Triple Barrel – Erfolgreiche Challenge, Bündnis in den USA, Telekom mit Sportwetten

Spin and Gos sind schlagbar!

Ein Pokerspieler zeigt, wie erfolgreich man bei den als „unbesiegbar“ geltenden Spin & Gos auf PokerStars sein kann, die amerikanischen Bundesstaaten Nevada und Delaware stehen kurz vor einer Kooperation in Form eines gemeinsamen Spielerpools und die deutsche Telekom erregt mit dem überraschenden Einstieg ins Sportwettengeschäft Aufsehen – Das sind die Themen unserer heutigen Triple Barrel

1) Erfolgreiche Spin and Go Challenge auf PokerStars

Einen interessanten Versuch startete Pokerprofi bighusla im Januar dieses Jahres. Er nahm sich vor zu beweisen, dass man die berüchtigten Spin & Gos auf PokerStars dauerhaft profitabel spielen kann, und verordnete sich mehrere Tausend Turniere dieser Art.

Gut 5.000 Spin & Gos später konnte er auf ein erstaunliches Ergebnis verweisen. Er hatte bei über 5.000 Spin & Gos mit 30$ Buy-In einen ROI von 8,8% erzielt und damit gezeigt, dass man seine Spielstärke durchaus zur Geltung bringen kann.

bighusla
Der Graph von "bighusla" mit einem ROI von 8,8% über mehr als 5.000 Spin and Gos beweist, dass diese schlagbar sind.

In Pokerspielerkreisen gelten die Spin & Gos als anrüchig, da sie 6% Rake kosten und bei Anfangsstacks von 25BB alle zwei Minuten die Blinds erhöht werden.

Vor dem Turnier wird ausgelost, um wieviel es anschließend gehen wird, und genau das soll Amateure und Zocker anlocken.

Ohne Rakeback und sonstige Boni erzielte bighusla einen Gewinn von mehr als 11.000 Dollar  und sah sich in seiner Einschätzung bestätigt. Er landete in 38,5% der Turniere im Preisgeld und lag damit deutlich über dem zu erwartenden Durchschnitt von 33%. Zudem lag er mit seinem ROI so gut, dass reines Glück ausgeschlossen kann.

Ohne Frage einmal mehr ein eindrucksvolles Beispiel, dass Poker kein Glücksspiel ist!

Zu guter Letzt noch das Video vom unglaublichen eine Million Dollar Spin and Go Jackpot: 


2)  Wegweisendes Bündnis zwischen Nevada und Delaware

Seit dem Black Friday vor fast vier Jahren erholt sich das amerikanische Online-Poker nur sehr langsam von den Auswirkungen des buchstäblich schwärzesten Tages seiner Geschichte.

Von einer flächendeckenden Lösung ist man noch weit entfernt, doch einige Bundesstaaten haben es immerhin geschafft, Online-Poker auf ihrem Terrain zu legalisieren.

Zu diesen Staaten zählen auch Nevada und Delaware, und diese beiden versuchen schon länger, aus der Not, dass Online-Poker bislang nur innerhalb des jeweiligen Bundesstaates erlaubt ist und damit die Spielerpools begrenzt sind, eine Tugend zu machen.

Brian Sandoval
Laut dem Gouverneur von Nevada, Brian Sandoval, wird es schon in 4 bis 6 Wochen gemeinsame Spielerpools geben!

Bereits im Februar vergangenen Jahres unterzeichneten die zuständigen Gouverneure der beiden Staaten ein Abkommen, laut dem die Spielerpools zusammengeführt werden sollen.

Ziel ist dabei ausdrücklich, nicht die absoluten Zahlen, sondern die Attraktivität des Spielbetriebs zu erhöhen.

Während Nevada nicht nur die Zockermetropole Las Vegas, sondern ohnehin 2,7 Millionen Einwohner beherbergt, leben in Delaware gerade einmal 900.000 Menschen, die es natürlich schwer haben, online eine gute Partie zu finden.

Dem soll nun Abhilfe geschaffen werden. Wenn alles klargeht und die letzten Hürden aus dem Weg geräumt sind, kann der Spielerpools in vier bis sechs Wochen zusammengelegt werden.

Dies könnte für die Entwicklung des US-amerikanischen Online-Poker ein wichtiger Schritt sein.

3) Telekom steigt ins Sportwettengeschäft ein

Einen überraschenden Vorstoß ins Geschäft mit Sportwetten wagt die deutsche Telekom.

Zu Beginn der Woche erwarb das führende deutsche Kommunikationsunternehmen 64 Prozent der Anteile der Deutschen Sportwetten GmbH (DSW).

In Zusammenarbeit mit der Österreichischen Sportwetten GmbH (ÖSW) will man anschließend die neue Buchmacherfirma Tipp3 in Deutschland etablieren und damit einen Fuß in das lukrative Geschäft mit Sportwetten bekommen.

Sportwetten
Die Telekom erwarb 64% der Deutschen Sportwetten GmbH und steigt überraschend ins Sportwettengeschäft ein.

Bereits in diesem Quartal soll Tipp3 mit einem reinen Online-Angebot im Bereich Sportwetten an den Start gehen.

Dass man sich dabei – in Ermangelung einer deutschen – auf eine österreichische Lizenz stützt, stößt allerdings nicht überall auf Gegenliebe.

Der Deutsche Lotto- und Totoblocks (DLTB) und seine Sprecher nannten das Vorgehen der Telekom „einen billigen Trick“ und verurteilten aufs Schärfste, dass ein „teilstaatlicher Konzern die gesetzlichen Regelungen unterläuft“!

Die Telekom sieht das allerdings wesentlich entspannter. Ein Sprecher des Unternehmens äußerte sich kurz knapp:

Wir werden das Thema Sportwetten nicht neu erfinden, wir haben einen Partner an Bord. Ein wachstumsstarker Markt, ein internetbasiertes Geschäft – das passt zur Strategie der Deutschen Telekom“.

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