Deutschland beste SCOOP-Nation

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Sami Kelopuro gewannn der Nacht den Main Event-H. Die deutsche Community ist zur stärksten Spielergruppe der SCOOP mutiert. George Danzer führt die ewige Bestenliste souverän an.

Nach einem Deal der letzten fünf Spieler konnte Tagult aus Deutschland, der Heads-up-Gegner von Kelopuro im PokerStars SCOOP Main Event, dennoch die größere Gewinnsumme kassieren: $540k gegenüber $509k für den starken Finnen.

Was das Preisgeld insgesamt betrifft, lieferten sich die deutschen Spieler bis zum allerletzten Heads-up ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Kollegen aus dem Vereinigten Königreich.

Hinsichtlich der Zahl der Preisgeldplätze sprechen die Zahlen aber eine deutliche Sprache: Mit fast 7600 Plätzen ITM hatte Deutschland rund 1500 mehr Cashes zu verzeichnen als Russland auf Platz zwei und den Briten (ca. 4800).

Diese Tendenz zog sich durch bis an die Finaltische. Deutschland war die einzige Nation, die mehr als 100 Spieler an die letzen Tische schickte. Wieder belegen GB und Russland die Podestplätze knapp vor Kanada. Abgeschlagen dahinter: Holland, Brasilien, Norwegen, Dänemark, Schweden und Spanien.

Am Ende stand Deutschland daher auch bei der Zahl der Sieger ganz oben. Vor den drei Main Events hatte Deutschland 18, GB 14, Russland 12 und Kanada 10 Siege vorzuweisen. Der Vorsprung war nicht mehr einholbar.

Der letzte Tag bestätigte diese Tendenz. Im Main Event-L saßen zwei Briten, zwei Deutsche und ein Russe am Tisch (der Sieg ging schließlich nach Schweden), auf dem mittleren Level waren es ebenfalls zwei Briten, zwei Deutsche und ein Russe (Goldenboys aus GB gewann den Titel), und bei den High Rollern saß mit altiFC ein zweiter Deutscher am Finaltisch, während die Briten mit 810ofclubs immerhin noch ein Eisen im Feuer hatten.

Bemerkenswert: Joe Hachem war der beste PokerStars Pro im High roller Main Event. Er verpasste den Finaltisch äußerst knapp und wurde Elfter.

Natürlich muss man fairerweise anmerken, dass Deutschland mit über 50.000 Spielern auch das größte Teilnehmerfeld in die Serie geschickt hat. Russland (>40.000), Großbritannien (>30.000), Kanada (>25.000) und Holland (>23.000) folgen auf den Plätzen.

Am häufigsten erreichte Anders „Donald“ Berg aus Norwegen die Geldränge: insgesamt 20 Mal. Davon erreichte er vier Mal den Finaltisch. Bester Deutscher war einmal mehr George Danzer, der damit seine Führungsposition in der ewigen Rangliste weiter ausbauen konnte.

55 Preisgeldplätze stehen für Danzer zu Buche. Auf den Plätzen 2-5: EDWARDHOPPER (Dänemark, 48), villepn (Finnland, 41), Mickey „mement_mori“ Peterson (Dänemark, 39) und Francis „teacuppoker“ Cagney (USA, 37).

Der Deutsche „-DrawingDad-“ erreichte drei Finaltische und gewann zwei Turniere, wobei ihm das Kunststück gelang, zwei Finaltische gleichzeitig zu erreichen – in Event Nr. 21 Mixed NLHE/PLO –H und -L. Aus dem Low-Event ging er als Sieger hervor. Sebastian Ruthenberg gewann das Triple Stud-H, das mit nur zweieinhalb Stunden Laufzeit das kürzeste Turnier der Serie war. Dabei hatte der Hamburger sich erst kurz vor Ende der 60-minütigen Late Registration eingeloggt.

Bei $35k Siegprämie entspricht das einem Stundenlohn von über $20k. Insgesamt gingen $6,5 Mio. Preisgelder nach Deutschland. Allein in den drei Main Events wurden acht Millionen Dollar Preisgelder ausgespielt. Auch ohne amerikanische Beteiligung wurden die garantierten – wenn auch etwas hastig reduzierten - $25 Mio. an garantierten Preispools deutlich überboten.

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