Triple Barrel – Sunday Million Jubiläum, Auer wird Master, Österreich startet Liga

Finalisten Masterfinale
Die Finalisten von Dortmund.

Heute blicken wir anlässlich des siebten Geburtstags der Sunday Million auf ein paar Rekorde zurück, schauen kurz beim Start der österreichischen Poker-Bundesliga vorbei und gratuleiren Robert Auer zum Gewinn des ersten European Masters in Dortmund.

Monster Million bei PokerStars

Am Sonntag feiert das größte Online-Pokerturnier seinen siebten Geburtstag.

Die PokerStars Sunday Million wird am kommenden Sonntag mindestens sieben Millionen Dollar ausschütten.

Sunday Million

Erfahrungsgemäß wird die Spielerzahl dank dieser Ankündigung explodieren und den Preispool noch deutlich größer machen.

Wer am Sonntag um 20.30 Uhr dabei sein will, aber keine $215 Buy-in parat hat, kann sich über zahlreiche Satellites qualifizieren.

Stündlich starten $1-Satellites. 10% der Spieler erreichen das $11 Deadline Satellite, bei dem satte 1000 Plätze garantiert sind.

Achtung: Das Deadline Satellite startet erst eine Stunde vor Beginn der Jubiläum Sunday Million, die Qualifikanten werden also direkt in das Major-Turnier umgesetzt!

Weitere Satellites sind für FPP spielbar. 50 FPP kostet der Eintritt in Runde eins, 500 FPP das Buy-in in Runde zwei.

Die größte bisherige Sunday Million fand zum zehnjährigen Jubiläum statt und hatte über 62.000 Spieler! Der Preispool betrug über 12 Mio. Dollar, und der Sieger FirstEagle avancierte zum Millionär.

Bisher ist übrigens vier Spielern die erstaunliche Leistung gelungen, die Sunday Million zwei Mal zu gewinnen:

Kevin „kevsteele“ Steele aus England, der dafür nicht einmal vier Monate benötigte, Diego „diegoaiz“ Aizenberg aus Argentinien, Jesper „KipsterDK“ Hougaard und Juan „vietcong01“ Barros aus Spanien.

Sollten Sie noch keinen Account bei PokerStars besitzen, können Sie sich hier anmelden.

 

Erstes Masters Finale

Robert Auer – als Chipleader in das Finale gegangen – setzte sich am Finaltisch durch und gewann die erste Ausgabe des European Masters.

saricauer mastersfinale
Marit Saric und Robert Auer.

Prominentester Spieler am Finaltisch war Ole Schemion, der am Ende Fünfter wurde. Schemion hatte an den Vortagen teilweise das Feld angeführt, dann im Finale aber Pech.

In nur zwei Händen verlor er seinen gesamten Chipstack, einen Großteil davon, nachdem er mit A-Q gegen A-7 scheiterte.

Erfreulich: Im Finale war mit Alina Volodina aus Holland auch eine Frau vertreten. Sie erreichte den sechsten Platz.

Insgesamt hatten 466 Spieler  an dem Main Event der European Masters in der Dortmunder Hohensyburg teilgenommen. Der Preispool lag bei einer knappen halben Million Euro. 64 Spieler wurden bezahlt.

Der Finaltisch war mit sieben Stunden Spielzeit einer der kürzeren. Im Heads-up saß Auer dem Serben Mitar Saric gegenüber.

Vor allem dank zweier gewonnener Coin Flips konnte Auer das letzte Duell für sich entscheiden.

Da die letzten beiden Spieler sich auf einen Deal einigten, weichen die tatsächlichen Gewinnsummen etwas von den geplanten ab.

Payouts am Finaltisch:

  1. Robert Auer, D, €102.000
  2. Marit Saric, SRB, €75.000
  3. Andy Finke, NL, €40.000
  4. Abdessamad Ayyad, D, €28.000
  5. Ole Schemion, D, €22.000
  6. Alina Volodina, NL, €17.500
  7. Billey Demirtas, D, €13.500
  8. Sven Freese, D, €10.000

 

Start der österreichischen Pokerliga

Worauf wir in Deutschland seit Jahren vergeblich warten, ist in Österreich längst Alltag.

APSA Poker Academy

26 Teams, zwei Ligen inkl. Auf- und Abstieg, Einzelwertung, alles kein Problem. Organisiert wird das Ganze von der Austrian Poker Sport Association in Wien, als Hauptsponsor tritt bwinpoker auf.

Sechs Spieltage lang werden die Teams gegeneinander antreten, bis der Meister gefunden ist. Titelverteidiger ist übrigens der Elite Poker Club Vienna.

Ähnlich wie im Fußball startet die Saison aber mit dem Aufeinandertreffen der Zweitliga-Clubs. Zwei neue Vereine sind dabei, womit die Zahl der Clubs in der zweiten Kategorie auf zwölf steigt.

In der Österreichischen Poker-Bundesliga wird übrigens nicht um Bargeld gespielt, daher sind rechtlich auch keine Probleme zu erwarten.

Wer sich dafür interessiert und/oder ein Pokerteam gründet, kann einfach in der Liga mitmischen. Wenden Sie sich dafür an die Homepage des Veranstalters.

Die APSA ist der Dachverband der österreichischen Pokervereine. Mehr über die APSA finden Sie demnächst bei uns im Blog.

 

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