Triple Barrel – Master Classics verschoben, Laliberté unter Verdacht, Ebony Kenney sexy

master classics of poker 2013

Der Sommer lässt auch die Pokerszene nicht ungeschoren. In unserer heutigen Triple Barrel widmen wir uns der Verschiebung der Master Classics of Poker in Amsterdam, den Verdächtigungen gegen Guy Laliberté im Zuge der Verhaftungen der chinesischen Highroller und dem Pokersternchen Ebony Kenney, die den Burlesque-Tanz entdeckt hat.

1) Master Classics of Poker erneut verschoben

So kann es für die holländische Pokerszene weitergehen. Nachdem die Master Classics of Poker in Amsterdam bereits im Vorjahr wegen der Qualifikation Michiel Brummelhuis‘ für die November Nine verschoben werden mussten, kann das Traditionsturnier auch dieses Jahr nicht zum geplanten Termin abgehalten werden.

Dieses Mal „versalzte“ Chipleader Jorryt van Hoof den Holland Casinos die Suppe und sorgte dafür, dass die wichtigste Turnierserie der Niederlande statt vom 7. bis 15. November zwei Wochen später, also vom 21. bis 29. November ausgetragen wird.

Letztes Jahr reichte es für Brummelhuis immerhin zu Platz 7 und gut 1,2 Millionen Dollar, aber van Hoof könnte dieses Jahr tatsächlich für den ersten niederländischen Sieg beim Main Event der WSOP sorgen.

Insgesamt zehn Turniere stehen dann zwei Wochen später in Amsterdam auf dem Programm. Höhepunkte sind zweifellos das €10.250 Highroller-Event und das €4.250 Main Event, das in den beiden letzten Jahren eine Beute von Ole Schemion und Noah Boeken wurde.

Da Amsterdam immer eine Reise wert, kommen meist recht viele Spieler aus Übersee zu den MCOP, das wird dieses Jahr sicher nicht anders sein.

2) Steckt Guy Laliberté hinter der Verhaftung Paul Phuas und Richard Yongs?

Die ersten Anzeichen einer schweren Verstimmung zwischen Cirque-de-Soleil-Gründer und Big-One-Organisator Guy Laliberté und den chinesischen Highrollern Paul Phua und Richard Yong waren bereits beim Millionenturnier Big One for One Drop zu erkennen.

Guy Laliberte1
Hat Guy Laliberte dem FBI einen Tipp gegeben, der zur Verhaftung von Paul Phua und Richard Yong führte?

Entgegen ihrer frühzeitigen Anmeldung strichen Phua und Yong ihre Teilnahme beim teuersten Turnier des Jahres – wie es hieß, aufgrund eines Zerwürfnisses mit Guy Laliberté.

Wenig später wurden Phua und Yong in Las Vegas verhaftet, vorgeworfen wird ihnen die Beteiligung an einem illegalen Sportwettenring. Und wer 1 und 1 zusammenzählen kann, ahnt schon, was dann passierte. Spekulationen schossen aus dem Boden, dass womöglich Laliberté dem FBI einen Tipp gegeben und sich damit an seinen ehemaligen Pokerbuddies revanchiert haben könnte.

Wie immer gilt aber: Nichts Genaues weiß man nicht. Es sei denn, man heißt Tom Hall und ist großer Kenner der Macao-Highstakes-Szene. Er schrieb im 2+2-Forum unter anderem: „Vor der öffentlichen Anhörung in ein paar Wochen darf ich nichts preisgeben. Aber wenn das alles vorbei ist, wird es einige sehr spannende Beiträge geben. Darin wird es um Vorfälle in Macao, das One Drop und andere Dinge gehen, die Hintergrund der aktuellen Lage sind.“

Na, das klingt doch spannend … 

3) Ebony Kenney pokert … und tanzt

Schon mal von Ebony Kenney gehört? Oder sogar mit ihr am Pokertisch gesessen? Wenn nicht, dann hier einige wichtige Informationen.

ebony kenney
Ebony Kenney hat gleich zwei spannende Leidenschaften: Poker und Burlesque-Tanz!

Die professionelle Pokerspielerin liegt auf Platz 3.688 der amerikanischen Geldrangliste und hat in ihrer Karriere über 180.000 Dollar bei Pokerturnieren gewonnen.

Viel spannender aber ist, dass Ebony seit einiger Zeit den Burlesque-Tanz für sich entdeckt hat. Dabei geht es ganz ähnlich wie beim Poker zu. Man versucht etwas möglichst Gutes möglichst geschickt zu verstecken und am Ende unter dem Applaus des Publikums ein Stück weit die Maskerade fallen zu lassen.

Man könnte es aber auch anders ausdrücken, Bühne frei für Ebony Kenney: „Man geht in einen Raum, in dem viele Frauen sind, die man noch nie getroffen hat. Dann berührt man seine intimen Stellen und versucht, vor einem Spiegel, wo jeder einen sehen kann, sexy zu sein. Da man dabei sehr ungeschützt ist, sollte man sich vorher locker machen.“

Klingt auch sehr spannend …

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