Triple Barrel – Selbsts Plan, Negreanus Vorsatz, Aussie Millions Start

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In unserer heutigen Triple Barrel widmen wir uns den Plänen, die Vanessa Selbst für das kommende Jahr gefasst hat, schauen uns die Vorsätze von Daniel Negreanu und anderen Pokerspielern an und werfen einen Blick nach Down under, wo heute mit den Aussie Millions das größte Pokerturnier der südlichen Halbkugel beginnt.

1) Vanessa Selbst mit ehrgeizigen Zielen für 2014

So alt wie der Gregorianische Kalender sind die alljährlichen Vorsätze zum Jahresbeginn. Obwohl sie betont, dass sie keine Anhängerin dieser Tradition sei, schreckt auch Pokerprofi Vanessa Selbst nicht vor solchen Vorhaben ab.

In Ihrem Blog auf PokerStars formuliert die anerkannt beste Pokerspielerin des Planeten ihre Ziele für 2014.

Im Bereich Poker will sie drei Finaltische bei großen Turnieren erreichen und dabei ihr bestes Poker spielen. Einen großen Teil dieses Ziels hat sie schon erreicht, denn bei der PCA gelang ihr bei den Super Highrollern und bei den Highrollern der Sprung ins Finale.

Bleibt also nur noch ein Finaltisch, den Selbst am liebsten bei einem EPT Main Event schaffen würde.

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2014: Mehr lächeln!

Dort saß sie bei all ihren Erfolgen tatsächlich noch nie, und die Qualifikation dafür würde ihr zudem die Chance auf das Größte bieten, das man im Turnierpoker erreichen kann: eine Triple Crown, also jeweils ein Sieg bei WSOP, WPT und EPT.

Neben diesen sportlichen Vorsätzen hat Vanessa Selbst aber noch einen ganz persönlichen: Oft, schreibt sie, sagten andere über sie, dass sie verärgert oder beunruhigt aussehe.

Das sei sie zwar normalerweise nicht, doch befände sie sich häufig in ihrer eigenen Welt und würde es deshalb nicht merken, wenn jemand sie grüßt.

Ab sofort möchte sie daher öfter lächeln, um mit ihrem Äußeren das Innenleben wiederzugeben. Los soll es bereits Anfang Februar bei den LA Poker Classics gehen.

Vorsicht Vanessa, wir werden darauf achten.

 

2) Nur ein Vorsatz von Daniel Negreanu

Harmloser geht es in dieser Hinsicht bei Daniel Negreanu zu. Der kanadische Superstar hat sich nach einem äußerst erfolgreichen Pokerjahr 2013 für das neue Jahr ein einziges Wort als Vorsatz ausgesucht: Beziehung.

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2014: tiefere, engere Beziehungen knüpfen!

Via Twitter posaunte Kid Poker in die Welt hinaus, dass er künftig tiefere und gehaltvollere Verbindungen zu anderen Menschen haben wolle.

Gleichzeitig schoss er die Frage ins Universum, was andere sich so vornehmen, und bekam dabei durchaus interessante Antworten.

PokerStars-Kollege David Williams etwa gab Wiedergeburt an, und dass er konzentrierter und motivierter als je zuvor sein wolle. Nach einem katastrophalen 2013, in dem der frühere Bracelet-Gewinner für ihn lächerliche 57.000 Dollar gewann, ist das sicher keine schlechte Idee.

Recht kryptisch geht es dagegen bei Richard nutsinho Lyndaker zu, der als Begriff Varianz nennt. Dass dies der Unterschied zwischen den Gewinnern des Jahres und den Verlierern sein würde, lässt sich ja noch gut nachvollziehen, doch Lyndakers Prognose, dass No-Limit Hold’em im Internet in einem und live in drei Jahren tot sei, scheint eher gewagt.

 

3) Kick-Off der Aussie Millions

Zweiter großer Höhepunkt eines Pokerjahrs sind nach der PCA stets die Aussie Millions. Exakt zweieinhalb Wochen lang wird im Crown Casino von Melbourne gepokert, was das Zeug hält.

Auf dem Programm stehen neben dem stets hochklassig besetzten Main Event (Buy-In AU$10.600) drei Highroller-Turniere, die in Melbourne Challenges heißen und in drei Gewichtsklassen ausgetragen werden.

Crown

Von AU$25.000 tastet man sich dabei über AU$100.000 langsam an die AU$250.000 Challenge heran, die zum krönenden Abschluss der insgesamt 20 Turniere veranstaltet wird.

Mit dem heutigen Donnerstag beginnt die Turnierserie, doch der Auftakt fällt mit einem viertägigen AU$1.100 NLHE-Turnier noch recht bescheiden aus.

Nach insgesamt sechs Turnieren mit diesem Buy-In wird es dann am Sonntag, den 2. Februar erstmal richtig ernst. Dann beginnt das Main Event, das im Vorjahr einen glänzend besetzten Finaltisch mit Patrik Antonius und Dan Shak erlebte.

Sieger und Gewinner von AU$1.600.000 wurde der bis dahin unbekannte Mervin Chan aus Malaysia.

 

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