Triple Barrel – Hellmuth wohltätig, Ivey langweilig, Phelps spielsüchtig?

USA Flagge

Drei der bekanntesten Figuren in der Poker- und Sportwelt sind die Protagonisten der heutigen Triple Barrel.

Erleben Sie eine positive Überraschung durch den Poker Brat, eine negative durch den besten von allen, und eine Karriereüberraschung vom besten Schwimmer aller Zeiten.

1) Phil Hellmuth engagiert sich

Wenn der Name Phil Hellmuth fällt, denkt man gemeinhin an kindische Gefühlsausbrüche, alberne Beleidigungen und ein Dutzend Bracelets.

hellmuth charity
Hellmuth hat ein Herz für den guten Zweck.

Es gibt aber auch eine andere Seite von Phil Hellmuth, und wenn man ihm eines nicht vorwerfen kann, dann dass er seine Prominenz nicht für wohltätige Zwecke nutzt.

Hellmuth hat für Dutzende von Organisation gespendet und/oder seine Person eingebracht, um sie zu unterstützen, darunter sind z. B. die Tiger Woods Stiftung und die von Ben Affleck initiierte Eastern Congo Initiative.

Auch bei öffentlichen Veranstaltungen ist Hellmuth immer wieder aufgetreten, und wenn das teilweise auch seinem übersteigerten Selbstwertgefühl geschuldet ist und er damit sein eigenes Ego streicheln konnte, kann man nicht verhehlen, dass Hellmuth durch seine Prominenz schon über 20 Mio. Dollar an Spenden sammeln konnte.

An diesem Wochenende reist Hellmuth in die Freiburger Partnerstadt Madison, Wisconsin und moderiert dort das dritte „Hold’em with Hellmuth“ Event, dessen Gewinne dem Agrace Hospice Care zugute kommen.

Die Spieler haben die Chance auf ein neues Auto und ein Ticket für das 2013er WSOP Main Event. Als Gäste bringt Hellmuth den Ex-Weltmeister Jerry Yang, Gavin Smith, Scott Ian (Anthrax) und den Olympiateilnehmer Casey Fitz-Randolph mit.

2) Phil Ivey verprellt seine Fans

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Hat wohl seine eigenen Tweets gelesen - Phil Ivey.

Man muss nicht auf Twitter und/oder Facebook präsent sein, wenn man nicht will. Man sollte aber, wenn man prominent ist und mit seiner Prominenz Geld verdienen will. Aber trotzdem: man muss nicht.

Dass nicht alles besser als nichts ist, zeigt der Twitter-Account von Phil Ivey.

Nachdem wir erst gestern gemeldet hatten, dass Phil Ivey Fragen zu Poker auf Facebook beantworten würde, mehren sich nach schwachen Antworten dort und langweiligen Tweets hier die verärgerten Kommentare.

Phil Iveys Tweets seien ein schlechter Witz, echauffiert sich etwa Pokerprofi Ashton Griffin, und verweist auf Nachrichten wie „Meine Olympiade beginnt nächsten Monat“ mit einem Link zur WSOPE, oder „Es könnte der heißeste Sommer aller Zeiten werden. Gut, dass ich nicht draußen arbeiten muss“.

Gähn.

Dass Ivey nicht er Autor dieser Tweets ist, weiß jeder, aber dass der Verfasser nicht einen Cent seines Honorars wert ist, weiß Ivey wohl noch nicht.

Es gibt wohl keinen Account bei Twitter, der derartig schwachbrüstig daherkommt und trotzdem 115.000 „Verfolger“ hat. Diese Zahl wächst jetzt allerdings nicht mehr.

Wüssten Sie gern, welcher Account gerade rasend schnell Mitglieder gewinnt? Schauen Sie sich den offiziell gefälschten Account @WhatAboutIvey an.

3) Hat Michael Phelps ein Pokerproblem?

bush phelps
Nicht jeder Prominente ist auch ein Star.

Während der Olympischen Spiele wurde vor allem Phil Hellmuth nicht müde, immer wieder auf seine Freundschaft zu Michael Phelps hinzuweisen. Hellmuth war sogar selbst nach London gereist, um den Schwimmstar zu sehen und zu unterstützen.

Jetzt steht Phelps wohl am Ende seiner Karriere, und es ranken sich Gerüchte um seine berufliche Zukunft. Oder sagen wir besser, es ranken sich Begehrlichkeiten um sein Vermögen, das bei $45 Mio. liegen soll.

Leute, die sich ebenfalls als „Freunde“ von Phelps bezechnen – und Hellmuth ist hier ausdrücklich ausgenommen – sorgen sich nun in öffentlichen Medien um das „Pokerproblem“ von Michael Phelps. Vor allem darum, dass ein Teil dieses Vermögens abfließen könnte, sollte man wohl besser sagen.

Phelps hat aus seinem Hobby nie ein Geheimnis gemacht. Er ist auch mit Jeff Gross, Christian Harder und Josh Brikis befreundet. Heuchlerische Unterstützung bekommt er aber nicht von diesen, sondern den Saubermännern, die ihre Augen fest auf Phelps Konto gerichtet haben.

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