Sind Pokerspieler gebildeter als andere Gamer?

Studie

Die spanische Aufsichtsbehörde für Onlinespiele, Direccion General de Ordenacion del Juego, hat eine umfangreiche Studie über Pokerspieler erstellt. Gestern wurden die Ergebnisse veröffentlicht.

Ziel der Studie

Ziel der Studie war es ein Profil des durchschnittlichen Pokerspielers zu erstellen und diesen mit Spielern anderer Onlinespiele zu vergleichen. Dazu wurden 1027 Probanden befragt und die Resultate sind überaus interessant.

Das Profil eines durchschnittlichen Pokerspielers

Laut der Studie ist der durchschnittliche spanische Pokerspieler 34 Jahre alt. 81% der Pokerspieler sind männlich.

Man fand heraus, dass Pokerspieler um einiges strategischer und vorsichtiger vorgehen als andere Zocker. Sie spielen durchschnittlich eine Stunde pro Tag, was deutlich länger ist als Spieler anderer Onlinespiele.

83% der Befragten gaben sogar an, dass sie mindestens 60 Minuten für eine einzelne Session aufwenden. Im Vergleich dazu sind es bei anderen Casinospielen nur 57%.

Zudem spielen sie viel regelmäßiger. 16% gaben an, täglich zu spielen, während 39% sich einmal pro Woche dem Onlinepoker widmen.

Demgegenüber stehen bei Online Games 11%, die täglich und 50%, die im Wochenrhythmus spielen.

Darüber hinaus können Pokerspieler ihren Fokus schneller verändern als andere Zocker und der Suchtfaktor scheint nicht so hoch zu sein.

47% der Befragten sagten, dass sie sofort aufhören, wenn es etwas Wichtiges oder Persönliches zu regeln gibt. Besucher von anderen Onlinespielen können sich dagegen deutlich schwerer trennen.

So liegt die Zahl hier bei lediglich 30% und bei den Slots sind es sogar nur 27%.

Pokerspieler sind besser gebildet

Wer seinen Lebensunterhalt mit Online Poker verdient, der weiß wie schwer es mittlerweile ist, damit sein Geld zu verdienen. Nur diejenigen, die bereit sind viel Zeit und Arbeit zu investieren und kontinuierlich an ihrem Spiel zu arbeiten, werden sich langfristig durchsetzen.

Die meisten Pokerspieler versuchen sich ständig weiterzubilden und sind nach den Sessions noch stundenlang damit beschäftigt interessante Hände zu analysieren.

Madrid
Die Studie wurde von der Aufsichtsbehörde in Madrid erstellt.

Das bestätigt auch die Studie. Der durchschnittliche Pokerspieler ist besser gebildet als Spieler anderer Onlinespiele.

52% der Befragten hatten einen Universitätsabschluss und 9% davon konnten sogar noch ein weiterführendes Studium vorweisen. Bei anderen Onlinespielen lag die Zahl dagegen nur bei 48%.

Fazit

Obwohl die Studie in Spanien durchgeführt wurde, kann sie bei deren Umfang und 1027 Teilnehmern als repräsentativ angesehen werden.

Naturlich schmeichelt uns dieses Ergebnis, gleichzeitig bedeutet es jedoch auch, dass die Konkurrenz härter und fleißiger ist als bei anderen Onlinespielen.

 

 

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