Triple Barrel – Burtnick schuldig, WPT expansiv, Bellande „BrokeLiving“

royal flush elezra
Elezras Royal Flush.

Ein Schuldbekenntnis in den FTP-Prozessen, die WPT macht ihrem Namen endlich alle Ehre, und ein paar Monsterhände aus Las Vegas.

1) Burtnick bekennt sich schuldig

Nelson Burtnick aus Kanada war Hauptverantwortlicher für Geldtransfers bei Full Tilt Poker. Er bekannte sich gestern vor einem Gericht in New York schuldig des Bankbetrugs und verschiedener Vorwürfe wegen illegalen Glücksspiels.

Jetzt drohen dem 41-Jährigen bis zu 15 Jahren Haft. Burtnick erklärte, er sei sich darüber im Klaren gewesen, das Gesetz zu brechen, hielt das aber für notwendig.

gerichtsurteil

„Wir mussten die Täuschung durchführen, damit die Spieler aus den USA in ihre Accounts einzahlen konnten. Ich weiß, dass das, was ich getan habe, falsch war.“

Das Urteil gegen Burtnick soll im Dezember gesprochen werden. Burtnick ist einer der zwölf Angeklagten, die sich seit April vor dem Department of Justice verantworten müssen.

2) WPT in China/Südafrika

emperorscasino

Die WPT setzt ihre Expansionspolitik fort und wird in den kommenden Monaten ihre Finger auf zwei weitere Kontinente ausstrecken.

Im Oktober läuft zunächst die WPT Emperors Palace Poker Classic, die im gleichnamigen Casino stattfinden wird.

Auf der Webseite des Cainos wirbt man bereits mit dem „größten Pokerturnier Afrikas“ und $1.000.000 Preispool.

Allerdings hat man hier aus den Geschehnissen in Frankreich gelernt und im Kleingedruckten beigefügt, dass der Preispool von der Zahl der Buy-ins abhängig ist. Ach, tatsächlich?

Das nächste Abenteuer startet dann im Dezember, wenn die World Poker Tour zum ersten Mal nach China reist.

Die WPT National China Poker Championship: Sanya soll „eine Lücke im chinesischen Pokermarkt schließen“, wie WPT CEO Steve Heller erklärte. Man könnte auch sagen, einen neuen Markt eröffnen, denn in China sind bereits 300 Millionen Spieler mit Spielgeldkonten registriert.

Das Turnier ist auf vier Tage angesetzt und ist mit einem Cap bei 500 Teilnehmern ausgestattet. Erwartet werden ca. 60.000 Teilnehmer in den Satellites.

3) Royal Flush gewinnt, Asse nicht

straight flush steel wheel bellande
Bellandes Straight Flush.

Falls Ihnen der Begriff „Broke Living“ nichts sagt: Er steht in enger Verbindung mit Jean-Robert Bellande, Pokerspieler und Lebemann in Las Vegas. Außerdem bekannt dafür, von sagenhaften Suck-outs zerstört zu werden

In der Nacht saß Bellande in einer Partie Seven Card Stud Hi-Lo mit Eli Elezra. Dem früheren Drill-Sergeant der israelischen Armee gelang es dabei, einen Royal Flush zu ziehen.

Nur eine Hand später erwischte Jean-Rober Bellande ein „Steel Wheel“, also ein Straight Flush A-5. In einer Hi-Lo-Partie so ziemlich das Beste, was man erwischen kann.

Leider konnten beide damit nur einen Teil des Pots abräumen, da es sich ja um Hi-Lo handelt. Besonders bemerkenswert, dass ein Straight Flush nur für den halben Pot genügt hat. Das ist eben Bellande.

Trotzdem hatten die beiden wenigstens gut lachen. Das gilt aber nicht für Liv Boeree, die im sechsten Level aus dem WCOOP Event Nr. 54 ausschied, weil ihr Gegner wohl dachte, „das Mädchen kann meine Bets doch sowieso nicht bezahlen“.

 

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