Triple Barrel – Trickett für Everest, Deutsche am Sonntag, Namen verzockt

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Sam Trickett macht Werbung für einen der ältesten Poker-Anbieter im Internet, die Deutschen zeigen bei den Sonntagsturnieren ihr Können und in Neuseeland ist einem 22-jährigen Pokerspieler geradezu Unglaubliches gelungen – das sind die drei Themen unserer heutigen Triple Barrel.

1) Sam Trickett nun Aushängeschild von Everest Poker

Vom Gasinstallateur über einen verletzungsgeplagten Fußballer zu einem der erfolgreichsten Pokerprofis der Welt – das sind die Stationen des Briten Sam Trickett, der trotz wenigen Turnierteilnahmen in den letzten Monaten immer noch auf Platz 5 der All Time Money List liegt.

Mit einem Preisgeld von knapp 20 Millionen Dollar ist Trickett auf jeden Fall mit großem Abstand der erfolgreichste Europäer aller Zeiten, seinen größten Zahltag hatte der Mann aus der Nähe von Nottingham 2012, als er bei der ersten Austragung des Big One for One Drop nur Antonio Esfandiari den Vortritt lassen musste.

Sam Trickett Everest Poker
Gas, Wasser, Bracelet - Sam Trickett.

Ab sofort wird Sam Trickett das Gesicht des altehrwürdigen Pokeranbieters Everest sein und schon diese Woche bei der WPT Venedig das Logo seines neuen Sponsors tragen. Für die WSOP in Las Vegas, die Ende Mai beginnt, hat Trickett einen Video-Blog angekündigt, außerdem will er 10 Prozent seiner Action bei der diesjährigen World Series an die Spieler von Everest Poker versteigern.

Laut eigenen Angaben ist Trickett, „sehr erfreut, für Everest Poker zu spielen, und will alles dazu beitragen, dass sein neuer Sponsor die bekannteste Marke der Welt wird“. Da wartet zweifellos noch ein wenig Arbeit auf ihn, als Teil des iPoker-Netzwerks liegt Everest momentan auf Platz 3 der größten Pokeranbieter im Internet.

2) Immer wieder sonntags

marko neumann
Marko "BrückezumSchmerz" Neumann.

Sonntag ist Turniertag und somit ist für viele Pokerprofis Schwerstarbeit angesagt. Mehrere Turniere auf mehreren Plattformen gilt es zu absolvieren und dabei im besten Fall über etliche Stunden hochkonzentriert zu sein.

Längst in der Weltspitze etabliert und immer wieder zu Spitzenplatzierungen fähig sind die deutschen Spieler. Auch am vergangenen Sonntag gab es wieder einigen Grund zu feiern. Zwar gingen unsere Spieler bei Warm-Up und Sunday Million leer aus, doch dafür klappte es beim Sunday500 auf PokerStars umso besser.

Insgesamt 931 Spieler hatten für einen satten Preisgeldfonds von $465.500 gesorgt, von denen allein knapp $84.000 auf den Sieger entfielen. Den Platz an der Sonne sicherte sich der Deutsche Marko „BriDge2PaiN“ Neumann und ließ dabei Topleute wie Paul „padjes“ Berende und Stefano Terziani hinter sich.

Der deutschen Erfolge damit noch nicht genug. Beim $250k Guarantee auf Full Tilt schlug sich Fabian Quoss ausgezeichnet. Bei 1.378 Teilnehmern und einem Preispool von $275.600 mischte Quoss bis zum Schluss mit und musste sich letztlich nur dem Kanadier negroblanco geschlagen geben. Für Rang 2 erhielt der Highroller-Spezialist immerhin $36.654.

3) Neuseeländer verzockt seinen Namen

Spock
Schlauer und schicker als Spock? Geht das überhaupt?

Nun noch zu einer Geschichte aus der Abteilung „Das gibt’s doch gar nicht“. In Neuseeland hat ein 22-jähriger offiziell und amtlich seinen Namen gewechselt, weil er im Suff eine Wette während einer Pokerpartie verloren hatte.  

Die verlorene Wette ist zwar schon vier Jahre her, doch seit Neuestem heißt der junge Mann nun „Full Metal Havok More Sexy N Intelligent Than Spock And All the Superheroes Combined with Frostnova” – das sind genau 99 Zeichen und damit exakt so viele, wie das neuseeländische Gesetz maximal zulässt.

Gekostet hat die Änderung 127 Dollar, doch kommen noch weitere Kosten auf den unglücklichen Verlierer zu. Er ist nämlich verpflichtet, auch seinen Führerschein und alle anderen Dokumente auf seinen neuen Namen ändern zu lassen.

Die exakten Einsätze des Homegames im Jahre 2010 sind nicht bis nach Europa gedrungen, doch ist immerhin bekannt, dass Herr Frostnova seinen Namen noch mindestens drei Jahre behalten muss, ehe er sich für 127 neuseeländische Dollar was Neues aussuchen kann.

Sofern er es noch einmal an den Pokertisch wagt, natürlich nur …

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