WSOP-Spotlight: 888-Turnier Crazy-Eights

Colossus Turnier
888 Crazy Eights – Ein neues Turnier für Jedermann bei der WSOP

Es sind tatsächlich nur noch gut anderthalb Monate, dann startet in Las Vegas wieder die World Series of Poker. Erstmals auf dem Programm steht ein neues Turnier für den etwas schmaleren Geldbeutel, das wir uns hier etwas genauer ansehen wollen.

Crazy Eights heißt das Turnier, welches die WSOP dieses Jahr neu in das Programm aufgenommen hat. Das Turnier entspricht dem neugewonnenen Trend der günstigeren Bracelet-Turniere bei der WSOP. Günstig heißt in diesem Fall: weniger als $1.000 Buy-In.

Vier Flights, $888.888 Siegprämie garantiert

888 - WSOP Sponsor 2016
888 - WSOP Sponsor 2016

Nicht zuletzt da 888 Hauptsponsor der WSOP ist, spielt die Acht bei dem Turnier eine herausragende Rolle: $888 Buy-In, 8 Spieler pro Tisch und $888.888 Garantie für den Sieger.

Ab dem 1. Juli wird das Turnier über vier Flights ausgetragen. An zwei Tagen startet jeweils um 10 und um 15 Uhr ein Flight und wie bei den günstigen WSOP-Turnieren üblich, ist es möglich, in einem späteren Flight ein Re-Entry vorzunehmen, sollte man früh ausscheiden.

Gespielt werden Level á 30 Minuten während der Starttage und 60 Minuten während der Folgetage. Damit kann sichergestellt werden, dass das Turnier in akzeptabler Zeit beendet wird, aber die Spieler haben genügend Manövrierraum für eine Menge Poker.

Vorbild: Colossus

Volles Haus beim Colossus
Volles Haus beim Colossus

Im letzten Jahr experimentierte die WSOP erstmal mit einem günstigen Turnier mit hoher Garantie: Der Colossus kostete 565 Dollar Buy-In und garantierte fünf Millionen Dollar.

Dieses Turnier brach prompt alle möglichen Turnierrekorde dieser Welt und spielte mehr als das doppelte Preisgeld aus. Denn es kamen sagenhafte 22.374 Teilnahmen zusammen – über 14.000 Spieler versuchten sich an dem Turnier. Am Ende gewann Cord Garcia über 600.000 Dollar als er sich im Heads-Up gegen Brad McFarland durchsetzte.

Das Colossus-Turnier wird auch in diesem Jahr stattfinden, doch nun bekommt es interne Konkurrenz mit dem 888-Turnier.

Wie die Idee für das Turnier zustande kam, erklärt Seth Palansky (Vice-President für Kommunikation, WSOP) wie folgt:

Das Konzept entstand, da wir ein weiteres günstiges Turnier anbieten wollten, es sich aber von den anderen unterscheiden sollte. Ty Stewart und Jack Effel kamen auf die Idee, dieses Jahr ein bezahlbares Turnier anzubieten, bei dem weniger Spieler am Tisch sitzen.

 

So kam es zu dem Konzept des 8-Spieler-Turniers und ich glaube, das hat so noch keiner angeboten. Und wenn man ein Turnier mit acht Spielern pro Tisch hat, ist der Schritt zu 888 nicht weit.

Buy-Ins unter 1.000 Dollar sind insbesondere für Freizeitspieler bei der WSOP sehr willkommen. Denn viele Spieler fahren für nur ein oder zwei Turniere nach Las Vegas und können oder wollen sich die teuren $10.000-Championship-Turniere nicht leisten. Auch die $1.500-Turniere sind nicht für jeden Geldbeutel gemacht.

Dazu kommt, dass es sehr frustrierend sein kann, früh aus einem Turnier auszuscheiden. Bei dem Crazy-Eights-Turnier gibt es immer noch die Option eines Re-Entries und zwei Salven sind immer noch kaum teurer als eine einzige Teilnahme bei einem $1.500-Turnier.

Wie sollte man in dem Turnier spielen?

888-Pro Bruno Kawauti
888-Pro Bruno Kawauti

Ein Spieler, der definitiv an dem Crazy-Eights-Turnier teilnehmen wird, ist der 888-Pro Bruno Kawauti. Der hat auch gleich ein paar Tipps parat, wie man bei diesem Spiel sich am geschicktesten verhält:

An Tag 1 werden 30-minütige Levels gespielt, man sollte dabei immer seinen Stack in Big Blinds zählen und das eigene Spiel dem Stack anpassen.

 

Mit nur acht Spielern und vergleichsweise schnell steigenden Blinds sollte man etwas aggressiver sein und es wird wird wichtig, regelmäßig die Blinds zu stehlen.

 

Meine Strategie wird sein, schwache Gegner zu finden, deren Blinds häufiger zu stehlen oder Hände gegen sie in Position auszutragen.

Auf jeden Fall dürfte es an den Tischen vergleichsweise bequem werden. Denn bei einem Pokerturnier macht es sich sehr bemerkbar, ob sich zehn Leute um einen Tisch versammeln, oder ob sich nur acht Leute diesen Platz teilen.

So bekommt man für ein vergleichsweise niedriges Buy-In (für ein Bracelet-Turnier) nicht nur vier Tage Poker und eine überragende Garantie geboten, sondern auch ein wenig Komfort an dem Spieltisch.

Qualifizieren kann man sich für die WSOP-Turniere übrigens auch auf 888. Über das hauseigene Step-System kann man es – mit etwas Glück – schaffen, sich für nur einen Cent für die Turniere zu qualifizieren.

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