Triple Barrel: Sexton kocht, Poker vs. Street Fighter, Schließfach ausgeraubt

Mike Sexton

Die heutige Tripple Barrel ist ein Schlagabtausch mit 3-fach-Kombination im täglichen Straßenkampf der Poker-News-Welt.

Sie haben einen Vorschlag für eine der nächsten 3-Bets? Hinterlassen Sie eine Nachricht in den Kommentaren!

Heute: nimmt sich Mixe Sexton  Poker-Kollegen zur Brust, ziehen wir einen interessanten Vergleich zwischen „Street Fighter“- und Poker-Spielern und berichten über einen großen Raub aus einem der privaten Tresore in Las Vegas.

 

1) Sexton warnt Poker-Kollegen

Es gibt nur wenige Spieler, die ihre Sache so gut beherrschen wie Mike Sexton.

Während der letzten Jahre hat der WPT-Kommentator die Welt bereist, unzählige Interviews geführt und so ziemlich jedes Turnier gespielt, das es gibt.

Deshalb sollte man aufhorchen, wenn sich der Mann an die gesamte Poker-Industrie wendet.

In einem Blog-Beitrag auf Party Poker mit dem Titel „Poker Pros – Wake Up and Smell the Coffee“ spricht Sexton darüber, wie „enttäuscht“ und „angewidert“ er vom Mangel an Professionalität einiger Poker-Profis sei.

„Ich glaube, dass viele von ihnen keine Vorstellungen von der Zukunft haben oder ihnen das Verständnis für die Gegenwart fehlt. Sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Sie sehen das Große ganze nicht: nämlich dafür zu sorgen, dass unsere Branche wächst und es bessere Möglichkeiten gibt, in ihr zu spielen oder zu arbeiten, dafür zu sorgen, dass Sponsoren die Poker-Branche für sich entdecken. Sie leben nur in ihrer eigenen kleinen Welt.“

Sexton hob drei Hauptprobleme der modernen Pokerspieler ein: 1. es sich mit den Medien vermasseln, 2. sich kleiden wie ein Chaot und 3. für die großen Sponsoren besser vermarktbar werden.

Mit einer kurzen Liste darüber, was jeder Poker-Spieler tun könne, um der Branche zu helfen, endet Sextons Beitrag. Es ist eine ziemlich gute Liste (wir mögen Nr. 3 ganz besonders) und es würde vermutlich nicht schaden, wenn sich einige der großen Pros die Liste aufschreiben würden.

• Seien Sie professionell (dazu gehört, höflich gegenüber Poker-Mitarbeitern zu sein und Mitspieler nicht zu beschimpfen)
• Seien Sie verantwortungsvoll und pünktlich
• Beantworten Sie alle Medienanfragen
• Geben Sie Autogramme und machen Sie Fotos mit Fans, wenn Sie gefragt werden
• Wenn Sie das Glück haben, im Fernsehen an den Final Table zu schaffen, kleiden Sie sich ordentlich
• Unterstützen Sie Wohltätigkeitsveranstaltungen
• Um es mit den Worten von John Kennedy zu sagen: Wenn Poker Ihr Beruf ist, „fragen Sie nicht, was die Poker-Industrie für Sie tun kann, fragen Sie sich, was Sie für die Poker-Industrie tun können!“

Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen.

 

2) Privater Tresor in Las Vegas beraubt

Die Poker-Wirtschaft könnte einen leichten Schrecken bekommen haben am vergangenen Wochenende, als eine private Tresor-Einrichtung in Las Vegas ausgeraubt wurde.

private vault

Die privaten Schließfächer von 24/7, gelegen an der East Sunset Road, wurden vermutlich um 5:15 Uhr am Samstag ausgeraubt.

Drei maskierte Männer betraten das Gebäude und öffneten viele Tresore und Schließfächer und stahlen die Inhalte.

Da das Unternehmen seinen Kunden Anonymität gewährt, drängt die Polizei von Las Vegas gerade alle Inhaber dazu, sich zu äußern und ihren Verlust zur Anzeige zu bringen.

Berichten zufolge bietet das Tresor-Unternehmen den Kunden, die den Dienst nicht mehr weiter in Anspruch nehmen wollen, Entschädigungen.

Vielleicht sollte man die Fächer in den Casinos verwenden, wenn man zufällig ein paar Millionen an Poker-Gewinnen besitzt. Wir wissen ja was passiert, wenn man versucht ein Casino auszurauben, wenn es nicht gerade das Grand Hyatt Hotel Casino in Berlin ist...

Sie könnten Ihr Geld aber auch einfach zur Bank bringen.

 

3) Street Fighter und Poker: +EV?

Wir lieben es, Poker mit anderen Spielen oder Sportarten zu vergleichen (siehe Schach, MMA usw.). Deshalb waren wir sehr neugierig darauf, Cassandra Khaws Artikel mit dem Titel „Why Street Fighter Players Make Great Poker Players“ zu lesen, der auf G4tv.com veröffentlicht wurde.

streetfighter

Auch wenn es nur wenig Beweise für die Behauptung gibt (mal abgesehen von „Street Fighter“-Spieler Randy „nanonoko“ Lew, der 2011 die APPT Macao gewann), zieht der Artikel ein paar sehr interessante Parallelen zur Mustererkennung, die in beiden Spielen sehr nützlich ist.

Ein besonders guter Teil des Artikels enthält ein Zitat des professionellen „Street Fighter“-Spielers Arturo Sanchez.

Seth Killian ist der Community-Manager und '“Special Combat Advisor“ bei Capcom. Lange bevor er mit der Arbeit am „Street Fighter“-Franchise begonnen hat, war er bereits Teil der Szene. Der ehemalige Profi-Street-Fighter-Spieler half unter anderem bei der Organisation der berühmten EVO Kampfturniere. Darüber hinaus ist er auch ein halb-ernsthafter Pokerspieler, der von Huck Seed gelernt hat, dem Main Event Champion der World Series of Poker von 1996.

„Spieler, die gut Kämpfen, gehören zu den besten der Welt, wenn es um Mustererkennung geht.“ Es ist eine Aussage, die nur wenige andere so ungestraft machen können. Schließlich ist Killian der lebende Beweis dafür. „Sie könnten mir zehn anonyme Kämpfe von guten Rufus-Spielern in SFIV zeigen und ich wäre in der Lage Ihnen zu sagen, welcher davon Justin Wong (SFIV-Champion) war, nur weil ich weiß, wie er sich bewegt.“

Killian fügte hinzu: „Wenn SI ein den oberen Etagen sind, dann müssen sIe nicht nur in der Lage sein, komplexe Kombinationen und Bewegungen zu steuern, Sie müssen auch Experte darin sein, Ihren Gegner zu lesen. Sie müssen sicherstellen, dass Sie nicht in ungewohnte Situationen kommen, in denen Sie wahrscheinlich Fehler machen würden.“

Den Gegner lesen? Mustererkennung? Hochdruck-Situationen? Eine fast ausschließlich männliche Gemeinschaft? Ja, das klingt verdammt nach Poker.

Den kompletten Artikel auf G4tv.com nachlesen.

 

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