Triple Barrel – dreifache Triple Crown, drei Jahre Challenge, GPI Top 300

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Heute spenden wir Beifall für Martin Mulsow, wundern uns über Tom Dwan und Dan Cates, und staunen über den Aufstieg der weltweit größten Poker-Datenbank.

Sie finden, dass wir einmal über etwas ganz Anderes schreiben sollten? Hinterlassen Sie uns eine Nachricht!

Heute blicken wir zunächst auf die erstaunliche Leistung eines Deutschen, der live vor allem durch den furchtbarsten Bad Beat bekannt wurde, der jemals auf Video gebannt worden ist.

1) Drei Triple Crowns für Martin Mulsow

Es gibt Dinge, die niemals langweilig werden. Der Gewinn einer Triple Crown ist dafür ein gutes Beispiel, zumindest, wenn man Martin moertelmu Mulsow befragt.

„Jede Triple Crown ist eine ganz eigene Errungenschaft“, sagte Muslow zu Pocketfives, nachdem er sich nun schon zum dritten Mal diese virtuelle Krone aufsetzen darf.

Um eine Online Triple Crown zu gewinnen, muss ein Spieler innerhalb einer Woche auf drei verschiedenen Plattformen ein MTT gewinnen.

Mulsow gewann zunächst am Sonntag Abend das $22+R auf PartyPoker. Am Montag folgte dann der Triumph im täglichen $16 Turbo Event auf PokerStars.

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Martin Mulsow. Photo: PS-Blog.

„Am Dienstag und Mittwoch habe ich so lange gespielt, dass ich mich ein bisschen ausgebrannt fühlte und zwei Tage aussetzte. Danach kam ich mit voller Kraft zurück.

Ich hatte schon ganz vergessen, dass ich eine Chance auf die Triple Crown habe. Erst am Finaltisch des Minuit Express auf PokerStars.fr fiel es mir wieder ein.“ Er gwann das Turnier zwei Stunden vor Ablauf der Wochenfrist. Timing ist eben alles.

Mulsow, Student der Germanistik, Anglistik und Philosophie, saß in diesem Monat bereits am Finaltisch des Sunday 500 und wurde dort Dritter.

Im Februar feierte er mit einem Sieg bei einem Side Event der EPT Deauville seinen ersten Live-Erfolg. Eigentlich hätte er diesen ja schon damals in Cork verdient...

2) Das längste Heads-up der Welt

Als Tom Dwan die durrrr-Challenge in die Welt setzte, wurden auf den High Stakes Tischen von Full Tilt täglich Millionen von Dollar hin- und hergeschoben.

Daniel Cates
Daniel "ich droh' mir" Cates.

Immer wieder tauchten mysteriöse Wale – man denke and martonas und/oder Isildur1 - aus den Fluten des Poker-Ozeans auf, machten ein paar mehr oder weniger hohe Wellen und verschwanden wieder (martonas) bzw. wurden enttarnt (Isildur1).

Goldene Zeiten. Und dann kam Tom Dwan und bot demjenigen Spieler 1,5 Mio. Dollar, der ihn heads-up über 50.000 Hände schlagen konnte. Das war im August 2010.

Daniel jungleman12 Cates nahm die Herausforderung an. Nach 20.000 gespielten Händen lag er mit 1,2 Mio. Dollar Vorsprung fast uneinholbar in Front. Dann kam der Black Friday, und die Challenge wurde abrupt unterbrochen.

Jetzt soll sie tatsächlich fortgesetzt werden. Wie Cates auf 2+2 erklärte, habe man sich darauf geeinigt, dass ab August mindestens 4000 Hände pro Monat gespielt werden. „Wenn nicht, treten Sanktionen in Kraft“, schreibt Cates und droht sich damit quasi selbst.

Schon im vergangenen April hatte es einen halbherzigen Versuch gegeben, die Challenge wieder aufleben zu lassen. Jetzt aber scheint es den beiden ernst zu sein. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

3) Neu in den Top 300

Die WSOP ist vorbei, die November Nine steehn fest, und wir atmen mal so riochtig durch.

Aber halt, wie haben sich die 60 Events eigentlich auf die Tabelle des Global Poker Index ausgewirkt?

Überraschend stark, und manchmal überraschend schwach, könnte man sagen.

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Mike "The Smoke" Matusow.

Nehmen wir z. B. den Tabellenführer Jason Mercier. Was hatte er nicht alles an Prop Bets laufen, wollte Bracelets noch und nöcher gewinnen und nebenher am besten noch einen Langspielrekord in OFC aufstellen.

Daraus wurde nicht viel. Sechs Cashes, ein 18. Platz als beste Platzierung, das war nicht das, was sich der Amerikaner vorgestellt hatte.

Trotzdem behauptet er seine Spitzenposition vor dem deutschen Trio bestehend aus Philipp Gruissem, Marvin Rettenmaier – Spieler des Monats Juli - und Ole Schemion.

Neu in den Top 300 ist dagegen Mike „The Mouth“ Matusow, der satte 1000 Plätze gutmachen konnte und sich nun auf Platz 267 wiederfindet.

Mit einem noch größeren Knall platzte Steve Sung in die Top 300. Er stieg gleich um 2000 Plätze und ist jetzt 288. Was so ein Bracelet doch ausmachen kann.

Wie Sie sich selbst im GPI platzieren können und wie die Zukunft der Pokerdatenbank nach der Fusion von GPI und HendonMob aussehen wird, hat GPI CEO Alexandre Dreyfus hier erläutert.

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