Triple Barrel – WPT Gewinner, Ivey Neider, Damon Rounders

Chanracy Khun
Chanracy Khun.

In der Triple Barrel begegnen uns heute der kanadische Khun, unverbesserliche Hater und eine lang erwartete Ankündigung.

1) Khun erobert Barcelona

Der kanadische Student Chanracy Khun hat sich im Heads-up gegen den Favoriten Benjamin Pollak durchgesetzt und bei der WPT Barcelona das Finale und über $250.000 gewonnen.

Khun wird damit außerdem beim prestigeträchtigen Finale der WPT in Las Vegas antreten.

Khun war als Chipleader am Finaltisch angetreten und hatte diesen Vorteil bis zum Schluss konsequent genutzt.

Es ist bei Weitem der größte Gewinn von Khun, allerdings verpasste der Kanadier letztes Jahr in einem Satellite nur ganz knapp einen Startplatz beim BIG ONE.

Beinahe hätte sich auch Erich Kollmann mal wieder an einem Final Table in Szene setzen können. Der Coolman aus Österreich wurde Elfter und verpasste das Finale nur knapp.

Payouts am Finaltisch:

  1. Chanracy Khun, $258.448
  2. Benjamin Pollak, $162.822
  3. Antonio Alfaia, $107.256
  4. Tahiri Hassani Najib, $80.119
  5. Bruno Garcia Cotelo, $59.443
  6. Sergio Fernandez, $47.813

2) Haters fail!

Phil Ivey apac mixed event
Kann's auch nicht jedem rechtmachen.

Phil Ivey hat gestern in Australien sein neuntes WSOP Bracelet gewonnen, und nachdem sich Fans und Profis erst einmal ehrlich mit ihm gefreut hatten, dauerte es nicht lange, bis sich die ersten Kritiker zu Wort meldeten.

Das Teilnehmerfeld sei zu klein, da kann ja jeder gewinnen, es gebe sowieso zu viele WSOP-Events und die ganzen Errungenschaften von Ikonen wie Doyle Brunson und Johnny Chan würden durch die Turnierschwemme abgewertet.

Mit Verlaub, das ist einfach lächerlich – mal wieder. Dass nur 81 Spieler an dem 8-Game Event von gestern teilnahmen, ist ja nicht Iveys Schuld.

Man möge sich übrigens einmal die Mühe machen und vergelichen, wie groß die Teilnehmerfelder der Turniere waren, in denen Brunson und Chan ihre ersten Bracelets gewannen.

Wer ein großer Spieler werden will, muss alle Varianten beherrschen. Es scheint, dass es gerade unter den jüngeren Spielern einen großen Teil gibt, der das noch längst nicht verinnerlicht hat.

In den ersten drei Events der ersten WSOP Europe im Jahr 2007 spielten übrigens 105, 165 bzw. 362 Spieler, also durchaus vergleichbar, und als damals Thomas Bihl das HORSE Event im Heads-up gegen Jennifer Harman gewann, galt das als Sensation!

Ein Bracelet wird einem nicht geschenkt, man muss eine Menge dafür tun.

Ivey selbst zeigte sich souverän wie üblich. Sehen Sie hier unseren kurzen Videoüberblick:


3) Matt Damon, Edward Norton und John Turturro in Rounders 2

David Levien und Brian Koppleman, die Autoren von Rounders, haben sich auf Anfrage bei der amerikanischen Webseite Grantland gemeldet und ein bisschen darüber geplaudert, wie weit die Fortsetzung des Pokerfilms gediehen ist:

„Als Worm ‚Highway Time‘ sagte, hat er das auch so gemeint. Allerdings musste er sich erstmal die Taschen füllen, um auf den nächsten Trip gehen zu können. Also suchte er sich ein Hinterzimmer in der Bronx, weit weg von KGBs Territorium.

Dummerweise vergaß Worm, von wem er von der Hinterzimmerpartie gehört hatte. Es war der Typ, dem er im Knast bei Hearts die Zigaretten abgenommen hatte. Dieser Typ ist inzwischen auch entlassen worden. Er entdeckt Worm und jagt ihn zu Fuß durch die halbe Stadt.

rounders
Runde 2.

Diese Szene haben wir tatsächlich schon gedreht und geschnitten. Inzwiscvhen wurde sie jedoch getilgt.

Dann passiert folgendes: Worm nutzt alle Möglichkeiten zum Betrügen aus, die nach Moneymaker und mit Beginn des Onlinepoker-Booms entstehen.

Er tut sich mit einer Reihe von merkwürdiger Webseiten zusammen, verarscht ein paar Leute und macht einen Haufen Kohle. Und dann ... aber da beginnt dann Rounders 2.“

Da haben Sie’s. Also wir glauben jedes Wort. Auch wenn der erste Teil nicht jeden überzeugt hat.

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