Triple Barrel: Negreanu macht weiter, Pauly hört auf, Holden im Film

daniel negreanu

Die heutige Triple Barrel ist wie ein psychedelischer Trip durch die bunten Farben der Pokerpalette.

Heute erzählen wir Ihnen von der neuesten Ausgabe von Negreanus „Weekly Rant“, dem Aus des berüchtigten Poker-Bloggers Dr. Pauly und einem irischen Filmprojekt über einen englischen Pokerstar.

1) Negreanu: Annie Duke, die 17.! (Gefühlt)

Einen Tag früher als sonst veröffentlichte Daniel Negreanu seine neuesten Kommentare über die Vorgänge in der Pokerwelt, und ganz überraschend trifft es wieder einmal Annie Duke.

Irgendwie bekommt man den Eindruck, dass der Kanadier sich viel zu viel mit jemandem beschäftigt, von dem er doch so wenig hält.

In dieser Woche spricht Negreanu auch über die wichtigsten Frauen in der Pokerwelt, und dabei bleibt genug Zeit für die Erzfeindin.

2) Dr. Pauly geht von Bord

Paul „Dr. Pauly“ McGuire war jahrelang ein fester Bestandteil der Bloggerwelt. Kaum jemand konnte die Menschlichkeit bzw. den Mangel an derselben, in der Pokerwelt so gut vermitteln wie er.

Dr Pauly

Jetzt erklärte McGuire, dass sein Eintrag „A letter to Ndugu“ auf „Tao of Poker“ der letzte sein wird.

Der Autor von Lost Vegas  und Jack Tripperstole my dog bleibt in seinem letzten Beitrag gewohnt scharfzüngig. Die Jahre unterwegs und der Lebensstil, die ihn so berühmt gemacht haben, hätten ihren Tribut gefordert.

Er schreibt:

In den letzten paar Jahren habe ich mich wie ein Betrüger gefühlt. Ich hatte nichts neues mehr zu sagen, sondern habe mich nur ständig wieder holt, und meine Storys sind nur noch ein Abklatsch dessen, was ich selbst schon vor Jahren erzählt habe.

Ich soll hier irgendwelche Weisheiten von mir geben, aber stattdessen habe ich nur damit angegeben, wie großartig mein dionysischer Lebensstil ist (viel Gras rauchen und noch mehr Pillen schlucken), und dabei maßloses Gambling propagiert.

Ich habe mit zerplatzten Träumen gehandelt und jeden mit Online-Pokerzugelabert, der sich in diese Ecke des Internets verirrt hat. Man hätte mich schon vor fünf Jahren wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit erschießen sollen.

Wir bleiben bei unserer eigenen Geschichte, und die heißt: Wir sind traurig, weil es mit dem Tao of Poker vorbei ist.

Hier geht’s zum letzten Post.

3) Irische Dokumentation über Sam Holdens WSOP

Die Produzenten der irischen Reality-Show Fade Street drehen einen Film über den WSOP Main Event 2011.

Being Sam Holden ist ein 26 Minuten langer Film über den 22-jährigen, der im letzten November zum finaltisch des Main Events anreiste, um Weltmeister zu werden.

Am Ende wurde er Neunter, gewann $780.000 und erhielt einen Sponsorenvertrag von 888poker.

Auch der irische November Niner Eoghan O’Dea tritt in dem Film auf, ebenso sein Vater Donacha, der den Final Table sogar zweimal erreichte, in den Jahren 1983 und 1991.

Hier eine Vorschau:

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