurganov trotz dreier Anfangsstacks nicht den zweiten Turniertag erreichte.

fabian quoss aussie millions
Einziger Deutscher im High Roller Finale: Fabian Quoss.

Endgültig skurril wurde es, als sich zu Beginn des zweiten Turniertags neun Spieler erneut einkauften und dafür als Gegenwert 12(!) Big Blinds erhielten.

Mit Push or Fold arbeiteten sich Mike McDonald und Daniel Negreanu tatsächlich in die Geldränge und erzielten so noch einen ordentlichen Gewinn.

Für die deutschen Spieler verliefen die Highroller-Turniere in Australien wie schon zum Jahresbeginn bei der PCA mäßig.

Einziger Spieler im Preisgeld in Melbourne war Fabian Quoss, der sich als Fünfter mit AU$800.000 für zwei Buy-Ins entschädigte.

Bubble Boy wurde wieder einmal Erik Seidel, nach ihm schied Tom Dwan aus und landete als erster Spieler im Preisgeld. Den Sieg machten schließlich Phil Ivey und Isaac Haxton untereinander aus. Haxton hatte in Australien Startgeldharakiri betrieben und sich (ohne Erfolg) allein sechsmal für die AU$100.000 Challenge eingeschrieben.

Mit dem Erreichen des Heads-Up, das ihm AU$2,82 Millionen garantierte, gelang es ihm schließlich, sich und seinen Trip nach Down Under zu sanieren. Großer Sieger aber wurde Phil Ivey, der wieder einmal sein großes Können zeigte und dieses Turnier bereits zum zweiten Mal nach 2012 gewann.

Endstand AU$250.000 Challenge Aussie Millions:


1

Phil Ivey

USA

AU$4.000.000

2

Isaac Haxton

USA

AU$2.820.000

3

Mike McDonald

Kanada

AU$1.900.000

4

Daniel Negreanu

Kanada

AU$1.250.000

5

Fabian Quoss

Deutschland

AU$800.000

6

Tom Dwan

USA

AU$500.000

 

2) Jerry Yang reagiert auf Hachems Kritik

Mit seinem Rundumschlag gegen die Weltmeister nach ihm löste Joe Hachem, der WSOP Main Event Champion von 2005 nicht nur weltweit Diskussionen unter den Pokerfans aus, sondern rief auch seine Nachfolger und den guten alten Daniel Negreanu auf den Plan.

Jerry Yang
Jerry Yang.

Jonathan Duhamel reagierte im Rahmen der Aussie Millions sehr gelassen, doch Jerry Yang, der von Hachem explizit namentlich genannt worden war, wehrte sich deutlich vehementer.

Der Weltmeister von 2007 äußerte in einem Interview:

Ich bin meines Wissens der einzige Weltmeister, der 1 Million Dollar seines Geldes für wohltätige Zwecke gespendet hat. Ich habe sechs Kinder und eine Firma, da bedeutet es nicht gleich, dass ich Poker nicht liebe, wenn ich keine WPT oder andere teure Turniere mitspiele. Ich werde Poker immer lieben!“

Trotz des Schocks, den Hachems Äußerungen bei ihm auslösten, hegt Yang offenbar keinen Unmut gegen seinen Kollegen. Er „werde weiter den Armen Geld spenden und damit das tun, was im wichtig sei“, so Yang weiter.

Wesentlich kryptischer waren da die Worte Jamie Golds, der nach Hachems Interview philosophische Kleinode in die Welt twitterte. Beispiel gefällig?

Nicht die Taten der Vergangenheit, sondern die Taten der Gegenwart machen einen Menschen aus.“

Hm.

3) Rush Poker als App

rush poker mobile

Für alle Fans der schnellsten Pokervariante der Welt gibt es gute Nachrichten. Seit gestern bietet Full Tilt Poker sein Hochgeschwindigkeitsspiel Rush Poker auch als App für sämtliche Smartphones an.

Bei Rush Poker gibt es für den Spieler keinerlei Wartezeiten – wer foldet, wird direkt an einen anderen Tisch gesetzt und erhält sofort neue Karten.

Aus dem Hause Full Tilt hieß es angesichts der neuesten Innovation: „Wir versuchen die Software von Full Tilt Poker permanent weiter zu entwickeln und zu verbessern. Wir sind stolz, in puncto Innovation und Kreativität der führende Online-Anbieter im Bereich Poker zu sein.“

Dank der neuen App kann man Rush Poker jetzt also auch zwischendurch an der Haltestelle oder in einer kleineren Pause spielen. Die Software ist für alle gängigen Smartphones erhältlich.

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