Triple Barrel – SCOOP-Gold für Deutschland, Shaun Deep pokert bei Geburt, Guy Laliberte auf Full Tilt abgezockt

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Wie „youngblood51“ den ersten deutschen Sieg bei der SCOOP holte, warum Shaun Deep selbst bei der Geburt seines Sohnes nicht aufhören kann zu pokern und wie Guy Laliberte angeblich auf Full Tilt abgezockt wurde, erfahrt ihr in der heutigen Ausgabe der Triple Barrel.

1) „youngblood51“ gewinnt SCOOP Event #9

Gestern ging die Spring Championship of Online Poker 2014 (SCOOP) in ihren vierten Tag. Insgesamt standen neun Entscheidungen auf dem Programm und zwar in den Varianten 5-Card Omaha, No-Limit Hold’em und Stud.

Da bei der SCOOP alle Events in eine Low, Medium und High Version untergliedert sind, warteten neun Uhren, die es bei der SCOOP zusätzlich zum Preisgeld gibt auf ihre neuen Besitzer.

Nachdem sich „Outeiri“ aus Deutschland und „Re4ction“ aus Österreich zum Auftakt am Sonntag durch einen Deal mit $215.303,60 bzw. $206.891,90 schon die höchsten Schecks sichern konnten, sorgte gestern erneut einer unserer Vertreter für Furore.

Bei der Mediumversion von Event #09, einem $109 No-Limit Hold’em, spielte sich „youngblood51“ ins Rampenlicht. Er schaffte es nicht nur an den Final Table, sondern sogar bis ins Heads-Up.

Dort ließ er dem Australier „ChriStyIe“ keine Chance und holte den ersten offiziellen deutschen Sieg samt $80.008,80 Prämie.

SC

Bei der $2100 High Version desselben Events war der bekannte Poker Pro Scott „BigRiskky“ Clemens nicht zu schlagen.

Er fügte seiner Bankroll stolze $263.604,90 hinzu.

Ergänzt wurde das starke deutsche Ergebnis durch einen zweiten Platz von dem aus German High Roller bekannten Christoph Haller für $34.560.

2) Shaun Deeb pokert sogar bei der Geburt seines Sohnes

Für großes Aufsehen sorgte diese Woche Onlinepokerlegende Shaun Deeb. Er und seine Frau Ashley erwarteten seit längerem ein Kind und letzten Sonntag war es dann endlich soweit.

Die Fruchtblase platzte und die beiden begaben sich ins Krankenhaus. Während seine Frau in den Wehen lag, verspürte Shaun Deep dann plötzlich die große Lust zu pokern.

Vielleicht war es die Aufregung, möglicherweise wollte er sich ablenken, wir wissen es nicht. Auf jeden Fall ließ es Shaun die ganze Welt per Twitter wissen, zeigte sich aber einsichtig:

Wenig später zwitscherte er dann die frohe Botschaft und dass er ein paar Tage Pause und eine Auszeit von der SCOOP einlegen werde.

Wir gehen davon aus, dass er durch die Geburt seines ersten Kindes merken wird, dass das Leben mehr ist als nur Poker.

Auf den ersten Bildern macht er als Vater auf jeden Fall schon eine sehr gute Figur!

Shaun Deep Vater
Shaun Deeb konnte nicht mal bei der Geburt seines Sohnes das Pokern sein lassen!

3) Wurde Guy Laliberte auf Full Tilt abgezockt?

Guy Laliberte kam als einer der beiden Gründer des weltbekannten „Cirque de Soleil“ zu großem Reichtum und ist mittlerweile Milliardär.

2006 entwickelte er dann eine große Leidenschaft für Poker und konnte schnell große Erfolge feiern, darunter ein 4. Platz beim WPT World Poker Classic 2007 für $696.220.

Im selben Jahr tauchte er dann auch beim legendären TV-Format High Stakes Poker auf, wo er relativ gut abschnitt.

In der Folgezeit versuchte er dann auch auf den High Stakes auf Full Tilt sein Glück. Dort soll er unter den Screennames “lady marmelade”, “elmariachimacho”, “patatino” und “noataima” Unsummen genauer gesagt mehr als 23 Millionen Dollar verloren haben.

In einem Interview mit dem Journal de Montreal äußerte er nun erstmals Betrugsvorwürfe.

Es ist von Collusion die Rede und er behauptet es hätten sich damals mehrere High Stakes Regulars zusammengetan und mit virtuellem Geld gespielt: „Ich bin total abgezockt worden. Und zwar von Leuten, die ich persönlich kannte. Sie haben mit ungedeckten Bank-Accounts gespielt und kein Geld eingezahlt. Die können einfach quasi Geld drucken und dann hast Du noch zwei oder drei von denen am Tisch. Ich war ein Idiot. Ich wurde abgezogen wie ein Schuljunge.”

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Guy Laliberte behauptet er wurde auf Full Tilt abezogen wie ein Schuljunge.

Spätestens seitdem Brian Hastings Viktor Blom in einer einzigen Session 3,2 Millionen Dollar abnahm weiß man, dass damals einige Spieler, gegen die auch Laliberte gespielt hat, zusammengearbeitet haben.

Dadurch kam ans Licht kam, dass er Hand Histories mit seinen CardRunners-Kollegen Brian Townsend und Cole South ausgetauscht und gemeinsam analysiert hatte.

Dennoch sieht der Initiator des „One Drop for One Million“ auch Schuld bei sich: „Es ist nicht so sehr das verlorene Geld, sondern die Tatsache, dass ich vorne über gebeugt wurde und die Vaseline bereitgestellt habe.“

Die Antwort auf die Frage wie viel er tatsächlich verloren habe blieb Laliberte schuldig.

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