Triple Barrel – Dreyfus vs. Sexton, Negreanu vs. Olympia, PP vs. FTP

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Heute in der Triple Barrel: Alexandre Dreyfus reagiert auf Mike Sextons Äußerungen zu „falschen“ Datenbanken wie der All-Time Money List des Hendonmob. Daniel Negreanu lehnt sich weit aus dem Fenster, und PartyPoker will an das Geld von Full Tilt.

1) „Der GPI ist die bessere Datenbank“

Alexandre Dreyfus reagiert auf Mike Sextons Äußerungen zu „falschen“ Datenbanken wie der All-Time Money List des Hendonmob.

Auszüge:

Eine Ewige Geldrangliste kann nicht bestimmen, wer die besten Spieler sind. Systeme wie der Global Poker Index basieren auf der tatsächlichen Leistung der Spieler.

Beim GPI spielt die Höhe des Gewinns keine Rolle, wohl aber die Höhe des Buy-ins, die Zahl der Spieler und die Platzierung.

Außerdem besteht eine Mindestanzahl an Teilnehmern (21), damit die wenigen Spieler, die sich extrem hohe Buy-ins leisten können, keinen Vorteil davon haben.

alex dreyfus
Alexandre Dreyfus.

Ferner liegt das höchste Buy-in für unsere Berechnungen bei $20k. Turniere mit höheren Buy-ins werden nicht anders berechnet.

Meiner Meinung nach bildet der GPI ähnlich einer Tabelle die Qualität der Spieler weit besser ab als es eine Ewige Geldrangliste je könnte.

Natürlich ist Dreyfus Besitzer des GPI und deshalb nicht gerade unvoreingenommen. Andererseits gehört ihm inzwischen auch der Hendonmob, und seine Argumente sind nicht von der Hand zu weisen.

2) Daniel Negreanus olympische Fehleinschätzung

Der kanadische Publikumsliebling trug auch in dieser Woche wieder sein Herz auf der Zunge, als er vorschlug, Poker zu einer olympischen Disziplin zu machen.

Natürlich kommen wir nicht umhin, einer solchen Idee Beifall zu klatschen. Schließlich gilt als Bedingung für die Aufnahme einer Sportart (ob Poker eine Sportart ist, ist eine andere Frage), dass sie „weit verbreitet" ist, und wir kennen deutlich mehr Pokerspieler/innen als Kanuten, griechisch-römische Ringer oder Hammerwerferinnen.

daniel negreanu london
Daniel Negreanu.

Zwar hat Negreanu sich die Mühe gemacht, ein ausgeklügeltes Spielsystem mit sechsköpfigen Teams auszutüfteln, die sich über mehrere Runden für ein Finale qualifizieren, in dem dann wiederum der Olympiasieger ausgespielt wird.

Aber der Kanadier hat den olympischen Gedanken nicht verinnerlicht, sonst würde er nicht vorschlagen, dass $50.000 Buy-in pro Spieler fällig werden.

Nein, ein olympisches Turnier kann kein Startgeld kosten. Den Löwenanteil ihrer Einnahmen erzielen Olympiasieger traditionell durch Werbeverträge.

3) PartyPokerNJ.com greift FTP-Rückzahlung an

In New Jersey wird mit offenem Visier gekämpft. Der Staat mit der regulierten Online-Pokerszene ist ja so eine Art Experimentierfeld für alle Arten von Poker geworden.

Da kann man auch schon mal neue Formen des Konkurrenzkampfes testen,

partypokernj

Das tut gerade die Webseite PartyPokerNJ.com. Nachdem kürzlich bekannt wurde, dass Full Tilt Poker $82 Mio. an 30.000 Spieler zurückzahlen wird, hat der aufstrebende Rivale jetzt ein neues Bonusangebot vorgelegt.

Bein einer Einzahlung erhalten die Spieler dort jetzt 25% Bonus in Turnierdollar. Allerdings nur, wenn sie nachweisen, dass die Einzahlung aus Mitteln besteht, die von Full Tilt an die Spieler geflossen sind.

Mit dieser Aktion könnte der PP-Ableger weitere Spieler von Full Tilt Poker abziehen und für sich gewinnen.

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