PokerZeit Bracelet-Tipp Thorsten Schäfer im Geld

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Guter Auftakt bei der WSOP 2011 PLHE Championship.

Schon seit einiger Zeit läuft unsere Serie über die Spieler, die unserer Meinung nach beste Chancen auf ein Bracelet bei der WSOP 2011 haben. Einer davon ist Thorsten Schäfer.

High Stakes Online Pokerprofi Thorsten Schäfer war einer unserer deutschen Kandidaten, und schon in der ersten Woche schrammte er bei der $10k Pot Limit Championship nur knapp am Finaltisch vorbei.

An dem Turnier nahmen 249 hochkarätige Spieler teil, die insgesamt $2,3 Mio. Preispool generierten.

Viele Spieler legen Wert darauf, bei der WSOP früh Erfolge zu erzielen, um sich etwas Selbstbewusstsein zu verschaffen. Schäfer ist anderer Meinung und zeigt damit ein Selbstvertrauen, das nicht auf kleinen Cashes basiert.

„Frühe Ergebnisse sind mir ehrlich gesagt völlig egal“, sagte Schäfer nach seinem 17. Platz, für den er $25.348 erhielt.

„Ich weiß, wie groß die Varianz in solchen Events ist, und ich weiß, dass sich die Ergebnisse irgendwann einstellen, wenn man sein A-Game mitbringt und einfach gut spielt.“

Üblicherweise in High Stakes Cash Games zuhause, hat Schäfer schon früh gelernt, dass für den Erfolg vor allem die Qualität des eigenen Spiels entscheidend ist, unabhängig davon, wie die kurzfristigen Ergebnisse aussehen.

Schäfer begann vor knapp fünf Jahren mit einem $50 Deposit. Er hat sich langsam durch die Limits nach oben gearbeitet und ist inzwischen bei den höchsten Partien im Netz angekommen.

Es sind die Herausforderung und das große Geld, die Schäfer in die PLHE Championship locken.

„Obwohl die Spieler in solchen Events viel besser sind als in denen mit niedrigeren Buy-ins und vielen schwachen Spielern, bevorzuge ich sie. Bei Turnieren mit hohen Buy-ins hat man einfach mehr Möglichkeiten, die Spieler zu leveln, und das auf einem viel höheren Niveau.“

Obwohl Schäfer die hohen Cash Game Partien spielt, hat er nicht die Absicht, in eine der legendären Monsterpartien einzusteigen, für die die WSOP berühmt ist. Schäfers Zeitplan ist eng, für zusätzliche Partien bleibt wenig Zeit.

„Es hängt natürlich davon ab, wie oft ich die Tage zwei und drei erreiche, aber ich rechne mit 20-25 Turnieren in diesem Sommer.“

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