Triple Barrel – Isildur raus, Ivey rät, WCOOP-Radio

phil ivey is no cinderella

Die größte Online-Serie erhält wieder ihre eigene Radioshow, der größte Spieler der Welt äußert sich öffentlich, und der größte Online-Headsup-Spezialist verlässt PokerStars.

Heute blicken wir voraus zur im September stattfindenden World Championship of Online Poker, wir blicken zur (Facebook-) Seite, wo Phil Ivey heute öffentlich Fragen beantworten wird, und wir blicken zurück auf Isildurs Karriere, die nun vor einem Scheideweg steht.

1) WCOOP $30 Mio. guaranteed + Radio Show

Gut zwei Wochen dauert es noch, bis die elfte Ausgabe der World Championship of Online Poker beginnt. In diesem Jahr werden über 22 Tage vom 2.-23. Sept. 65 Events gespielt.

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Joe Stapleton und Nick Wealthall.

Wie immer ist die Bandbreite gewaltig, angeboten werden so ziemlich alle erdenklichen Pokervarianten von Badugi bis Triple Stud, von heads-up bis Full Ring, von Knockout zu Big Ante und von $215 bis $10.300 Buy-in.

Herzstück der Serie ist der $5200 NLHE Main Event, ein auf zwei Tage angesetztes Turnier mit einer Million garantiertem Preispool.

Schon im letzten Jahr wurde die Turnierserie live und in mehreren Sprachen per Internetradio begleitet. In diesem Jahr übernehmen der Engländer Nick Wealthall und der Amerikaner Joe Stapleton die Gesamtmoderation. Beide sind seit Jahren für Radio und Fernsehen in der Pokerbranche tätig.

Für jeden, der des Englischen auch nur halbwegs mächtig ist, ein absolutes Muss, denn die Kommentare von Wealthall und Stapleton sind ein Sammelsurium witziger Einzeiler und absurder Anekdoten.

Qualifier und Satellites zur WCOOP laufen bereits rund um die Uhr. Sie finden sie in der PokerStars-Lobby unter Events > WCOOP.

Den kompletten Zeitplan finden Sie hier. Weitere Infos zu PokerStars finden Sie in unserer Rezension, Sie können sich aber auch direkt bei PokerStars registrieren.

2) Phil Ivey, das Universum und der ganze Rest

Bekanntlich ist Phil Ivey nicht nur der beste Spieler der Welt, der beste Augenroller der Welt und der schnellste Craps-Verlierer der Welt, sondern auch extrem zurückhaltend und medienscheu.

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Sie fragen, Herr I. antwortet - vielleicht.

Umso überraschender also, dass nun auf seinem Twitter-Account angekündigt wurde, dass Phil Ivey Fragen von Pokerfans aus der ganzen Welt beantworten werde.

Die Fragen sollten am Dienstag per Twitter an ihn gestellt werden. Heute Abend soll der Meister sie auf seinem Facebook-Account beantworten.

Natürlich führten diese komplizierten Anweisungen sofort dazu, dass Dutzende von Fragen auf Iveys offizieller Facebook-Fanseite gestellt wurden, die konsequenterweise auf dem Niveau von „Warst du im Gefängnis“ und „Kannst du mir zehn Euro leihen“ liegen. Nun ja.

Wir hätten da eine ganz andere Frage: Phil Ivey scheint nicht wirklich Interesse daran zu haben, seine Gedanken und/oder Aktivitäten in sozialen Netzwerken zu teilen. Woher jetzt plötzlich die Idee, beide großen Netzwerke zu bewerben? Und: Wer schreibt eigentlich die Einträge auf Iveys Twitter/Facebook-Accounts? Ivey? Ach komm.

Eine Marketinginitiative um Phil Ivey also. Und das kurz nach der Übername von Full Tilt. Kann natürlich Zufall sein. Lesen Sie hier weiter, was noch in dieser Woche passiert ist.

3) Isildur wieder auf dem Markt

Es war einmal: ein Spieler, der heads-up PLO spielte und in den Levels aufstieg wie ein Segelflieger im Thermikschlauch.

Es war einmal: ein Spieler, der sich in die „High-Fisch“-Gewässer wagte, die damals bei Full Tilt Poker plätscherten und siebenstellige Pots hervorbrachten.

Full Tilt Poker Viktor
Copyright: PokerZeit.com.

Es war einmal: ein Spieler, der nicht nur einen, nicht zwei und nicht drei, sondern simultan quasi das gesamte Profiteam des Skandalanbieters herausforderte, darunter Ivey, Antonius, Dwan und Hansen.

Es war einmal: ein Spieler, der trotzdem seinen Namen nicht preisgab und der in vier Stunden Swings von mehreren Millionen Dollar hinlegte.

Es war einmal: Isildur.

Nachdem Viktor Blom „enttarnt“ worden war, sicherte sich PokerStars die öffentlichkeitswirksame Spielweise des Schweden. Ihm zu Ehren wurde sogar ein eigener Wettbewerb erfunden: der Superstar-Showdown, ein Wettbewerb, bei dem heads-up um eine festgelegte Startsumme gespielt wird, bis einer der beiden den anderen komplett ausgezogen hat.

Nur eineinhalb Jahre war Blom unter Vertrag, und auch wenn die Halbwertszeit von Spielerverträgen sinkt, ist das eine relativ kurze Phase. Von Streitigkeiten zwischen Spieler und Sponsor ist nichts bekannt, also muss es einen anderen Grund geben.

Wir haben uns natürlich auch überlegt, was das sein könnte. und wir sind darauf gekommen. Klicken Sie das Bild links an, um es zu vergrößern, wenn Sie sehen wollen, was die Zukunft unserer Meinung nach für Blom bringen wird…

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