Teilung bei der Paradise Poker Tour in Wien

Casino Wien

Während Paradise Poker zu den ältesten Online-Pokerräumen überhaupt gehört, befindet sich die eigene Turnierserie namens Paradise Poker Tour (PPT) gerade mal in der dritten Saison. Trotzdem glänzt sie mit guten Teilnehmerzahlen und scheint sich immer mehr am Markt zu etablieren.

Nach einer durchweg erfolgreichen Saison war die PPT vom 28. März bis zum 1. April wieder einmal zu Gast im Concord Card Casino Wien-Simmering. Mit insgesamt vier Side Events, dem High Roller und dem Main Event war für jeden etwas dabei. Im Mittelpunkt des Interesses stand aber natürlich das Main Event mit einem Buy-In von €550, bei dem €125.000 garantiert waren. Es war auf drei Tage angesetzt.

Los ging es daher bereits am vergangenen Freitag und der Turniersaal des CCC war mit 259 Spielern gut gefüllt. Außerdem wurde mit Second Chance gespielt und diese auch 15 mal genutzt. Somit wurde der garantierte Preispool nicht nur erreicht, sondern mit €137.000 sogar deutlich übertroffen. Die Felder bei der PPT zeichnen sich durch zwei Merkmale aus: Erstens durch die vielen Online-Qualifikanten und zweitens sind die Turniere traditionell sehr international besetzt.

Beides liegt in erster Linie daran, dass es auf Paradise Poker viele Satellites gibt. Dennoch mischten sich in Wien mit Jan Jachtmann, Roy Decker, Milan Joksic, Stefan Jedlicka und Thomas Kremser auch einige bekannte Gesichter unter die Teilnehmer. Das Tempo war den ganzen Tag über hoch und so waren am Ende des ersten Tages nur noch 95 Spieler übrig. In Führung lag zu diesem Zeitpunkt der Pole Daniel Korczak mit 181.500 Chips, vor dem Rumänen Dan Hila (148.700) und dem Deutschen Alexander Stängle (140.700). Auch Jan Jachtmann war auf Platz 10 im Chipcount noch gut im Rennen.

Ziel des zweiten Tages war es auf die 27 bezahlten Plätze herunterzuspielen. Erneut ging es von Beginn an mächtig zur Sache und sowohl Jan Jachtmann als auch Roy Decker blieben auf der Strecke. Bald schon war die Bubble geplatzt und als der Tag für beendet erklärt wurde zeigte die Uhr nur noch 13 Spieler an. Chipleader war der Grieche Pavlos Xanthopoulos mit 784.000 Chips, dicht gefolgt vom Österreicher Heinz H. mit 722.000 Chips.

Gestern Nachmittag sollte dann die Entscheidung fallen, doch zunächst mussten die neun Finalisten gefunden werden. Nachdem sich Thomas Taubenschuss, Toni Eglund, Bernhard Haider und Philip Junghuber verabschieden mussten, war der Final Table besetzt. Pavlos Xanthopoulos, der schon als Chipleader in den Tag gegangen war, spielte den ganzen Tag über sehr souverän und schaffte es letztendlich auch ins Heads-Up.

Dort traf er auf den Slowaken Pavel Chalupka. Doch anstatt zu spielen einigten sich die beiden schnell auf einen Deal nach Chipcount, der Pavlos €31.070 und Pavel €21.960 zusicherte. Die Trophäe und die verbleibenden €1.000 wurden anschließend noch ausgespielt und auch diese holte sich der Grieche.

Das Endergebnis auf einen Blick:

Platz

Name

Preisgeld

1

Pavlos Xanthopoulos

€ 32.070

2

Pavel Chalupka

€ 21.960

3

Tamas Daranyi

€ 13.020

4

Billy Ngo

€ 10.410

5

Vincent Gomez

€ 8.460

6

Heinz H.

€ 7.160

7

Mario Karman

€ 5.860

8

Peter Fally

€ 4.560

9

Maly Vitezslav

€ 3.250

 

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