Triple Barrel – Gus Hansen siegt, Full Flip auf Full Tilt, New Jersey lizenziert Online-Poker

triple cocktail

Heute geht es in unserer Triple Barrel um den dänischen Pokerstar Gus Hansen, die neueste Erfindung aus dem Hause Full Tilt und die bevorstehende Legalisierung des Online-Poker im US-Bundesstaat New Jersey.

1) Gus Hansen triumphiert beim Heads-Up in Galway

Beim Cashgame im Internet ist der sogenannte „Great Dane“ Gus Hansen mit einem Gesamtverlust von über 10 Millionen Dollar längst bei den größten Verlierern aller Zeiten und damit im Grunde bei den Walen angekommen.

Bei Turnieren lässt Hansen aber immer wieder aufhorchen, wie auch letztes Jahr, als er bei den Super-Highrollern in Australien Dritter wurde und das Satellite zum Millionenspektakel One Drop gewann.

gus hansen irish
Gus "Leprechaun" Hansen.

Solche Ergebnisse sorgen dafür, dass Hansen trotz des weitgehenden Rückzugs aus dem Turnierzirkus immer noch auf Platz 15 der All-Time Money List geführt wird.

Nicht viel Geld, dafür aber reichlich Prestige brachte Hansen nun ein Turniersieg im Rahmen der UKIPT Galway ein.

Zum Auftakt wurde dort ein Heads-Up-Duell zwischen Irland und Großbritannien ausgetragen, und der Däne Hansen durfte als Gastspieler für die Briten ran.

Das lohnte sich für beide, denn ins Halbfinale zogen nur Briten und eben Hansen ein.

Im Finale schlug Hansen schließlich Dave Nicholson und sicherte sich damit die für seine Verhältnisse eher bescheidene Siegprämie von €16.151. Als wahrer Sportsmann hatte er sich aber voll reingekniet und an beiden Turniertagen über 12 Stunden an den Tischen verbracht.

PokerZeit macht sich am Wochenende auf den Weg und wird ab dem 5. August live aus Irland berichten! 

2) Full Tilt mit Flip-Satellites

Der Kampf um die Anerkennung von Poker als Geschicklichkeitsspiel hat schon manchem Spieler oder Verantwortlichen den Schweiß auf die Stirn getrieben, doch die neuen Flip-Satellites auf Full Tilt werden dazu sicher keinen positiven Beitrag leisten.

coin flip
Lol - Flipaments.

Dafür spart man mit ihnen Zeit, denn das Prinzip ist so simpel wie bestechend. Jeder Spieler erhält einen Chip und ist damit automatisch in jeder Hand All-In. Wenige Minuten später hat man seinen Sieger und weiß, wer sich zum Beispiel über einen Startplatz bei den FTOPS oder der UKIPT Galway freuen kann.

Wie gesagt, den besten Spieler wird man mit den Flip-Satellites nicht ermitteln können, doch wer sich mit wenig Geld (die Startgelder betragen zwischen 1 und 32 Dollar) für ein größeres Turnier qualifizieren will, ohne sich durch die stundenlange Mühsal eines normalen Satellite zu quälen, liegt damit goldrichtig.

Und schließlich sollten alle Zweifler eins bedenken: Da die Flips reine Glückssache sind, hat auch niemand einen Vor- oder Nachteil.

3) 37 Lizenzanträge für Online-Poker in New Jersey

Äußerst mühsam geht es immer noch mit der Legalisierung des Online-Poker in den USA voran. Diese wäre für die gesamte Industrie, aber auch für viele europäische Spieler, die sich immer mehr wie in einem Haifischbecken fühlen, dringend notwendig.

atlantic club
Atlantic Club Casino in New Jersey.

Im Bundesstaat New Jersey ist nun zumindest der erste Schritt getan. Am 29. Juli lief die Bewerbungsfrist für Online-Lizenzen ab, und insgesamt 37 Firmen bewarben sich um eine solche.

Rein formal konnten dies nur die 12 Casinos tun, die sich im Bundesstaat befinden, doch da diese in der Regel gar nicht die nötigen technischen Voraussetzungen haben, um eine Poker-Website zu betreiben, haben sich alle einen Partner wie PokerStars, 888 oder bwin/Party gesucht.

Die unrunde Zahl 37 bedeutet somit im Klartext nichts anderes, als dass sich nicht nur sämtliche Casinos des Staates New Jersey, sondern auch alle relevanten Internet-Anbieter um eine Lizenz bewarben.

Wer wann den Zuschlag erhält, steht aktuell noch nicht fest, doch eines ist sicher: Wer Poker im Internet ausrichten darf, kann auch alle anderen Casinospiele anbieten.

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