Triple Barrel – WSOPE live, ISPT kneift, Townsend wüst

klimbim

Heute: Klimbim in England, Live Streaming in Frankreich, Townsend in der Wüste.

1) WSOPE Live Streaming

Schon in einer Woche beginnt die WSOP Europe in Cannes. Sieben Bracelet Events werden ausgetragen.

Jetzt hat WSOP-Sprecher Seth Palansky bekanntgegeben, dass die Videoübertragungen alle bisherigen in den Schatten stellen sollen.

Jeder der sieben Finaltische soll live gestreamt werden und bei wsop.com zu sehen sein.

Auf dem Twitter-Feed wird die WSOP die genauen Start- und Übertragungszeiten angeben.

Die ersten sechs Finaltische werden in Echtzeit gezeigt, d. h. dass die Hole Cards nicht zu sehen sein werde, sondern nur die Gemeinschaftskarten. Es sei denn natürlich, es kommt zum Showdown.

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Majestic Event im Majestic Hotel.

Der Finaltisch wird dann mit 15-minütiger Zeitverschiebung gezeigt, sodass die Zuschauer die Hole Cards sehen können.

Das Finale soll sowohl auf ESPN3 als auch auf Eurosport zu sehen sein.

Der Veranstalter Barriere Poker hat angekündigt, dass parallel zum Main Event ein High Roller Event mit Unlimited Rebuys laufen wird.

Da High Roller Turniere schon bekannt sind und Super High Roller nicht elegant genug klingt, erhält es den schönen Namen Majestic Super High Roller Event. Voilà!

2) Mathematik für Anfänger

Die ISPT – halt! nicht gleich mit den Augen rollen! – hätte nach ursprünglichen Plänen eigentlich ein Turnier sein sollen, über dessen überwältigenden Erfolg wir in schönsten Erinnerungen schwelgen sollten.

abacus
30 Mio. Euro durch 15k Spieler minus 40% Rake = ?

Stattdessen beobachten wir kopfschüttelnd, wie sich alle Zahlen, die irgendetwas mit der ISPT zu tun haben, auf magische Weise verändern und immer kleiner werden.

30 Mio., 20 Mio., 30.000 Spieler, 20.000 Spieler – jetzt hat  der Marketingleiter Georges Djen in einem Interview mit Pokerstrategy erklärt, dass mindestens 15.000 Spieler teilnehmen müssen, damit die nicht-garantierte Gewinnsumme von 20. Mio. erreicht wird.

Genauer gesagt, damit der Event überhaupt stattfindet.

Organisation und Vorbereitung ist wohl nicht so die Sache von Djen und der Familie Partouche.

Offenbar hat die Präsentation von namhaften Profis Priorität: Sam Trickett, Michael Mizrachi, Patrik Antonius, wenn es um die Außenwirkung geht, ist den Organisatoren nichts zu teuer.

Wenn es so weitergeht, werden diese vier am Ende alleine am Tisch sitzen, aber dann nicht im Wembley-Stadion, sondern im Den von Millwall.

Ach so, halt, geht ja auch nicht. Inzwischen hat man den Termin nämlich auf die erste Woche der WSOP 2013 gelegt, und da sind die Profis natürlich in Las Vegas.

3) In die Wüste geschickt

Brian Townsend begibt sich freiwillig dorthin, wo ihn viele Online-Pokerspieler schon seit Jahren sehen wollen: in der Wüste.

sahara marathon
250 km gar nichts.

Der nach dem Hand-History-Skandal um Isildur in die Kritik geratene ehemalige Red-Pro von Full Tilt will mit einem Freund bei einem Marathon durch die Sahara teilnehmen.

Marathon ist dabei noch untertrieben: 250 km müssen die Teilnehmer in sieben Tagen zurücklegen.

Ein unmenschliches Rennen. Townsend gibt sich dennoch zuversichtlich. In seinem Blog erklärt er, ständig im Training zu sein und 20 Meilen (=32 km) innerhalb von dreieinhalb Stunden zurücklegen zu können, und zwar auf Sand und mit einem 15 Pfund schweren Rucksack auf dem Rücken.

Trotzdem denken sich die meisten Spieler nicht „viel Glück“, sondern „mach dir doch ‘nen Schlitz ins Kleid“.

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