„Es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert”

Theo Jorgensen
Der "Silberfuchs" gehört zu den beliebtesten Spielern in Europa.

Theo Jörgensen wird ein seinem eigenen Haus überfallen. Überfälle dieser Art häufen sich in Kopenhagen.

In der Nacht zum Montag kam es im Kopenhagener Stadtteil Greve zu einem Raubüberfall. Opfer war der bekannte PokerStars-Pro Theo Jörgensen.

Jörgensen war kurz zuvor von einem Casinobesuch heimgekehrt. Seine Frau befand sich ebenfalls im Haus.

Drei Männer drangen in das Haus ein und bedrohten Jörgensen. Dieser übergab den Einbrechern das gesamte Bargeld, das er zu diesem Zeitpunkt im Haus hatte: 2000 Euro und 20.000 dänische Kronen (ca. 2700 Euro).

Das Trio war mit dieser Ausbeute nicht zufrieden. Offenbar waren die Männer der Überzeugung, dass Jörgensen einen Tresor voller Geld im Haus hatte.

Um mehr Geld aus dem dänischen Pokerspieler herauszupressen, schossen sie ihm drei Mal in die Beine.

Heinz, Helppi
Juha Helppi (links) - "Er wusste, dass so etwas passieren konnte."
 

Als die Männer erkannten, dass im Hause Jörgensen nicht mehr zu holen war, flüchteten sie. Theos Ehefrau alarmierte daraufhin die Polizei.

„Die Einbrecher hatten offenbar eine falsche Vorstellung davon, wie viel Geld ich zuhause habe. Ich bin ein vorsichtiger Mensch und habe sogar eine Alarmanlage installiert. Leider erwiesen sich meine Maßnahmen als nicht ausreichend“, schrieb Jörgensen heute auf Faceboook.

„Es geht mir den Umständen entsprechend gut. Ich möchte mich jetzt vor allem um meine Familie kümmern, damit wir diese Sache gemeinsam durchstehen können.“

Theo Jörgensen schwebt nach Angaben des Krankenhauses nicht in Lebensgefahr.

Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art in der dänischen Hauptstadt. Eine Reihe von Gangs kämpft um die Aufteilung illegaler Märkte. Auch zu Übergriffen auf Privatpersonen kommt es immer wieder.

„Theo hat mir erzählt, dass er wusste, dass genau so etwas passieren konnte“, kommentierte sein finnischer Spielerkollege Juha Helppi heute in Prag. „Es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert.“

„Es ist schon verrückt. Da hat man extra nur kleine Mengen Geld im Haus, und dann schießen sie einem ins Bein, weil sie mit der Ausbeute nicht zufrieden sind.“

Theo Jörgensen gehört zu den beliebtesten Spielern Europas. Der auch „Silberfuchs“ genannte Pokerprofi machte zuletzt im September mit seinem zweiten Platz beim Main Event der WPT in Paris auf mich aufmerksam. Er gewann €264.600.

Bitte füllen Sie die erforderlichen Felder korrekt aus.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Sie müssen drei Minuten warten, bevor sie einen weiteren Kommentar abgeben können.

Comment is under moderation. Thank you!

Noch keine Kommentare