Triple Barrel - Selbst Tilt, Rettenmaier bust, Mönche verurteilt

buddha

Vanessa Selbst, könnte jedes Turnier gewinnen, Rettenmaier nicht, und die Pokermönche müssen eine Millionenstrafe zahlen.

Heute blicken wir in der Triple Bet nach Amerika und nach Asien – und tief in uns selbst hinein.

1) Vanessa Selbst könnte jedes Turnier gewinnen

Erinnern Sie sich an den Spruch von Phil Hellmuth: „Wenn Glück keine Rolle spielte, würde ich wohl jedes Turnier gewinnen“? Bei Vanessa Selbst ist es so ähnlich, aber bei ihr ist der Tilt, der das verhindert.

Dabei hat die Amerikanerin schon eine Reihe hochdotierter Turniere gewonnen. Darunter sind zwei offene WSOP Events, den NAPT-Titel, den sie im Folgejahr verteidigte, und der Partouche Poker Main Event. Insgesamt hat sie schon über fünf Millionen Dollar erspielt.

vanessa selbst 2

Wie viele es wohl sein könnten, wenn Tilt ihr nur nicht immer einen Strich durch die Rechnung machen würde?

In ihrem Blog hat sie sich damit ausführlich beschäftigt. Sie schreibt: „Ich glaube, letztendlich ignoriere ich manchmal meine Instinkte und spiele, was ich nicht spielen sollte. Z. B. habe ich in der Premier League zwei große Pots gespielt, in denen ich mir sagte, ich sollte auf Turn und River folden und dann doch bezahlte.

Warum? Es ist eine Art Tilt. Ich wollte nicht verlieren und ließ meine Emotionen meinen Verstand dominieren.“

Wenn Sie Ihr A-Game spielt, ist sie allerdings kaum zu stoppen. Sagt sie. Allerdings ist es schwierig, ihr da zu widersprechen.

2) Marvin Rettenmaier kann nicht jedes Turnier gewinnen

Das wird Sie jetzt wie ein Schock treffen, also halten Sie sich fest: Marvin Rettenmaier ist bei einem Turnier ausgeschieden. Und zwar obwohl noch andere Spieler dabei waren.

marvin rettenmaier interview

Was zunächst wie eine Falschmeldung klingt, ist tatsächlich nur irgendwie ungewohnt. Nach seinen beiden Erfolgen nacheinander bei den WPTs in Las Vegas und auf Zypern ist „Mad Marvin“ gleich wieder weitergezogen und hat die WPT Parx Open in Pensacola in Angriff genommen.

Er wurde dort noch einmal gebührend gefeiert, spielte Tag 1A und schied aus. Zack, bumm. Irgendwer hatte bessere Karten oder sonstwas, ist ja auch egal. Wie kann er es wagen…

3) Buddhistische Mönche können gar nichts gewinnen

Und das nicht nur deshalb, weil sie es mit Privatbesitz nicht so haben. Vor einiger Zeit waren ein paar Mönche buddhistischen Glaubens wegen höchst weltlicher Beschäftigungen in Südkorea in Ungnade gefallen. PokerZeit berichtete.

monch tiger
Poker verboten, Tiger erlaubt - Buddhismus.

Dabei spielten Schnaps, Zigaretten und Karten Hauptrollen. Einer der Glaubensbrüder hatte die Partie lustigerweise gefilmt, aber nicht mit der Macht von YouTube gerechnet.

 Zwei der Mönche sind nun in Seoul des illegalen Glücksspiels für schuldig befunden worden. Ihr Orden muss satte zwei Millionen Strafe zahlen. Won, nicht Euro. In Euro sind das knapp 1400.

Geht ja noch, wenn man bedenkt, dass in der Partie $875.000 auf dem Tisch lagen und Glücksspiel in Südkorea grundsätzlich verboten ist, abgesehen von dafür ausgezeichneten Clubs.

Vom Buddhismus ganz zu schweigen. Der sieht nämlich auch Alkoholgenuss und Tabakrauch nicht vor.

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