Triple Barrel – WPT Zypern, WCOOP, Borgata vs. Ivey

Alexander Lakhov WPT Zypern 2014

Das $4.400 Main Event der WPT Zypern endete mit einem Sieg des Russen Alexander Lakhov, die World Championship of Online Poker (WCOOP) ist in vollem Gange und der Streit zwischen dem Borgata Casino und Phil Ivey eskaliert - das sind die Themen unserer heutigen Triple Barrel.

1) Russischer Doppelsieg bei der WPT Zypern

Die WPT Zypern im Merit Crystal Cove Hotel & Casino ist entschieden. Insgesamt 404 Spieler hatten die $4.400 Startgeld investiert und so für einen Preisgeldfonds von fast $1,5 Millionen gesorgt.

Spannung pur gab es dann gestern, als der bei der WPT übliche sechsköpfige Finaltisch absolviert und der Sieger ermittelt wurde.

Alle Railbirds durften sich über hochklassige Action freuen, denn mit Toby Lewis, Nicolas Chouity, Dmitry Gromov und Alexander Lakhov waren vier Spieler dabei, die schon einige Meriten und Turniersiege vorzuweisen hatten.

Die beiden anderen Finalisten, Igor Devkin und Ori Miller, erwischte es als Erste, sodass die vier Stars schließlich ganz unter sich waren. Den Briten Lewis erwischte es als Nächsten und nachdem auch Chouity vom Tisch musste, war klar, dass der Sieger aus Russland kommen würde.

Im Heads-Up setzte sich schließlich Lakhov gegen Gromov durch und kassierte die Siegprämie von $310.000. Beide Spieler hatten zuvor schon ein WPT-Turnier gewonnen – Gromov gewann 2011 die WPT Wien und Lakhov triumphierte vor zwei Monaten ebenfalls in Zypern bei der WPT National mit $2.200 Buy-In.

Leider nicht ganz ins Finale geschafft hatte es der beste Deutsche. Als Zehnter durfte sich Christian Christner aber über ein Preisgeld von $22.500 freuen.

Das Endergebnis der WPT Merit Classic North Cyprus:

Rang

Name

Land

Preisgeld

1

Alexander Lakhov

Russland

$310.000

2

Dmitry Gromov

Russland

$215.000

3

Nicolas Chouity

Libanon

$140.000

4

Toby Lewis

Großbritannien

$102.820

5

Ori Miller

Irland

$77.000

6

Igor Devkin

Russland

$62.000

7

Alexander Nudin

Russland

$51.500

8

Dimitrios Ballas

Griechenland

$40.500

9

Antonio Buonanno

Italien

$30.000

10

Christian Christner

Deutschland

$22.500

2) Noch kein Glück für George Danzer bei der WCOOP

Seit dem vergangenen Wochenende findet die diesjährige World Championship of Online Poker (WCOOP) auf PokerStars statt und bereits zehn Turniere wurden entschieden.

George Danzer EPT Barcelona 2014
Bisher hat George Danzer bei der WCOOP nicht gecasht, aber all seine Lieblingsevents kommen erst noch.

Einer, der bei dieser Turnierserie traditionell kräftig mitmischt und sich keines der 66 Events entgehen lässt, ist PokerStars Pro George Danzer.

Der Wahl-Salzburger, der dieses Jahr zwei Championship-Bracelets bei der WSOP abstaubte, konnte bislang aber keine positiven Akzente setzen.

Warum er dennoch nicht herumheult und auf welche Weise er in einem Turnier ausschied, erfährt man in seinem neuesten Videoblog.

 

Hier geht’s zum 2. Blog – Weinerblog ohne zu weinen und NLHE-Strategie:

http://www.pokerstarsblog.de/team_pokerstars_pro/2014/george-danzers-wcoop-2014-weinerblog-ohne-weinen-und-nlhe-strategie-150870.shtml

Doch nicht nur für Danzer, auch für die deutschen Spieler insgesamt verlief diese WCOOP bisher noch nicht zufriedenstellend. Zwar hat es bereits zu sieben Finaltischplätzen gereicht, ein Sieg war dabei aber nicht drin. Noch sind jedoch 56 Turniere zu spielen, in denen die deutschsprachigen Spieler noch einige Siege einfahren können.

Vergangene Nacht zeigte einmal mehr Gereon huiiiiiiiii Sowa  sein Können. Bei Event 9, dem verkappten Super Tuesday, landete er auf Platz 8 und räumte $32.400 ab. Sieger wurde der Norweger Assad91, der über 303.000 Dollar kassierte.

3) Streit zwischen Borgata und Phil Ivey eskaliert

Um eine Menge Geld geht es im Streit zwischen Phil Ivey und dem Borgata Casino in Atlantic City, der mittlerweile in die nächste Runde gegangen ist.

Phil Ivey vs. Borgata
Der Rechtsstreit zwischen Phil Ivey und dem Borgata Casino eskaliert immer mehr.

Ausgangspunkt sind Bakkarat-Sessions, bei denen der Poker-Superstar 2012 im Borgata 9,6 Millionen Dollar gewann und die das Casino per Klage zurückfordert.

Das Casino hatte damals zugelassen, dass Ivey mit mitgebrachten Karten um besonders hohe Einsätze spielte und anhand kleiner Unterschiede die Bets zu seinen Gunsten anpassen konnte.

Nachdem bislang alle gerichtlichen Schritte des Casinos, wieder an das Geld zu gelangen, scheiterten, legen die Verantwortlichen des Borgata nun richtig nach.

Sie erklären Ivey nun zum Gangster und fordern, ihn auf Basis des RICO-Act anzuklagen. Dabei handelt es sich um eine Gesetzgebung, die organisiertes Verbrechen hart bestraft.

Recht überzeugen mag die Argumentation des Casinos aber nicht. Ivey war schlicht mit seiner Begleiterin Cheng Yin Sun und einem gezinkten Kartenspiel im Borgata, wo er nach speziellen Regeln und Einsätzen fragte, die man ihm gewährte. Eine Verbindung zur organisierten Kriminalität ist somit völlig aus der Luft gegriffen.

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