Triple Barrel: Allan fegt, Feldman weint, Hollywood zockt

Tobey Maguire

Die heutige Triple Barrel ist wie ein Psycho-Trip durch die verrauchten Hinterzimmer der Poker-News-Welt.

Sie haben einen Vorschlag für eine der nächsten 3-Bets? Hinterlassen Sie eine Nachricht in den Kommentaren!

Heute: gewähren wir Ihnen Einblicke in die großen Hollywood-Games, berichten über große Namen bei den Manila Millions und erleben Andrew Feldmans Zusammenbruch im Fernsehen.

1) Einblicke in die großen Hollywood-Games

Es ist allgemein bekannt, dass Stars wie Tobey Maguire, Ben Affleck, Matt Damon und Leonardo DiCaprio seit Jahren an großen Pokerspielen teilgenommen hatten. Doch erst Mark Ebner erlaubte den Fans in einem Beitrag bei „Hollywood Interrupted“ in dieser Woche einen tieferen Einblick ins Geschehen.

In dem Bericht mit dem Titel „Dead Money: Deep Inside the Biggest Celebrity Poker Home Games in Hollywood“ interviewte Ebner unter anderem Schauspieler Kevin Pollack und die Poker-Pros Daniel Negreanu und Mike Sexton.

Ein großer Teil des Beitrags dreht sich um das angebliche Schneeballsystem um Brad Ruderman, bei dem dieser Millionen an Promis wie Magure verloren hatte. Doch die Hintergrundinformationen dazu sind genauso interessant.

Es ist ein Wahnsinns-Artikel, hier einige Höhepunkte:

  • Das Spiel wird in der Regel als „Tobeys Spiel“ bezeichnet, wer er am häufigsten spielt
  • Schauspieler Hank Azaria tauchte einmal mit $ 5.000 in bar auf, weil er nicht wusste, dass auch Schecks akzeptiert werden.
  • Gespielt wird in der Regel mit einem Buy-In von $ 100.000 und $ 1.000/$ 2.000 Blinds
  • James Woods erriet einmal jede Hand an einem Tisch in einem Casino in Shreveport.
  • Ben Affleck, Tobey Maguire und Regisseur Nick Cassavetes spielen angeblich sehr gut.
  • Als Johnny Carson das „Hollywood Big Game“ noch veranstaltete, kamen regelmäßig mit Chevy Chase und Steve Martin.

Den ganzen aufschlussreichen Artikel können Sie auf Mark Ebners Website nachlesen.

 

2) Allan Le gewinnt die Manila Millions

Die EPT Berlin und die WPT Seminole sind derzeit in vollem Gange – da ist es leicht, die Manila Millions des APT zu vergessen.

Phil Ivey
Phil Ivey in Manila.

Die Chancen stehen gut, dass Allan Le das Event so schnell nicht vergessen wird, denn er brach aus einem hochkarätigen Feld hervor und nahm den $ 1,7 Millionen Preis für den ersten Platz mit nach Hause. Dabei setzte er sich gegen Tom Dwan, Phil Ivey, Johnny Chan und Joe Hachem durch.

Die APT Manila Millions mit einem Buy-In von $ 128k waren das bisher größte Turnier in der asiatischen Poker-Geschichte.

Insgesamt 30 Spieler legten das enorme Buy-In auf den Tisch, der Preispool belief sich so auf $ 3.800.000, von dem fünf Spieler ein Stück ab bekamen.

Überraschenderweise schaffte es keiner der „großen Namen“ in dem Event so weit, ein Stück vom Millionen-Kuchen abzubekommen.

Phil Ivey kam am weitesten und stieg mit einem 10. Platz und einer Ass-Zehn gegen Ass-Dame aus.

Das sind die Auszahlungen des Finaltisches:

1. Allan Le - $ 1.700.000
2. Devan Tang - $ 1.050.000
3. So Sheng - $ 632.000
4. Richard Yong - $ 463.500
5. Keith Gibson - $ 380.000

Mehr über das Event können Sie bei PokerPortalAsia.com nachlesen.

 

3) Wenn gestandene Männer zusammenbrechen

Poker kann grausam sein, es ist allerdings doch recht selten, jemanden tatsächlich dabei weinen zu sehen – vor allem im Fernsehen.

Doch genau das geschah während des aufgeheizten Heads-Up Matches bei der PartyPoker Premier League im letzten Herbst zwischen Andy Frankenberger und Andrew Feldman. Wir ahnten nicht, dass einer der Spieler tatsächlich geweint hatte, bis wir die Aufzeichnung des Spiels zu Beginn dieser Woche sahen.

In der letzten Hand des Turniers trieb Feldman Frankenberger mit K Q gegen K T in die Enge. Feldman bettelte den Dealer an, ihm eine Königin zu geben.

Wie sich herausstellte, erfüllte der Dealer den Wunsch, aber leider nicht so, wie Feldman es sich erhofft hatte.

Im Video können Sie das Unglück mit eigenen Augen sehen (Springen Sie bis zu 11:15 Minute – das ist die wirklich gute Stelle).


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