Triple Barrel – Tony G. setzt auf Bayern, Mercier auf sich selbst, Sands Super Duper Champion

Wembley Stadium1
Fußballfans aller Nationen, schaut auf diese Stadt.

Heute begegnen wir plötzlichen Fachleuten, Spielern am Rande des Größenwahns und einem weiteren Millionär.

Die WSOP rollt unwiderstehlich auf uns zu, doch noch beherrschen die Schlagzeilen die WPT und natürlich die UEFA Champions League mit dem Traumfinale am Samstag.

1) David Sands Super High Roller Champion

Bevor heute Abend der Finaltisch des WPT Championship Main Events ausgespielt wird, haben die Super High Roller ihr $100k Turnier schon beendet.

Mit nur 15 Spielern bzw. 21 Entrys, wenn man die Rebuys mitrechnet, war es dann doch ein kleines, exklusives Turnier.

Allerdings sind wir durch die großen High Roller Events bei der EPT auch etwas verwöhnt. Wir sollten nciht vergessen, dass $100k Buy-in auch für den Profi der höheren Limits nicht gerade Peanuts sind.

Das Feld war entsprechend stark aufgestellt, mit Spielern wie Mercier, Robl, Lichtenberger, Seidel und Marvin Rettenmaier, der allerdings ausnahmsweise nicht im Geld landete.

Tatsächlich gelang dies nach drei Spieltagen nur drei Spielern.

Daniel Perper belegte den dritten Platz für $410.000, und das Heads-up bestritten David „Doc“ Sands und der ehemalige November Niner Joseph Cheong.

david sands wpt shr champion
David Sands, Photo: WPT Blog.

Sands startete mit einem 3:1-Chiplead und sicherte sich den Sieg schon nach nur vier Händen! Cheong war mit A-3 all-in gegangen, Sands bezahlte mit A-8, und wie das im Poker so ist: Manchmal gewinnt die bessere Hand.

Es ist Sands erster WPT-Titel, seine Turniergewinne steigen auf 5,5 Mio. Dollar.

Payouts des WPT Championship $100k Super High Roller Events:

  • 1. David Sands, $1.023.075
  • 2. Joseph Cheong, $614.250
  • 3. Daniel Perper, $409.500

2) Tony G. mutiert zum Fußballexperten

Seit sich Tony G. von PartyPoker zurückgezogen hat und mit seiner Sportwettenseite ans Netz gegangen ist, mutierte der frühere Bad Boy of Poker offenbar vom Basketball- zum Fußballspezialisten.

Daher fühlt sich der gebürtige Litauer jetzt auch bemüßigt, die Siegchancen der beiden Mannschaften zu kommentieren, die am Samstag Abend im Wembley-Stadion den Gewinner der UEFA Champions League 2013 ausspielen.

G. kommt zu der nicht ungewöhnlichen Ansicht, dass Bayern der Favorit in diesem Duell ist. Vor allem Arjen Robben könnte der Spieler werden, so Tony, der dieses Finale entscheiden könnte.

„Ich denke, dass Arjen Robben im Spiel eine Schlüsselrolle zukommen wird. Er wurde diese Saison zwar viel kritisiert, doch in brenzligen Situationen hat er eine Führungsrolle übernommen und seinem Team geholfen. So hat er im Semifinale nicht nur zwei Tore gegen Barcelona geschossen, sondern war eine permanente Gefahr für deren Verteidigung.“

Tony G.
Tony G.'s Fußballkenntnisse stecken noch in den Kinderschuhen.

Der wichtigste Mann auf dem Feld sei nach Tony G.‘s Meinung aber ein Dortmunder: Robert Lewandowski.

„Er ist der Leader des Teams, daran besteht kein Zweifel. Seine zehn Tore in der Champions League, darunter alleine vier gegen Real Madrid, sagen wohl alles.

Wenn er im Finale sein A Game bringt, dann verbessert er die Chancen von Dortmund. Natürlich sind die Gerüchte über den möglichen Wechsel zu Bayern nicht hilfreich.“

Da hätten wir auch noch einen: „Ich habe noch nie Vorhersagen gemacht, und ich werde das auch niemals tun!“ (Paul Gascoigne)

3) Merciers Edge auf fast alle

Jason Mercier ist ein Spieler, der sich schon in einer Pechsträhne sieht, wenn er zu spät zur Late Registration kommt.

Es gab Zeiten, da lief es bei ihm so gut, dass man KK vs. AA schon als den „Mercier Coin Flip“ bezeichnete.

Jetzt ist er nach einem zwischenzeitlichen Tief wieder in der Erfolgsspur. In der jüngeren Vergangenheit erreichte er u. A. die Plätze zwei, sieben und eins (€100.000 Super High Roller, Main Event, OFC Event) bei der EPT in Monte Carlo sowie Finaltische bei EPT und WPT in Prag - dabei ist sein Sieg im Mützenwettbewerb noch gar nicht mitgezählt - und bei der WSOPE in Cannes.

Jason Mercier
Jason Mercier bei seinem letzten Bracelet-Gewinn 2009.

Mein lieber Herr Gesangsverein!

Möglicherweise ist ihm das jetzt aber doch etwas zu Kopf gestiegen, denn über Twitter hat Mercier nun Wetten mit einer Quote von 3:1 angeboten, und zwar auf einen Bracelet-Gewinn seinerseits.

Genauer gesagt, wenn Sie 3000 Dollar darauf wetten, dass Mercier ein Bracelet gewinnt, machen Sie bei Gewinne 1000 Dollar Profit.

Klingt verrückt? Ist es auch. Einen  letzten Rest Vernunft hat sich Mercier allerdings bewahrt. Gegen die folgenden Spieler will Mercier keine Wetten annehmen: Phil Ivey, Daniel Negreanu und Phil Hellmuth.

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