Dabei sein ist alles - der Battle of Malta

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27 September 2013, Von: PokerZeit.com
Geposted in: PokerZeit Blog
Dabei sein ist alles - der Battle of Malta

Mein Entschluss war recht kurzfristig gefallen und dementsprechend ungünstig waren die Flugbedingungen – zumindest die für einenhalbwegs akzeptablen Preis. Berlin – Brüssel – Malta. Also erstmal quer durch Europa nach Westen, dann halbquer zurück Richtung Südosten und dann runter streng südlich über Italien.

Egal, wann ich in Berlin abfliege, der Weiterflug von Brüssel geht erst 19:40 Uhr, mit geplanter Ankunft Malta Luqua 22:35 Uhr.

Also, Entscheidung für Abflug Berlin 17:10 Uhr. Das gibt ein Zeitfenster von komfortablen 70 Minuten in Brüssel.

Fehler Nummer 1, denn der Flug hatte schon in Berlin nahezu 60 Minuten Verspätung. Das Zeitfenster Brüssel schrumpft damit auf 10 Minuten.

Im Flugzeugt frage ich, ob mein Weiterflug garantiert ist. Ja lautet die Anwort, da der Weiterflug ebenfalls „delayed“ sein wird und das Gate direkt nebenan vom Ankunftsgate liegen soll.

Ergebnis dieses engen Zeitfensters: Mein Gepäck kommt in Malta zunächst mal nicht an. Wem das schon einmal passiert ist, der weiss, wie nervig das ist. Reklamation, dazu zunächst mal Schlange stehen, eine weitere halbe Stunde vergeht und damit ist auch der Shuttlebus nach St. Julians zum Hotel weg. Langsam werde ich wirklich sauer.

Also Taxi. Gegen 01:00 Uhr komme ich in meinem Hotel an. Ich habe ein „seeeehr“ preiswertes gebucht, die Kommentare auf Tripadvisor habe ich leider erst anschließend gelesen. Ich will den Namen des Schuppens nicht nennen, aber dort verbringe ich eine weitere knappe Stunde in einer Warteschleife. Ein völlig überforderter junger Typ braucht pro Eincheckvorgang 15 bis 20 Minuten und die Warteschlange vibriert vor Unzufriedenheit.

Irgendwann ist auch das Einchecken erledigt. Ich muss noch etwa 200 Meter bis zu meiner Unterkunft in einem anderen Block latschen. Dort entpuppt sich mein Zimmer als akzeptabel.

Frischmachen geht nicht, weil mein Koffer noch nicht da ist. Aber ich gehe unmittelbar anschließend zum Casino Portomaso. Dort treffe ich zu meiner Freude Dirk Oetzmann von Pokerlistings rauchend vor der Tür. Wir gehen ins Casino, meine Reservierung für Tag 2 der BoM ist erledigt. Gott sei Dank, Normalität kehrt zurück. Und schon sind die Strapazen, das Gehetze und das Generve der Anreise wie weggeblasen. Auf gehts, die BoM kann losgehen...

- Rainer Gottlieb

Nachtrag d. Red.: Rainer verliert im ersten Level mit Full House gegen Quads einen satten Teil seines Stacks. So ganz scheint die Pechsträhne noch nicht vorbei....

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