Triple Barrel – Hachem diskutiert, Ivey lebt, Nadal pokert

triple cocktail

Joe Hachem beschwert sich und erntet dafür massiv Kritik, Phil Ivey ist entgegen manchen Spekulationen putzmunter und Rafael Nadal erpokert 3000 Euro für einen guten Zweck – das sind die Themen unserer heutigen Triple Barrel.

1) Kritik von Hachem, Kritik an Hachem

So hatte er sich das vermutlich nicht gedacht. In einem Interview während der Aussie Millions in Melbourne gab Joe Hachem recht freimütig Auskunft, was er von den Weltmeistern der letzten zehn Jahre hält.

Der Gewinner des Main Event von 2005 sprach unter anderem davon, dass Jamie Gold und Jerry Yang, zwei seiner Nachfolger, „das Erbe des Weltmeistertitels zerstört hätten“ und „sehr viele junge und brillante Spieler nur noch wegen des Geldes Poker spielten“.

"Poker stirbt", sagte Hachem, und der Grund sei, dass die Spieler nicht mehr aus Spaß an der Freude spielten.

Starker Tobak, der in der Pokerszene teils vehemente Reaktionen auslöste. Einige Spieler gaben Hachem Recht, andere wiederum warfen ihm Egoismus und Selbstüberschätzung vor.

Richtig auf die Pauke haute Poker-Rapper Brett Richey, der einen regelrechten Twitterhagel über den australischen Ex-Weltmeister niedergehen ließ.

„Fast unmöglich, nach Erringen des Weltmeistertitels mieser rüberzukommen als Joe Hachem. Und trotzdem belehrt er die Leute, wie sie sich verhalten sollen“, war da fast noch der freundlichste Tweet.

Natürlich ließ es sich auch Daniel Negreanu nicht nehmen, seinen Senf zur Causa Hachem abzugeben. Seine Erkenntnis fiel allerdings recht simpel aus. Poker sollte Spaß machen. Jedem.

 

 

2) Phil Ivey gesund in Australien

Gegenstand wilder Spekulationen ist immer wieder Phil Ivey. Der lange Zeit als bester Spieler der Welt anerkannte Profi ist nicht mehr bei jedem Turnier dabei und bei längeren Absenzen kann es schon sein, dass sich jemand ernsthafte Sorgen macht.

Bisher grundlos, denn nach einer überschwänglichen Feier des überraschenden Triumphs der Seattle Seahawks im Super Bowl am vergangenen Sonntag ist Ivey mittlerweile wohlbehalten in Melbourne gelandet, um an der AU$250.000 Challenge im Rahmen der Aussie Millions teilzunehmen.

Ein solches Event, bei dem er sich mit den besten Spielern der Welt messen kann, lässt sich Ivey eben doch nicht nehmen.

Um deutlich weniger Geld ging es in einem anderen Wettbewerb, den der Superstar mit seinem Kumpel Mike Leah aus dem Team Ivey austrug. $1000 sollte derjenige bekommen, der als Erster den Basketball von der 3-Punkte-Linie im Korb unterbrachte.

Während Ivey mehrmals knapp scheiterte, brachte Leah nach einigen Airballs den Ball im Korb unter und strich die Prämie ein.

Pech gehabt!

 

 

3) Nadal spielt für guten Zweck

Mit der aktuellen Nummer 1 der Weltrangliste im Tennis, Rafael Nadal, hat PokerStars einen echten Superstar als Werbefigur unter Vertrag. Zuletzt musste der Spanier in seiner angestammten Disziplin allerdings eine überraschende und herbe Niederlage gegen den Schweizer Stanislas Wawrinka im Finale der Australian Open in Melbourne hinnehmen.

Nadal Asse
Nadals Challenge.

Erfolgreicher schnitt Nadal beim Poker ab. Bei einer Werbeaktion seines Sponsors trat der Tennisstar am heimischen Bildschirm zum Zoom Poker gegen Herausforderer aus ganz Spanien an.

PokerStars hatte sich dazu ein simples, aber spannendes Regelwerk ausgedacht. Eine Stunde lang duellierte Nadal sich mit seinen Herausforderern, und wer am Ende mehr Hände gewonnen hatte, war der Sieger des Matches Nadal gegen Spanien.

Gewannen die Herausforderer, qualifizierten sich alle Teilnehmer automatisch für ein Freeroll mit einem Preisgeld von €3.000, behielt aber Nadal die Oberhand, würde PokerStars die €3.000 für einen guten Zweck spenden.

Nadal schlug sich in diesem Duell besser als gegen Wawrinka. Er gewann nicht nur zwei Drittel aller Hände, sondern beantwortete via Chat auch noch unzählige Fragen seiner Mitspieler.

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